Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Konsequenzen bei den Grünen

Gesamte Parteiführung soll neu gewählt werden

Berlin, 23.09.2013

Nach der Niederlage der Grünen bei der Bundestagswahl gibt es jetzt eine komplette Neuaufstellung.

Auch der Grünen-Vorstand steht vor dem aus. Am Montag nach der Wahl (23.09.2013) verkünden Claudia Roth und Cem Özdemir, dass der Bundesvorstand und der Parteirat vorzeitig beim nächsten Parteitag im Herbst neu gewählt werden soll. Dies sei die Konsequenz für das schlechte Abschneiden der Partei bei den Bundestagswahlen.

Vorzeitige Neuwahlen

Man hatte sich durchaus ein besseres Wahlergebnis erhofft. Nun stellt das gesamte Führungspersonal seine Ämter geschlossen zur Verfügung. Auf dem Parteitag im Herbst soll der sechsköpfige Bundesvorstand und der 16-köpfige Parteirat personell umstrukturiert werden.

Özdemir will sich erneut aufstellen

Cem Özdemir ließ durchblicken, dass er sich vorstellen kann, wieder als Bundesvorsitzender zu fungieren. Claudia Roth gab bekannt, sie hätte bereits eine Entscheidung getroffen, die sie jedoch zuerst ihrer Partei verkünden möchte. Auch Spitzenkandidat und Fraktionschef Jürgen Trittin lässt Platz für Spekulationen: "Ich möchte der Diskussion der wiedergewählten Abgeordneten nicht vorgreifen."

Eine radikale Umstrukturierung der Partei ist wohl auch nötig. Sie ist auf dem Boden der Tatsachen wieder angekommen. Es hagelt Kritik aus den eigenen Reihen, die Strategie der Grünen sei falsch gewesen. "Man hat nicht konsequent auf den erfolgreichen grünen Markenkern Energiewende und ökologische Wirtschaften gesetzt", so Alexander Bonde Landesminister in Baden-Württemberg.

(dpa/vun)

comments powered by Disqus