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Radio Hamburg

Mega-Talent-Jury

Tanja Ötvös' Insider-Blog

Hier schreibt Jury-Mitglied und Musik-Insiderin Tanja Ötvös exklusiv für CLUB-Mitglieder.

Die Top 3 Kandidaten beim Radio Hamburg Mega-Talent

Manchmal wundere ich mich schon, wie gedankenlos doch manche Menschen sind. Da postet einer der drei Finalisten doch tatsächlich am Mittwoch bei Facebook: „Diese verkorkste Jury geht mir echt auf die Eier! Mann, wir sind im Finale ! Warum müssen sie uns immer noch so albern kritisieren...“. Das ist doch irgendwie arm, oder? Darum haben wir, also die Jurymitglieder Stephan Heller, Marzel Becker und ich, Tümay zum Gespräch in der Sendung von Radio Hamburg-Moderator Philipp Kolanghis gebeten und ihn mit seinem Facebook-Eintrag konfrontiert.

Letztendlich war er einfach sauer, weil wir seine Stimme als teilweise mädchenhaft kritisiert haben. Darüber kann er sich ja auch ärgern, aber das nicht direkt gegenüber der Jury zu tun, das ist doch albern! Ich glaube, Tümay hat daraus zwei Sachen mitgenommen: a) Poste nix unüberlegtes im Internet und b) Wenn man sich durch eine Äusserung verletzt fühlt einfach mal die Klappe aufmachen.
In der Jury fragen wir uns natürlich schon, ob Tümay nur nach vorn den Lächelmann macht. Aber wir entscheiden ja eh nicht, ob Tümay es morgen unter die letzten zwei Kandidaten schafft…

Ich bin wirklich gespannt, welche Zwei von den Dreien noch weiterkommen. Ist wahrscheinlich nicht schwer zu merken, dass ich ein ganz grosser Fan von Björn und Tjark aus St. Peter Ording bin :o) Aber auch Tümay und Whitney können was, also egal, wer letztendlich die 25.000 Euro gewinnt, bin ich wieder mal begeistert, wieviele tolle Talente in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen zuhause sind!

Viele Grüße von Ihrer Musik-Insiderin

Tanja Ötvös

Die Top 11 Kandidaten beim Radio Hamburg Mega-Talent

Montag war Tag der Entscheidung für die 30 angehenden Radio Hamburg-Mega-Talente. Meine Kollegin Birgit Hahn hat die Entscheidung verkündet, wer denn von den 30 den Einzug ins Halbfinale schafft. Ganz ehrlich: Ich hätte hier und da ein wenig anders entschieden. Keine Einzige von den drei Schwestern hat’s geschafft! Andererseits bin ich auch froh, dass wir als Jury uns nicht mehr entscheiden mussten. Ich hätte grösste Schwierigkeiten gehabt, mich auf 10 Talente zu beschränken. Aber die Radio Hamburg-Hörer haben’s sich ja auch nicht leicht gemacht, sind doch aus den 10 zum Halbfinale 11 Mega-Talente geworden, Platz 10 ist quasi doppelt vergeben wegen Stimmengleichheit.

Und dann diese Woche jede Menge Auftritte hier bei uns im Sender. So jurymässig waren wir ja fast zu viert, Stephan Heller war bei den Grammys in Los Angeles und dafür ist unser Comedy-As und Hobby-Musiker Didi Simon eingesprungen. Und irgendwie hat Didi ne gespaltene Persönlichkeit, zwischendurch kommt immer der Dieter Bohlen in ihm durch. Das ist natürlich höchst unterhaltsam, gab mir aber auch das Gefühl, eben mit drei und nicht nur zwei Herren am Tisch zu sitzen.

Ich muss ja gestehen, ich bin ein ganz grosser Fan von den Beachboys Björn und Tjark aus St. Peter Ording. Das 90er Motto, das wir für diese Woche vorgegeben haben, wurde von den beiden mehr als brillant umgesetzt. Und wir in der Jury hatten Spass beim lustigen Medley-Titel-Raten. Ich hab gewonnen, ha!

