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Radio Hamburg

Public Viewing

Diese 11 nervigen Typen trefft Ihr auf jeder Fan-Meile!

Public Viewing

Jeder kennt sie – jeder ist genervt von ihnen. Oder gehört Ihr sogar selbst dazu? Hier sind die nervigsten Typen, auf die Ihr beim Public Viewing trefft!

Pünktlich zur Europameisterschaft startet auch wieder die Public-Viewing-Zeit. Hier tummeln sich auch wieder die typischen Charaktere auf den Fan-Meilen. Voll ausgestattet mit Fanartikeln aller Art wird die deutsche Nationalmannschaft lautstark unterstützt. Doch wie genau das aussieht, ist bei vielen unterschiedlich. Auf bestimmte Typen trifft man bei jedem Public Viewing, wir haben für Euch zehn typische Fans zusammengestellt. 

Das bunte Mäuschen: Einer der häufigsten Typen auf jedem Fan-Fest. Normalerweise weniger an Fußball interessiert, werden zur EM oder WM die Fingernägel in Schwarz-Rot-Gold lackiert, das neuste Trikot übergestreift und dazu drei bis zwölf Hawaiiketten um den Hals gelegt. Die Wangen werden natürlich auch in den Landesfarben geschminkt, was nach ungefähr 20 Minuten und mehrfachem Wischen durchs Gesicht eher aussieht, als wäre sie in einen Farbtopf gefallen. Das Wichtigste für sie ist, dass "Mats" spielt, der ist sowieso der süßeste Typ im ganzen Turnier. Da die fachliche Kompetenz meistens nicht vorhanden ist, versucht das Mäuschen durch naive Fragen die Aufmerksamkeit des männlichen Rudeltieres zu erhaschen. Was für den Gefragten vielleicht schmeichelhaft erscheint, nervt dafür alle anderen in Hörweite. 

Der Klugscheißer:  "Ich hab es doch vorher gesagt!" "Warum stellt er den denn überhaupt auf?" "Ich hätte ja mit Dreierkette spielen lassen!" Dieser Typ ist omnipräsent und findet sich in jeder Clique beim Public Viewing. Mit steigendem Bierkonsum steigt auch die Frequenz, mit denen er seine Phrasen lauthals vorträgt. Dabei ist eigentlich egal, wie das Spiel ausgeht. Spielt das Team gut und gewinnt das Match, hat er es vorausgesagt und Jogi hat alles richtig gemacht. Spielt das Team nicht nach seinen Vorstellungen, was häufiger vorkommt, hat er es doch sowieso schon vorher gewusst und hätte die Mannschaft von Vornherein ganz anders aufgestellt. 

Der Mitläufer: Optisch sticht er nicht besonders heraus. Deutschlandtrikot anziehen und Sonnenbrille aufsetzen, vielleicht noch eine Fahne umbinden und dann in der Menge untergehen – das ist sein Motto. Dieser Typ ist eigentlich einer der angenehmeren. Er wiederholt ab und zu mal einen Satz, den er irgendwo aufgeschnappt hat ("Das muss doch Gelb geben!") und orientiert sich ansonsten an den anderen Fans. Fußball guckt er sonst eigentlich nicht, aber alle zwei bis vier Jahre wird er durch den Gruppenzwang dazu genötigt, sich seinen Freunden anzuschließen. Er ist froh, wenn die 90 Minuten vorbei sind. 

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Der Mega-Fan:   Von oben bis unten Schwarz-Rot-Gold. Angefangen beim übergroßen Hut in Landesfarben, der viel zu warm ist und ihm schon beim Verlassen der Wohnung die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Dazu die Sonnenbrille in Deutschlandfarben und eine Hawaiikette um den Hals. Das neuste Trikot des Nationalteams darf natürlich auch nicht fehlen, um die Schultern oder die Hüfte wird eine Deutschlandflagge gebunden. Auch Schals, die um die Handgelenke geknotet werden, sind bei diesem Typen gern gesehen. Er ist der Grölende, der nicht nur die Reihen hinter sich nervt, da sie aufgrund seines Hutes nichts sehen können, sondern auch die Leute um sich herum, weil er in jeden Fangesang lauthals mit einsteigt. Außerdem muss er andauernd Bier holen oder zur Toilette gehen. 

Der Krachmacher: Ohne Trommel oder Vuvuzela verlässt er nicht das Haus. Die Unterstützung des Teams steht im Vordergrund, auch wenn man das Singen, Trommeln und Tröten in Frankreich nicht hören kann. Er sticht besonders heraus, wenn er mit seinem Gegröle mal wieder lauter zu hören ist, als der Stadionsprecher. Außerdem versucht er krampfhaft, alle anderen dazu zu animieren, in die Anfeuerungsrufe einzusteigen. Auch wenn das häufig in minutenlangem "Allez Allez"-Gesang endet und irgendwann von einer Straße mit vielen Bäumen gesungen wird. Er nervt damit noch mehr, als der Vordermann mit dem Mega-Hut. 

