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Radio Hamburg

Burberry

Verliert Burberry in China sein Recht am Karomuster?

Peking, 29.11.2013
Burberry

Wird das Burberry-Muster in China bald nicht mehr geschützt sein.

Ein chinesisches Unternehmen legte Widerruf gegen Burberrys Markenschutz ein und gewann. Burberry will in Berufung gehen.

Burberry ist für sein typisches Karomuster bekannt. Auf Hosen, Schals, Taschen, Hüten, Regenschirmen und vielen weiteren Produkten der britischen Luxusmarke wird dieses Markenzeichen aufgegriffen. Aus diesen Grund hat Burberry sein Karomuster markenrechtlich schützen lassen.

Rechtstreit um Markenschutz

Das chinesische Unternehmen Road Bi Damaqiu reichte im Februar Klage gegen den Markenschutz ein und gewann nun den Rechtsstreit gegen das britische Unternehmen. Damaqiu stellt Lederprodukte her und das Produktdesign der Marke umfasst ein ähnliches Karomuster wie das von Burberry. Grund für die Klage war, das Burberry das Muster in den letzten drei Jahren nicht verwendet hat.

Entscheidung für Damaqius

Als am Dienstag bekannt wurde, dass Damaqius Widerruf bestätigt wurde, reichte das Unternehmen zusätzlich Klage gegen Burberry ein. Für die Kosten des Markenrechtsstreits fordert Damaqius nun auch noch 500 Millionen Yuan (umgerechnet über 61 Millionen Euro) Entschädigung. Diese Summe soll laut Damaqius dem Gesamtverlust entsprechen, das das Unternehmen bei der Markenrechtsklage erlitten habe.

Berufung gegen Entscheidung

Burberry will Berufung gegen die Entscheidung des Markenamtes einreichen. Das Unternehmen erklärte: “Das Burberry-Karo ist eine eingetragene Marke, die nur Burberry gehört. Niemand kann es ohne die Einwilligung von Burberry benutzen. Burberry geht gegen diejenigen vor, die unser Eigentum unrechtmäßig nutzen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Beschwerde erfolgreich sein wird.”

Falls die Berufung scheitert, drohen Burberry Millionenverluste. China ist einer der Hauptabsatzmärkte der britischen Marke und dann dürfte jeder das begehrte Karomuster verwenden.

(kru)

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