Politik
Japan-Reise Christian Wuff besucht Fukushima
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Die Katastrophe um das Atomkraftwerk in Fukushima sorgt auch heute noch um Debatten bezüglich der Kernkraft.
Bundespräsident Christian Wulff spricht während seiner Japan-Reise auch über Deutschland und den Atomausstieg.
Fukushima - Bundespräsident Christian Wulff besucht heute auf seiner Japanreise das Katastrophengebiet in der Provinz Fukushima. Seit Sonntag (23.10.2011) macht sich Wulff ein Bild von den immer noch unübersehbaren Zerstörungen und Folgen des Erdbebens, dass Anfang 2011 ganz Japan erschütterte.
In der Stadt Iwaki, etwa 50 Kilometer von Fukushima entfernt, trifft Wulff Menschen, die nach dem Reaktorunfall vom 11. März ihre Häuser verlassen mussten.
Wulff verspricht weitere Unterstützung aus Deutschland
Neben der Debatte um die internationale Schuldenkriese sind die Folgen von Erdbeben, Tsunami und Atom-Katastrophe ein weiteres zentrales Thema des Japan-Besuchs. Schon mehrfach sagte Wulff weitere Unterstützung aus Deutschland zu.
Atomausstieg in Japan umstritten
Am Montag (24.10.2011) hatte sich der Bundespräsident mit zahlreichen Chefs japanischer Konzerne getroffen und die Konsequenzen aus dem Atomunfall diskutiert. Den Atomausteig in Deutschland bezeichnete Wulff als "Jahrhundertprojekt".
In Japan wird es kritisch gesehen, dass Deutschland der Atomenergie vollständig entsagt. Dort ist, trotz des Dramas um Fukushima, ein Ausstieg aus der Kernkraft noch immer umstritten.