Und spannend wurde es dann ja auch noch mit unserem 13-jährigen Teenieschwarm aus Lübeck, Souhail-Henry Hoppe aus Lübeck. Leider hat er beim 90er-Motto voll daneben gegriffen, sein Song „Shackles“ ist erst im Jahr 2000 erschienen, was für ein Drama! Wir haben dann beim anschliessenden Jury-Meeting wild diskutiert, wie wir jetzt weiter verfahren. Aber der verpeilte Beatboxer Engin, der einfach beim letzten Mal seinen Termin verbaselt hatte, bekam ja auch eine zweite Chance. Also haben wir dann gleich heute morgen Souhail-Henry noch mal wiedergesehen. Ich freu mich ja immer, so ein Strahlemann. Schön war auch, dass alle Mitarbeiter seine Begleitung mit den Worten: „Oh, heute mal mit Mama da“ begrüssten. Die Dame war aber nicht seine Mama sondern seine Gesangslehrerin, neuerdings heißt das jetzt ja Vocalcoach :-)

So, jetzt haben es wieder die Radio Hamburg-Hörer in den Händen, wer denn am Dienstag den Einzug in das Viertelfinale schafft. Ich bin mehr als gespannt, ich hab auch schon überlegt, die eine oder andere SMS abzuschicken, aber als Mitarbeiter muss ich ja leider draussen bleiben. Also stimmen Sie in meinem Namen ab :-)

Viele Grüße von Ihrer Musik-Insiderin

Tanja Ötvös

Die Top 30 Kandidaten beim Radio Hamburg Mega-Talent

Zweiter Tag des Viertelfinals ist vorbei. Bin ich froh, dass wir als Jury jetzt nicht mehr entscheiden müssen, wer unter die Top 10 kommt! Natürlich hat jeder aus der Jury hier und da seinen Favoriten. Mir gefallen besonders gut Franziska Mazel und Souhail-Henry. Klicken Sie mal www.radiohamburg.de und schauen Sie sich die Videos von den Performances der beiden an, ist doch der Hammer, oder?

Ein Hammer sind nach wie vor auch meine beiden Mit-Juroren Marzel Becker und Stephan Heller, Deutschlands härteste Musikkritiker. Wenn sie denn mal rechtzeitig da sind, um etwas zu kritisieren. Vor jedem neuen Auftritt die bange Frage: schaffen die beiden Herren die 20 Meter von ihrem Büro ins Castingstudio oder gehen sie unterwegs verloren? Vielleicht sind das auch Starallüren und die beiden arbeiten auf eine persönliche Betreuung hin, mit Abholservice, Champagner und Blaskapelle…

12 Kandidaten haben wir uns jetzt im Viertelfinale angesehen und vor allem angehört. Das macht richtig viel Spass, wir bekommen jetzt ja auch keinen Quatsch mehr auf die Ohren. Und lustig ist’s obendrein, besonders wenn das Playback mal wieder nicht startet, unser Film- und Ton-As Felix hektisch zur Anlage stürzt und nebenbei die Kamera umkippt. Ja, wir sind leicht zu erfreuen :-)

Besonders gespannt bin ich auf die 12jährige Jenny, das Mädel, die die Opern-Arien mit einer unglaublichen Stimme singt. Ob sie auch bei ihrem dritten Auftritt überzeugen kann? Das hören Sie bei Radio Hamburg auf 103.6!

