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Radio Hamburg

Greenpeace-Detox-Kampagne

Luxusmarken ziehen nicht mit

Hamburg, 19.03.2015
Textilproduktion, Frau an Nähmaschine, Bekleidung

Während Unternehmen wie H&M beim Einsatz von Chemikalien in der Textilproduktion vorbildlich sind, weigern sich viele Luxusmarken auf giftige Stoffe zu verzichten.

Die Entgiftungs-Kampagne von "Greenpeace" richtet sich gegen den Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Textilindustrie. Textilriese H&M ist dabei einer der Musterschüler.

Auf Druck der Umweltorganisation "Greenpeace" haben sich mehrere große Modekonzerne verpflichtet, Risiko-Chemikalien in ihrer Textilproduktion bis 2020 zu verbannen. Am Donnerstag (19.03) zogen die Initiatoren in Hamburg eine erste gemischte Bilanz.

Billig vor teuer?

Viele bekannte Modefirmen, unter anderem der schwedische Textilriese "H&M", ziehen bereits mit - nur Luxusmarken wie "Versace" weigern sich weiterhin, teilzunehmen. Greenpeace unterscheidet in dem Zwischenbericht deshalb zwischen "Trendsettern", "Greenwashern" und "Schlusslichtern".

Gift-Junkies und Musterschüler

Die Trendsetter haben sich zur Entgiftung entschlossen und bereits Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehören mittlerweile 16 Firmen, wie beispielsweise die Moderiesen "H&M", "Zara", "Puma", "Primak" und "Adidas". Fashionketten, die sich zwar zur Kampagne bekennen, aber noch nichts gegen den entstandenen Schaden tun, gehören zu den "Greenwashern". Die Sportmarken "Nike" und der chinesische Sportausstatter "LiNing" sind solche. Greenpeace warf den beiden Herstellern am Donnerstag (19.03) Wortbruch vor, da man sich zwar verpflichtet habe bis 2020 aktiv zu werden, jedoch bisher noch nichts unternommen habe. Am Ende der Detox-Liste stehen Gift-Junkies, wie "Louis Vuitton", "Hermès" und "Versace", die die "Schlusslichter" bilden. Die Edelmarken gehen trotz riesiger Einnahmen keine Verpflichtungen ein und weigern sich Verantwortung für ihre Giftspur zu übernehmen, die bei der Produktion der kostspieligen Klamotten entsteht.

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(dpa/mcg/san)

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