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Radio Hamburg

Spiel mit der PR?

Angelina Jolies Busen-Striptease

Hamburg, 15.05.2013
Angelina Jolie 2013

Carinas Meinung zu Angelina Jolies Brustamputation in Carinas Kolumne .

Carina Grendel nimmt in ihrer Kolumne Angelina Jolies Entscheidung unter die Lupe, ihre Brüste amputieren zu lassen.

Carina Grendel ist unsere Lifestyle- und VIP-Expertin und nimmt in ihrer Kolumne Stellung zu Themen, die gerade die Welt der Promis bewegen.

Carinas Meinung zu Angelina Jolies Entfernung des Brustgewebes

Die Nachricht hat selbst Menschen beschäftigt, die sich normalerweise nicht so sehr für die Belange der Promis interessieren.  Angelina Jolie machte öffentlich, dass sie sich in den vergangenen Monaten zuerst beide Brüste amputieren lassen hat  (sie hat sich das Brustgewebe entfernen lassen), um sie dann wieder aufbauen zu lassen. Der Grund, ihr erheblich erhöhtes Krebsrisiko maßgeblich zu verringern, ist mehr als verständlich. Aufgrund ihrer Familiengeschichte hat sie diese weitreichende und auch einschneidende Entscheidung getroffen.

Würde ich auch so handeln wie Angelina?

Da mein Mann in der Vergangenheit beruflich mit dem Thema Krebs zu tun hatte und natürlich eine jede Frau mit der schlummernden Angst vom Brustkrebs betroffen zu werden lebt, habe auch ich mir bereits Gedanken dazu gemacht, wie wohl meine Entscheidung ausfallen würde, wenn die Diagnose Brustkrebs mein Leben von einem auf den anderen Tag verändern würde. Ich würde mich aus meinem heutigen Bewusstsein heraus, genauso entscheiden, wie der schöne Hollywood-Star. Was mir aber an der ganzen Geschichte kein gutes Gefühl bereitet ist, das Jolie die Story, kaum dass der Wundschmerz der doch großen Operationen abklingt, zur Presse rennt, um die Welt in Kenntnis zu setzen.

Nein, ich glaube nicht, dass dies im Zuge von einer Art Aufklärungsarbeit stattfindet, ich glaube eher, dass es ein ihr rechtes Mittel ist, um in die Öffentlichkeit zu  kommen. In letzter Zeit konnte sie nicht von Adoptionen berichten, die Hochzeit wird immer wieder verschoben und auch ansonsten ist sie aus dem Fokus der internationalen Medien gerückt. Stars wie Angelina Jolie brauchen aber die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, wie die Luft zum atmen, ansonsten erfasst sie Panik im Nirwana des Desinteresses zu verschwinden.

Ich habe wahnsinnig viel Respekt vor der Entscheidung, die die Lebensgefährtin von Brad Pitt für sich getroffen hat und bin beeindruckt von so viel Mut. Ich verachte auch nicht, dass sie das Thema öffentlich machen wollte - wir wissen alle, bei den nächsten Paparazzi-Bildern wäre sie von Spekulationen über einen Busen, der plötzlich größer, kleiner, runder, straffer was auch immer, nicht verschont geblieben. Ich hätte nur keinen bitteren Beigeschmack empfunden, wenn sie ihre Wunden ausheilen hätte lassen und ihrer Seele die Zeit gegeben hätte, sich über weniger Risiko im Leben für sich und ihre Familie zu freuen. Hätte sie in ein oder zwei Jahren beiläufig bei einem Interview erwähnt, welch' schicksalhafte Entscheidung sie getroffen hat, dann wäre mir die Skepsis erspart geblieben, darüber kritisch nachzudenken, wieviel PR-Motivation in dieser Geschichte steckt.

 

Ich wünsche dennoch Angelina Jolie, Anastacia, Sylvie van der Vaart und all den mutigen Frauen, die vom Thema Krebs betroffen sind, nur das Allerbeste, Kraft und Mut immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ihre Carina Grendel