Viele Grüße von Ihrer Musik-Insiderin

Tanja Ötvös

5. Casting, Mittwoch, 26. Januar
Na, das war heute wieder eine Mischung: Ein 14jähriger Gangsta-Rapper aus Wilhelmsburg, ein 12jähriger Gitarrenschüler und anschliessend dann auch gleich noch sein Gitarrenlehrer, ein selbstgeschriebener Gedichtvortrag und ein Song mit Ukulele – nein, gottseidank nicht „Over The Rainbow“.
Wirklich erstaunlich, was manche Menschen für ihr Mega-Talent halten. Da singen 3 Teenies einen Beatles-Klassiker, das eine Mädel spielt dazu Keyboard und eine andere hält Text + Noten. Und trotzdem klang das nach allem, aber nicht nach den Beatles! Und dann gib’s immer noch das grosse Heulen, wenn sie wegen mangelnder Vorbereitung kritisiert werden…

Andere bringen auch gern ein Playback mit, zu dem sie dann singen. Das kann auch ganz schön nach hinten losgehen, da wird der Einsatz verpasst und manchmal klingen Gesang und Playback wie zwei verschiedene Songs. Gut, dass wir einen Buzzer haben!

Bei dem Gitarrenlehrer bin ich mir nicht so sicher, ob der nicht ein kompletter Fake ist. Also Gitarrespielen kann er, aber sonst… Strickmütze mit einer Bulldogge drauf, Sonnenbrille mit gelben Gläsern à la Bono von U2, lange schwarze Haare und auch der RestStyle passt irgendwie nicht so richtig zusammen. Und dann redet er auch noch mit einer höchst eigenwilligen Betonung, ich weiss ja nicht. Ich hab‘ auf jeden Fall die versteckte Kamera gesucht, allerdings nicht gefunden. Gottseidank, ich glaube mein Gesichtsausdruck war mehr als blöd 

Ein vermeintlicher Höhepunkt war wieder mal das letzte angehende Mega-Talent. Eigentlich ja toll, wie selbstbewusst eine 16jährige aus Seevetal rüberkam. Wobei, extrem arrogant trifft es wohl eher. Sie sei Schauspielerin, Designerin und überhaupt. Und dann gab’s mal wieder „Hallelujah“. Immerhin behauptete sie, der Song sei von Jeff Buckley. Das ist ja auch eine durchaus schöne Version, das Original ist aber immer noch von Leonard Cohen. Aber ein Pluspunkt, dass sie nicht der Meinung war, Alexandra Burke sei die Urheberin. Machte ihren Gesang aber nicht besser…

Hinterher haben die Kollegen von der Anmeldung im Hotel erzählt, dass sie schon ordentlich gepost hätte, sie würde alle in die Tasche stecken. Gut, dass wir solche Infos vor dem Casting nicht bekommen!

Jetzt sind die Casting-Runden vorbei, nun startet der Recall. Ich bin ja mal gespannt, was sich die Kandidaten so haben einfallen lassen…

Viele Grüsse von Ihrer Musik-Insiderin
Tanja Ötvös

4. Casting, Dienstag, 25. Januar
So, 4. Castingtermin ist geschafft. Und Sachen gab’s wieder zu sehen und zu hören…

Gleich zweimal wurden wir mit Mundharmonika gequält, dabei HASSE ich dieses Instrument. Schlimmer ist nur die Blockflöte… Allerdings waren wir uns in der Jury einig wie selten: Einer der beiden Mundharmonika-Spieler hat uns eindrucksvoll präsentiert, was er tatsächlich aus diesem furchtbaren Instrument alles rausholen kann. Sowas war uns Dreien neu und das bedeutete für ihn: Recall-Zettel abholen und wiederkommen!

Auf den zweiten Mundharmonika-Spieler mussten wir dann länger warten, er hatte furchtbar wichtiges Equipment dabei. Einen Ipod nebst passender Abspielstation, einen eigenen Verstärker, eine ganze Box mit verschiedenen Mundharmonikas, das ganze verpackt in einer hübschen getigerten Box. Nun ja. Endlich der grosse Auftritt, aber holla! Der gute Mann hat einen Song von Amy Winehouse abgespielt und dann dazu ein wenig – wie heisst das eigentlich bei der Mundharmonika, geblasen? – egal. War furchtbar, glauben Sie mir. Aber überzeugen Sie sich selbst, das Video finden Sie ja online.

