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Radio Hamburg

Nach Plagiatsvorwurf

New Yorker verliert Rechtsstreit gegen Levi's

Hamburg, 19.09.2014
Jeans, Schere, Mode, Schneidern

New Yorker sieht sich stellvertretend für den gesamtem deutschen Markt an den Pranger gestellt.

Das Urteil im Rechtsstreit wegen Plagiatsvorwürfen ist gefallen: Die deutsche Modekette New Yorker muss Schadensersatz an den US-Hersteller Levi's zahlen.

Weil New Yorker angeblich ihre Hosen kopiert und dann zu Dumping-Preisen verkauft hätte, verklagte der US-Jeans-Hersteller Levi's die deutsche Modekette. Das Oberlandesgericht Hamburg hat nun das Urteil im Rechtsstreit der beiden Jeans-Firmen gefällt: New Yorker muss alle Hosen, die Levi's Modellen zu ähnlich sehen, aus dem Sortiment nehmen und zusätzlich Schadensersatz zahlen. Wie viel es sein wird, ist noch offen. Es kann aber richtig teuer werden! Levi's hatte einen Ersatz von 50 Euro pro verkaufter Hose verlangt. Um die genaue Schadensersatzsumme festlegen zu können, forderte das Gericht New Yorker auf, die Umsätze offen zu legen.

Stellvertretend für den deutschen Markt

Bei dem Rechtsstreit ging es unter anderem um das "V" auf den Hintertaschen der Jeans, das New Yorker kopiert haben soll. Eine Revision gegen das Urteil wurde nach Angaben einer Gerichtssprecherin nicht zugelassen. New Yorker hätte nur noch die Möglichkeit, beim Bundesgerichtshof eine Beschwerde gegen die nicht zu gelassenen Revision einzureichen. Der Geschäftsführer der Braunschweiger Modekette war am Wochenende in die Offensive gegangen und hatte Levi's in der "Bild am Sonntag" vorgeworfen, in erste Linie einen unliebsamen Konkurrenten "anzuschießen und finanziell zu schädigen." New Yorker sieht sich in dem Verfahren als stellvertretend für den gesamten deutschen Modemarkt an den Pranger gestellt. Es gäbe schließlich viele Unternehmen, die ähnliche Designs auf ihren Jeans verwendeten. Vom US-Textil-Konzern Levi's gab es zunächst keine Stellungnahme.

(dpa/jmü)

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