Der Betrunkene: Er ist eigentlich die Weiterentwicklung des Mega-Fans. Bevor es überhaupt zum Public Viewing geht, wird im heimischen Garten gegrillt und die ersten Bierflaschen werden zusammen mit den Jungs geköpft. Dieser Typ ist immer mit "seinen Jungs" unterwegs, was sich zur Turnierzeit voll ausprägt. Gut angeheitert beim Public Viewing angekommen, stößt er ständig Leute an und verschüttet sein Bier auf "das Mäuschen" oder "den Klugscheißer". Besonders Letzterer ist davon absolut nicht begeistert, schließlich macht ihm das Spiel schon genug zu schaffen. Gegen Ende des Matches hört man dann nur noch unverständliche Sätze und Gegröle, bevor er dann zufrieden nach Hause torkelt. 

Der Anti-Fan: Dieser Fan-Typ ist eigentlich gegen alles. Zum einen geht es doch gar nicht mehr um den Fußball an sich, sondern nur um Geld. Die da oben machen sich die Taschen voll und der Rest ist doch nur noch Fassade. Zum anderen hat er für Menschen mit Farbe im Gesicht oder Deutschlandfahnen schon gar nichts übrig. Er schaut sich sowieso lieber im NDR eine Wiederholung eines Tatorts aus den 70ern mit Kommissar Trimmel an, als mit tausenden anderen ein Fußballspiel zu schauen. Außerdem äußert er nur zu gerne, dass er hofft, die Mannschaft würde schnell ausscheiden, damit dieser ganze Hype ein Ende hat. 

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Das Korso-Girlie: Das Korso-Girlie lässt sich sehr leicht erkennen, denn in ihrem Becher befindet sich 90 Minuten lang nur Mineralwasser. Bunt gekleidet, wie alle anderen auch, ist es begeistert und hofft inständig, dass das Nationalteam siegreich vom Platz geht. Denn dann kommt ihr großer Einsatz! Das kleine Cabrio von Mama wurde vor dem Spiel noch schnell durch die Waschanlage gefahren und eine Fahne über die Motorhaube gespannt. Hinten haben drei "Mäuschen-Typen" Platz, um lauthals dem Auto zu kreischen. Dazu hupt sie im Stakkato-Rhythmus und fährt unaufhörlich die gleiche Straße auf und ab. 

Der Romantiker: Er liebt den traditionellen Fußball. Früher, als noch echte Männer ohne Schienbeinschoner gespielt haben, das waren noch Zeiten! Damals hat ein Franz Beckenbauer noch mit gebrochenem Schultereckgelenk das Spiel bis zum Ende durchgezogen. Heute laufen nach seiner Ansicht nur noch Mimosen auf dem Platz herum. Und diese ganzen Neuerungen, wie die Torlinientechnik, braucht er schon gar nicht. Sonst hätte seine –  zu jedem Turnier wiederkehrende – Diskussion um das Phantomtor im Finale 1966 ja gar keinen richtigen Sinn mehr. Anstatt sich ein EM-Spiel beim Fan-Fest anzuschauen, würde er eigentlich lieber das Relegationsspiel der Bezirksliga 2 sehen.

Der Außenseiter: Ihn findet man eigentlich auch immer. Inmitten seiner Freunde ist er der einzige, der kein Deutschland-Trikot trägt. Er streift lieber das Jersey eines Teams über, das an diesem Tag überhaupt nicht spielt. Dafür wird er zwar gehänselt, aber er erreicht, was er will: Aufmerksamkeit. Für ihn geht es um einen bestimmten Spieler, den er auch außerhalb der EM oder WM supportet. Er ist schließlich kein Event-Fan, sondern unterstützt seinen Star das ganze Jahr über und natürlich auch während der EM. Dafür wird er aber eigentlich nur belächelt. 

Der Gesellige: Dieser Typ fühlt sich wohl, sobald er in einer großen Gruppe ist und die Stimmung stimmt. Von Fußball hat er keine große Ahnung, aber das Event an sich lockt ihn an und darum interessiert er sich jetzt auch vier Wochen lang für die EM. Ob da nun Fußball oder Hallen-Jojo gespielt wird, ist ihm herzlich egal, für ihn zählt es, eine coole Zeit mit seinen Freunden zu haben und zu feiern. 

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