Zwei Jongleure hatten wir in dieser Runde dabei, da gab es juryseitig aber Differenzen, was das Weiterkommen betrifft. Alter Schwede war der eine junge Mann unsymphatisch, allein die Umbauarbeiten wegen Deckenhöhe, Licht und Musik haben über eine halbe Stunde in Anspruch genommen. Und dann kommt er auch noch so muffgesichtig daher. Wer und ob überhaupt es einer von den beiden geschafft hat – wissen Sie ja, hören Sie bei uns auf 103.6.

Was noch passiert ist? Ein 7jähriger hat für uns JumpStyle getanzt. Ich fand’s eher öde, aber meine beiden Mitjuroren sind dem Kinderbonus verfallen. Nun ja.

Ach ja, gestern wollte ich kurzfristig meine Familienzugehörigkeit wechseln. Also mich anderweitig adoptieren lassen. Drei Schwestern sind getrennt voneinander angetreten. Und für mich waren alle drei sensationell! Papa kann wohl nix –also musikalisch J - aber Mama trifft die Töne. Da hat sich wohl das Richtige vererbt!

Hihi, schlimm war ein selbsternannter Comedian aus Brest in Niedersachsen. Er findet sich selbst lustig, immerhin hat ihn keine Ehefrau oder Freund überredet.

Wir hatten auch eine wunderhübsche 18jährige Bauchtänzerin, ursprünglich aus dem Irak, dabei. Sie hat es auch in den Recall geschafft, meldete sich allerdings ein wenig später und zog ihre Teilnahme ohne Begründung zurück.

Und ein italienischer Herzensbrecher, für mich der Al Martino der 2000er, dazu auch noch Masseur, aus Hammerbrook, war was für’s Ohr und auch für die Augen – zumindest für die weiblichen. Ob er auch die Männer überzeugt hat? Auch dazu – wissen Sie ja – mehr bei Radio Hamburg! Viele Grüsse von Ihrer Musikinsiderin Tanja Ötvös

3. Casting, Samstag, 22. Januar
Heute mal in einer anderen Jury-Zusammensetzung. Deutschlands härteste Musikkritiker sind Weichpupen, die müssen sie am Wochenende erholen. Dafür als Gäste mit mir am Tisch: Moderator und Coach Marco Heinsohn und mein lieber Kollege Lotto King Karl. War das wieder launig! Lotto ist ja bekannt dafür, dass er nicht viel redet, haha. Mein linkes Ohr klingelt immer noch, hat Lotto doch in der kleinsten Pause den einen oder anderen Schwank aus seiner Jugend oder auch Gegenwart erzählt. Meine Lachmuskeln sind aber auch stark angegriffen. Und dann ist auch noch Marco zur Hochform aufgelaufen, die beiden haben fröhlich gekalauert und ich dazwischen. Aber Sie wissen ja, was einen nicht tötet...
Jetzt mal was Ernstes, wissen Sie, was mir extrem auffällt? Gerade die Castingkandidaten zwischen 14 und 25 antworten sehr oft auf die Frage, was sie denn mit 25.000 Euro täten, sie würden ihre Eltern unterstützen, weil diese in einer finanziellen Notsituation seien. Das ist schon heftig. Die zweithäufigste Antwort war dann: Spenden, aber das klang für mich jetzt nicht so wahnsinnig glaubwürdig, dabei sind wir doch nicht mal auf einer Miss-Wahl...
Großes Hallo gab‘s dann am Nachmittag, Radio Hamburg-Moderator Dirk Steigemann hat außer Konkurrenz erst „I Will Always Love You“ von Whitney präsentiert und dann noch „Lucky“ von Britney Spears mit einer 1-a-Pantomime. Von mir aus wär‘ er weiter gekommen, ich hab mich königlich amüsiert. Aber die beiden Spaß bremsen links und rechts neben mir haben sich nicht bequatschen lassen. Aber für ein Foto mit einem Recall-Zettel haben sie dann doch freundlicherweise in die Kamera geschaut.
Faszinierend ist auch teilweise die Diskrepanz zwischen Aussehen und Alter. 16järhige sehen aus wie Mitte Zwanzig und andersrum, das ist schon krass. Richtig krass waren aber auch die Tattoos von Anni aus Rahlstedt: Biene Maja, die Maus und der Maulwurf!
Das war schon ein Ding - und dazu noch ein paar flotte Piercings, zumindest im Gesicht. Das ist Rock‘n‘Roll...
In dieser dritten Runde waren viele Kandidaten leider nur gerade mal durchschnittlich, ganz ehrlich, für 25.000 Euro erwarte ich schon eine ordentliche Performance. Das ist locker ein Jahresgehalt, mehr als 2.000 Euro netto - Moment, ich bin der Jury, könnte ich da nicht selbst....? Aber ich habe ja noch immer zwei Mit-Juroren, an denen komm‘ ich wohl nicht vorbei. Also wieder ab an die andere Seite des Tisches.
Dienstag geht‘s weiter, ich bin schon gespannt, wer sich da der Mega-Talent-Jury präsentiert!
Viele Grüße von Ihrer Musikinsiderin
Tanja Ötvös

