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Radio Hamburg

Beauty-Tipp

Deo - Ein gefährliches Pflegeprodukt?

Berlin/Hamburg, 07.05.2014
Deo, Deo-Spray, Deodorant, Deo-Schnueffeln

Zur guten Körperpflege gehört das tägliche Waschen und für die meisten auch die Benutzung eines Deodorants.

In Deodorants ist auch das Leichtmetall Aluminium zu finden. Muss man jetzt auf das Körperpflegeprodukt verzichten? Alle Fragen und Antworten.

Die Bundesregierung prüft die Gefahren durch Aluminium in verschiedenen kosmetischen Produkten. Dieses Leichtmetall ist auch in Deodorants zu finden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte nämlich Anfang 2014 bekanntgegeben, dass die menschliche Haut vor allem durch Antitranspirantien nach einer Berechnung ein Vielfaches dessen an Aluminium aufnehme, was die EU erlaubt. Die Regierung soll deshalb in Zukunft die Sicherheit von Kosmetika garantieren.

Doch wie funktioniert eigentlich ein Deo und wie sind seine Inhaltsstoffe?

Körperpflege

Fragen und Antworten zum Deo

  • Was ist ein Deodorant?

    Ein Deodorant oder Deo ist ein Körperpflegemittel, das vor allem in Achselhöhlen gebraucht wird, um unangenehmen Körpergeruch zu bekämpfen.

    Ein Deo überdeckt durch Duftstoffe den Geruch, kontrolliert an der Geruchsbildung beteiligten Mikroorganismen durch antimikrobielle Stoffe und beeinflusst die Schweißdrüsenaktivität durch Antitranspirantien, die eben das umstrittene Aluminium enthalten.

  • Welche Inhaltsstoffe enthalten Deos?

    Deodorants sind als Spray (Aerosol), Roller (Roll-On), Stift, Pumpspray, getränkte Tücher, Creme, Puder oder Kristall erhältlich.

    Die verschiedenen Deo-Produkte basieren auch auf unterschiedlichen Präparate-Grundlagen. Sprays enthalten meist alkoholische Wirkstofflösungen, rückfettende und fixierende Komponenten, Duftstoffe und Treibgase. Die Pumpsprays enthalten wässrig-alkoholische Lösungen von Deo-Wirkstoffen und Parfüm sowie Glykole. Roller sind häufig von Sprays abgeleitete Formulierungen, die natürlich Gel-Bildner enthalten, um die erforderliche Konsistenz zu erreichen. Auch Emulgatoren und desinfizierende Biozide sind in diesen Deos enthalten. Stifte basieren auf Gel-Strukturen, die sich aus Natriumstearat (Seife) und Glykolen bilden. Daneben sind meist noch Duft- und Pflegestoffe enthalten.

  • Gibt es gesundheitliche Risiken?

    Deodorants auf der Basis von Aluminiumchlorohydrat/Aluminiumverbindungen standen eine Zeit lang im Verdacht, Brustkrebs auszulösen.  Eine Studie aus dem Jahr 2008 konnte diesen Verdacht nicht bestätigen.  Systematische Langzeitstudien fehlen auf Grund des kurzen Zeitraums seit dem Verdacht. Bei bestehender Überempfindlichkeit gegen manche Inhaltsstoffe kann es zu einer Allergie oder einem Hautausschlag kommen.

  • Auf die richtige Anwendung kommt es an!

    Zunächst: Es bringt nichts, dass Deo auf bereits verschwitzte Haut aufzutragen. Bereits entstandener Schweißgeruch kann auch vom besten Deo nicht überdeckt werden. Die Haut - in den meisten Fällen der Achselberreich - sollte frisch gereinigt und gut getrocknet sein. Außerdem sollte die Haut nicht von einer vorhergehenden Rasur strapaziert sein.

    Nach dem Auftragen das Deo gut trocknen lassen, so bleibt es auf dem Körper und gerät nicht in die Kleidung.

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