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Radio Hamburg

Fashion Week Berlin

Premiere zum Auftakt

Hamburg, 19.01.2015
Charlotte Ronson, Fashion Week, Berlin 2015

Charlotte Ronson präsentiert ihre Kollektion auf der Berliner Fashion Week.

Mit viel Pastell und Sommerkleidchen hat die britische Designerin Charlotte Ronson (37) die Berliner Fashion Week eröffnet.

Großes Schaulaufen in der Hauptstadt: Die britische Designerin Charlotte Ronson (37) hat am Montag die Berlin Fashion Week eröffnet. Ronson, die Schwester des Musikers Mark Ronson (39), war zum ersten Mal im Zelt am Brandenburger Tor dabei. Danach kam der Newcomer Sasa Kovacevic (Label Sadak) an die Reihe.

Promis in der ersten Reihe

Erwartete Promis der Modewoche: Model Bar Refaeli, Hollywoodstar Katie Holmes, Moderatorin Sylvie Meis und die britische Schauspielerin Liz Hurley. Model Eva Padberg saß bei Ronson in der ersten Reihe. Sie sagte danach: "Ich fand es sehr süß." Im Laufe der Woche verteilen sich nach Angaben der Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) 10 Messen und 70 Schauen über die Stadt - mit 3000 Marken und 200 000 erwarteten Besuchern. 

Kretschmer, Hoschek und Co.

Als Stammgäste kommen Designer Guido Maria Kretschmer, Lena Hoschek, Kilian Kerner, Kaviar Gauche, Anja Gockel und Dorothee Schumacher. Ronson führte mit ihrem New Yorker Trendlabel Gänseblümchen-Prints, luftige Oberteile und dazu bequeme Sandalen vor. Dass sie ihre Kollektion für den Sommer vorstellte, war eine Ausnahme. Sonst geht es bei der Modewoche um den kommenden Herbst und Winter.

Bread & Butter und Michalsky fehlen

Die Fashion Week findet seit 2007 zweimal im Jahr statt und gilt als Gipfeltreffen für die deutsche Modeszene. Diesmal muss sie allerdings zwei Absagen verkraften: Die in Finanznöte geratene Messe Bread & Butter in Tempelhof fällt aus. Und Designer Michael Michalsky wollte lieber für die Ebola-Hilfe spenden als eine große Show ausrichten.

Wirtschaftssenatorin Yzer betonte, die Fashion Week sei ein wichtiger Image- und Wirtschaftsfaktor, Berlin der größte Modemessen-Standort Europas. Die Besucher brächten der Stadt eine zusätzliche Wirtschaftskraft von rund 120 Millionen Euro. Auf den Messen Panorama und Premium stellen jetzt viele Marken aus, die vorher auf der Bread & Butter waren.

(dpa/kru)

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