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Radio Hamburg

Rückzug

Kein Amt mehr für Peer Steinbrück

Berlin, 28.09.2013
Peer Steinbrück

Peer Steinbrück zieht sich zurück, obwohl er im Falle eines schlechten Wahlergebnisses eigentlich bleiben wollte.

Peer Steinbrück wird sich aus der ersten Reihe der Politik zurückziehen. Ein Ministerposten unter Angela Merkel kommt nicht in Frage.

Das Kanzlerkandidat Peer Steinbrück keinen Ministerposten in einer Großen Koalition unter Kanzlerin Merkel annehmen wird, stand für den Sozialdemokraten schon vor der Bundestagswahl fest: "Ich will Bundeskanzler einer rot-grünen Regierung werden. Für das Kabinett einer Großen Koalition stehe ich nicht zur Verfügung."

Der unerwartete Rückzug

Der Herausforderer der Kanzlerin wollte jedoch, auch bei einem schlechten Wahlergebnis der SPD, eine führende Rolle spielen. "Ich bleibe an Deck der SPD, unabhängig davon, wie die Wahl ausgeht", sagte Steinbrück noch vor der Wahl der "Bild am Sonntag". Und jetzt das: Steinbrück hat seinen Rückzug aus der ersten Reihe angekündigt. Er strebe kein Amt mehr in der Partei und in der Bundestagsfraktion an.

Diese Entscheidung soll er nach dpa-Informationen am Freitag (27.09.) beim nicht öffentlichen SPD-Parteikonvent in Berlin vor 200 Delegierten getroffen haben. "Meine Karriere wird ein geordnetes Ende finden", sagte der 66-Jährige.

Er konnte nicht überzeugen

Nach der Wahlniederlage bei den Bundestagswahlen, bei der die SPD nur auf 25,7 Prozent der Stimmen kam, übernimmt er nach eigenen Worten nun die Verantwortung. Sein Wahlkampf und seine Person konnten nicht ausreichend überzeugen. Dabei ging er als Herausforderer von Angela Merkel vor, wie es von einem Angreifer um das Kanzleramt erwartet wird.

Im TV-Duell gab er präzise Antworten zum eigenen Wahlprogramm und bot Kanzlerin Merkel klares Kontra. Mit einem Besuch in Joko und Klaas Sendung "HalliGalli" versuchte er mit Humor auch die jungen Wähler von sich zu überzeugen, während er in einem "SZ"-Interview seinen Kritikern bildlich den Mittelfinger zeigte. Doch es half alles nichts. Nun soll Peer Steinbrücks Karriere als Spitzenpolitiker nach eigener Aussage ein Ende nehmen. Das er bei den Sondierungsgesprächen mit der CDU jedoch noch eine Rolle spielt, ist zunächst nicht auszuschließen.

(vun)

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