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Radio Hamburg

Modedesigner ist tot

Ottavio Missoni gestorben

Sumirago, 10.05.2013
Ottavio Missoni

Modedesigner Ottavio Missoni ist am Donnerstagmorgen im Kreise seiner Familie verstorben. 

Der Modedesigner Ottavio Missoni ist im Alter von 92 Jahren in Sumirago verstorben. 

Ottavio Missoni ist tot. Der Designer starb am Donnerstagmorgen in seinem Haus in Sumirago in Norditalien. Er wurde 92 Jahre alt.

Bunte Strickmuster sind Missonis Markenzeichen

Missoni wurde vor allem durch seine auffälligen Strickmuster in der Welt bekannt, die er zusammen mit seiner Frau Rosita 1966 präsentierte und danach internationale Anerkennung im Modegeschäft erlangte. Unter seinem Namen eröffnete der frühere Leichtathlet seine Modelinie. Heutzutage gibt es viele Missoni-Boutiquen weltweit.

Missonis Sohn verschwand in Venezuela mit Flugzeug

Anfang dieses Jahres musste die Familie einen schweren Schicksalsschlag verkraften, als der älteste Sohn von Missoni, Vittorio, zusammen mit seiner Frau bei einem Flug mit einem Kleinflugzeug in Venezuela verschwand. Zunächst wollte die Familie die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Ehepaar doch noch lebend gefunden werden könnte. Bis heute sind die zwei jedoch nach wie vor vermisst. Vittorio war der Chef des Modeunternehmens.

Kinder und Enkelkinder arbeiten auch bei "Missoni"

Auch Ottavio Missonis andere Kinder, Angela und Luca, arbeiten in der Firma als Designer und im Technikbereich. Sogar die Enkelin Margherita arbeitet als Model für das Modelabel.

Ottavio war früher Leichtathlet

Als Leichtathlet gewann Missoni mehrere nationale Titel und trat bei den Olympischen Spielen 1948 in London im 400-Meter-Hürdenlauf an. Dort traf er auch seine spätere Frau Roswita.

1953 eröffnete das Paar seinen ersten kleinen Laden und produzierte Strickwaren. Zunächst konzentrierten sie sich auf Sportbekleidung, inspiriert durch Missonis frühere Sportkarriere. Später entwickelten sie dann die für Missoni typischen Strickkollektionen mit Zick-Zack-Mustern und kräftigen Farben. Die Firma expandierte nach und nach und verlegte ihren Hauptsitz nach Sumirago.

(dpa/pgo)