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Radio Hamburg

Auf den Spuren der Stars

Carinas Kolumne: Entdeckungstour in L.A.

Los Angeles, 26.06.2013
Hollywood

VIP-Expertin Carina Grendel berichtet von ihren Erlebnissen in Kalifornien.

Einmal in Los Angeles auf den Spuren der Reichen und Schönen wandeln ist ein Traum. VIP-Expertin Carina Grendel hat's getan.

Es war klar, dass mich früher oder später meine Shopping-Freude einholen wird und ich sie bereue. Derzeit befinde ich mich L.A. und bin eigentlich viel zu cool und abgeklärt, um mich auf die Suche nach den zahlreichen Prominenten zu machen, die man hier auf den Straßen sieht. An meinem ersten Tag war ich ganz die ordentliche Touristin und habe eine Stadtrundfahrt in einem Kleinbus mit offenem Dach gemacht. Während man in Europa erst einmal zu geschichtsträchtigen Gebäuden gefahren wird, ist die erste Info, die man hier bekommt: in diese Kirche geht Nancy Reagan jeden Sonntag, in diesem Haus starb Michael Jackson, das ist das Haus, das Marilyn Monroe bewohnt hat und dieses Haus musste Nicholas Cage verkaufen, als er in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Erst einmal ganz spannend, aber auf Dauer dann doch ein wenig langweilig, zumindest für mich. Nach dem fröhlichen Häusergucken ging es dann weiter zum Sunset Strip mit den L.A.-Ikonen Chateau Marmont, der Viper Bar und unzähligen Restaurants, Bars und Nachtclubs.

Dolby Theatre

Von dort fuhren wir dann direkt zum Hollywood Boulevard, zum Walk of Fame! Hier hielt unser freundlicher Busfahrer, der die Hälfte der Zeit Kamellen aus den alten amerikanischen Filmen sang und gab uns eine halbe Stunde, um die Sterne der Stars zu entdecken und natürlich auch das Dolby Theater, der heilige Ort an dem die Oscars jährlich stattfinden, zu bewundern und zu fotografieren. Übrigens, wen auch immer man in L.A. trifft, es sind auf Nachfragen alle Schauspieler, Musiker oder Models - wirklich unglaublich! So behauptet unser in die Jahre gekommener Fahrer, er habe mit den Beachboys gesungen und hat natürlich als Beweis dafür sofort einen Beachboys-Song geträllert. Im ersten Moment war ich vom Walk of Fame irgendwie enttäuscht. Die Straße ist natürlich voll touristisch und auch gar nicht glamourös.

Kevin Costner

Als ich den Boulevard dann ein paar Meter hinunter lief, stieß ich auf eine mittelgroße Menschentraube, die vor einem Theater stand. Tief mit meinem doch so abgeklärten Gewissen ringend hielt natürlich auch ich Ausschau, was genau das Interesse der Menschen erregte. Schnell stellte ich fest, dass ich live bei der Vergabe eines der Sterne anwesend war. Es wurde Jerry Bruckheimer, der legendäre amerikanische Produzent, zu dessen Werken "Flashdance", "Pirates of the Carribean", Top Gun "Armageddon", "Pearl Harbor" gehören, ausgezeichnet, dessen wirklich schlecht gefärbtes Haar leicht rötlich in der kalifornischen Sonne schimmerte.

Nichts weiter erhoffend ging ich die Straße weiter an einen Punkt von dem man das berühmte Hollywood-Zeichen fotografieren konnte. Dies erschien mir weitaus interessanter als Herrn Bruckheimer bei seiner großen Ehrung zu begleiten. Statt nach meinem obligatorischen Foto des Hollywood Zeichens direkt wieder Richtung Bus zu gehen – dann hätte ich das Highlight des Tages am Hollywood Boulevard vielleicht nicht verpasst – zog es mich magisch in einen Victoria’s Secret Laden, um ein wenig zu shoppen. Wenn man schon in den USA ist, dann darf man das auf jeden Fall nicht verpassen, es gibt einem ein kleines Victoria’s-Engel-Gefühl und welche Frau möchte das nicht einmal haben.

Zurück im Bus erzählen mir die drei sehr blonden, sehr geschminkten, zauberhaften Damen aus Cincennatie, die ebenso Teil der Bus-Truppe waren: "Oh my god, did you see Johnny Depp and Tom Cruise? They were holding a speech for..." "Was, Johnny Depp?!", schießt es mir durch den Kopf. Das gibt es doch gar nicht. Mit Tom Cruise und ich habe es verpasst?! Das kann nicht sein. Und wie waren sie? Begeistert zeigt mir eine von ihnen unzählige Fotos, die sie von den beiden Superstars gemacht hat und erstmalig könnte ich mich kringelig ärgern, obwohl ich tolle Wäsche gekauft habe. Fest steht, wenn man nach L.A. kommt dann ist es ruck zuck vorbei mit der Abgeklärtheit. Man freut sich irgendwie über jeden Promi den man trifft. Hoffentlich habe ich in den nächsten Tagen noch das Glück den ein, oder anderen zu treffen, ansonsten muss ich hoffen, dass mir meine neue Wäsche lange, lange gefällt.

Aus L.A. herzlich, Ihre Carina Grendel

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