2. Casting, Freitag, 21. Januar

Hurra, 2. Castingtag geschafft - ganz ehrlich, nach 7 Stunden langt‘s mir jetzt auch. Heute waren wir eigentlich zu viert in der Jury, als Gast war heute Horst aus der Morningshow dabei und der hatte Theo, seinen Malteserrüden, dabei. Und Theo hat den Laden gerockt, wenn ihm ein Teilnehmer nicht passte, wurde der erstmal kräftig zusammengebellt.

Und bunt war‘s heute wieder mal, einen liebeskranken Barden, der mit einem selbstgeschriebenen Song versucht hat, das Herz seiner Ex zu erwärmen - was nach seiner eigenen Aussage aber nach hinten losging. Nun ja, ob er es mit dem Song in die Recall-Runde geschafft hat - das verraten wir ab Montagmorgen bei Radio Hamburg.

Überhaupt erstaunlich, wie viel Menschen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen vor allem von ihrem Mega-Talent als Sänger überzeugt waren. Über Musical, Rock bis Oper war wieder alles dabei. Schön war dann auch die Suche nach dem „D“. Sind Sie schon mal gefragt worden, ob Sie ein D haben? Sehen Sie! Amitis aus Hummelsbütel brauchte ein D, um sich für ihre Arie aus Carmen einzustimmen. Gottseidank hatte Horst eine Klaviatur auf seinem IPhone und schwupps war das Problem behoben.

Richtig ausgerastet ist Theo heute, als eine völlig in Pink gekleidete Vietnamesin mit ihrer Bollywood-Tanzvorführung begann. Boah, hat der gekläfft. Ich hab dann gleich mitgemacht, mich hat‘s an eine Aerobic-Stunde erinnert. Was meine Mit-Juroren dazu gesagt haben? Verrate ich hier natürlich noch nicht!

Ganz zum Schluss war Horst noch mal richtig aufgeregt: Die X-Faktor-Zwillinge hatten sich angekündigt. Mir sagte das so gar nix, aber Horst rief gleich: Die sind zickig und arrogant, die kenn‘ ich, die hab‘ ich gesehen! Und was war? Da standen zwei nette 15 Jährige Mädels vor uns, Zwillinge, und haben fein „This Love“ von Maroon 5 gesungen. Keine Spur von Arroganz. Konnte Horst natürlich nicht auf sich sitzen lassen, dass er uns mit solchen Fehlinformationen gefüttert hat. Und was war die Erklärung? 5 Minuten waren die beiden Mädels bei X-Faktor zu sehen, in Wahrheit wurden die beiden aber über eine Stunde von der X-Faktor-Jury gequält wie schlecht sie doch seien. Da hatten sie dann eben irgendwann keinen Bock mehr. Ich wär‘ ja früher gegangen, aber die sind auch noch ganz höflich und gut erzogen.

