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Radio Hamburg

"SZ"-Interview

Peer Steinbrück zeigt Kritikern den Mittelfinger

Berlin, 13.09.2013
Peer Steinbrück Mittelfinger Süddeutsche Magazin Artikelbild

Peer Steinbrück hat eine klare Meinung zu seinen Kritiker.

In einem "Sagen Sie jetzt nichts"-Interview zeigt SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück seinen Mittelfinger in die Kamera.

Die Meinungen gehen auseinander. Die Einen mögen es als "klare Ansage" gutheißen, die Anderen als "Vernachlässigung der Vorbildfunktion" sehen.

Bei einem "Sagen Sie jetzt nichts" – Interview des SZ-Magazins durfte Steinbrück ausschließlich mit Gesten auf gestellte Fragen antworten. Bei der Frage "Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi – um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?", kam eine deutliche Antwort des SPD-Spitzenkandidaten: Er zeigt der Kamera seinen Mittelfinger. Das dürfte die Frage eindeutig beantwortet haben.

Es hagelt Kritik

Nun hagelt es Kritik: FDP-Chef Philipp Rösler äußerte sich gegenüber einer Tageszeitung: "Die Geste verbietet sich als Kanzlerkandidat. So etwas geht nicht." Mit dieser Meinung steht Rösler gewiss nicht alleine dar. Steinbrücks Sprecher sollte sogar geraten haben, das Foto nicht freigeben zu lassen. Doch Steinbrück steht zu seiner Reaktion. Bei Twitter schrieb er: "Klartext braucht nicht immer Worte – zum Beispiel wenn man ständig auf olle Kamellen, statt auf wirklich wichtige Fragen angesprochen wird."

Wenn man das Bild im Zusammenhang mit der ganzen Bilderstrecke sieht, soll es wohl weniger dramatisch wirken. Dennoch ist es fragwürdig, einen vielleicht zukünftigen Kanzler in einer derartigen Pose zu sehen.

(vun)

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