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Radio Hamburg

Rücktritt FDP-Chef

Philipp Rösler zieht Konsequenz

Berlin, 23.09.2013
Rösler und Brüderle, Wahl 2013, FDP

Spitzenkandidat Rainer Brüderle und Partei-Chef Philipp Rösler bieten ihren Rücktritt an.

Erste Konsequenzen nach FDP-Wahldebakel. Philipp Rösler titt von seinem Chef-Posten zurück. Parteipräsidium hatt ebenfalls Rücktritt angeboten.

FDP-Chef Philipp Rösler tritt nach dem Wahldebakel zurück. Das sagte er am Montag nach der Wahl in Berlin nach Beratungen der Parteigremien. Auch das gesamte Parteipräsidium hat seinen Rücktritt angeboten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen. Als neuer Parteivorsitzender ist der ehemalige Generalsekretär Christian Lindner im Gespräch. Rösler bestätigte dessen Kandidatur. "Die Arbeit wird jetzt natürlich erst mal auf den Schultern der Landesverbände liegen.", sagte der scheidende Parteichef.

FDP erstmals nicht im Bundestag vertreten

Die FDP verlor bei den Bundestagswahlen 9,8 Prozent an Wählerstimmen, landete unter der Fünf-Prozent-Hürde und zieht somit, seit dem Bestehen der Partei, nicht in den deutschen Bundestag ein. Das Wahlergebnis ist zerstörend für die Liberalen. Nun werden erste Fehler bezüglich des Wahlprogramms eingeräumt. Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker, sagte in der ARD "Das Einzige, was die FDP noch hätte schlimmer machen können, wäre gewesen, Hundewelpen aufs Plakat zu machen mit der Aufforderung: "Bitte, bitte, wählt uns.""

Nun wird politisch Verantwortung übernommen

Die personellen Konsequenzen waren schon nach der ersten Hochrechnung abzusehen. "Ich werde politisch die Verantwortung übernehmen", sagte Rösler im Beisein seiner Frau und des gesamten Präsidium vor seinen Parteifreunden in Berlin.

Auch Spitzenkandidat Rainer Brüderle übernimmt nach eigenen Worten die Verantwortung für das "schlechteste Ergebnis, das wir bisher mit der FDP erreicht haben."

Nicht nur die FDP zieht erste personelle Konsequenzen, auch bei den Grünen soll es eine Neuaufstellung geben.

(dpa/vun)

 

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