So Leute, für heute hab ich genug. Mal sehen, was uns morgen ab 11 Uhr erwartet. Gern mehr von all‘ den Comedians, Hunde-Dresseuren, Opernsängern, Beatboxern und was sonst noch alles was kann - oder auch nicht. Viele Grüße von Ihrer heute etwas kaputten Musikinsiderin
Tanja Ötvös

1. Casting, Donnerstag 20. Januar

Leute, Leute, Leute – so ein Casting ist eine ganz schön aufregende Sache! War ja mein erstes Mal, bei der Mega-Talent-Suche vor 2 Jahren haben wir ja noch über eingeschickte Videos gesucht. Und gestern dann der grosse Tag, wir – also die Jury – wussten nur, dass wir ins neue Radisson Blu am Dammtorbahnhof musten. In der Lobby gab’s dann schon Hinweisschilder, wo das Casting stattfindet. Gottseidank, mit den beiden senilen Herren – Entschuldigung, natürlich Deutschlands härtesten Musikkritikern Becker&Heller – im Schlepptau hatte ich schon genug zu tun, die Truppe beisammen zu halten. Dann ging’s ab in den 25. Stock, Marzel Becker mussten wir während der Fahrt ablenken, Fahrstuhlfahren ist nicht so seins.. Und dann die Suite, alter Schwede: Wir drei haben sofort Starallüren bekommen, die Castings die man so im Fernsehen sieht sind nix dagegen. Alles vom Feinsten, toller roter Teppich, super Organisation – das war prima! Und dann ging auf einmal alles ganz schnell, es klopfte an der Tür und zackboombonjour stand die erste Kandidatin vor uns. Patricia hat für uns die „Unchained Melody“ gesungen, kennen Sie vielleicht aus „Ghost - Nachricht von Sam“, genau, die Töpferszene J Ob’s für Patricia geklappt hat, hören Sie dann ab Montag morgen.

Nach gut 5 Stunden war die Sause dann vorbei und die Jury durch. Aber toll, was Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen an Talenten und Kuriositäten zu bieten hat! Heute haben alle lieben Kollegen im Sender natürlich nach meinen Highlights gefragt, kurz überlegt und dann für mich das Hippie-Pärchen gekürt. Sie, Lotta, 25, und er, Luke, 21 und Pudelmützenträger, sind seit 6 Wochen verliebt. Er spielt Gitarre, beide singen, ihr Hobby ist auch das Singen, sein Hobby Lotta. Nun ja. Schwer verknallt die beiden, falls sie Mega-Talent werden, hauen sie die 25.000 Euro für einen ausgebauten Bully auf den Kopp, damit wollen sie dann die Welt bereisen. Als wir allerdings ihren Gesang für besser als sein Gitarrenspiel befanden, war Lottas Vorschlag sofort, beim Recall doch ohne Luke aufzuschlagen. Fand er nicht witzig. Höhö…

Also, mehr lustige Geschichten vom Casting und natürlich unsere Jury-Beurteilung hören Sie ab Montag bei Radio Hamburg auf 103.6.!

Viele Grüsse von Ihrem Jurymitglied und Musik-Insiderin

Tanja Ötvös

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Sehe Sie hier die Casting-Videos

Highlights des 4. Mega-Talent Castings

Die Bilder des 3. Castings mit Lotto in der Jury

Sehen Sie hier die Highlights des 2. Castings

Casting-Auftakt: Die Bilder des ersten Tages