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Radio Hamburg

Kohlenhydrate erlaubt

Good Carb statt Low Carb

Hamburg, 27.08.2015
Gemüse

Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate. Es gibt langsame und schnelle. 

Nicht nur im Sommer wollen viele abnehmen. Ein Weg, zu seiner Traumfigur zu kommen, ist die Low-Carb-Diät. Doch Good Carb ist eigentlich viel besser. 

Low Carb? Der aktuelle Trend, um schnell seine Pfunde zu verlieren. Dabei wird der tägliche Anteil an Kohlenhydraten reduziert, um eine Gewichtsreduktion herbeizuführen. Doch die Kohlenhydratzufuhr muss nicht komplett gekappt werden. Mit Good Carb erzielt man den gleichen Effekt, muss seine normalen Bedürfnisse nach Kohlenhydraten jedoch nicht so eindämmen - obwohl sie angeblich der Feind Nummer 1 sind, wenn es ums Abnehmen geht. Dabei gibt es auch bei Kohlenhydraten verschiedene Formen. Die einen helfen dem Körper fit und gesund zu bleiben, indem sie Energie liefern, und die anderen belasten den Körper.

Vollkorn und griechische Lebensweise

Grundsätzlich gilt: Vollkorn ist gesünder. Das gilt für Brot, Nudeln und jegliche Art von Frühstücksflocken - sie sind fettarm und ergänzen den Körper mit wichtigen Ballaststoffen.
Ein weiterer Hit, wenn es um Gewichtsreduktion geht, ist griechischer Joghurt. Sportler lieben ihn, weil er durch seine spezielle Herstellung kohlenhydratärmer und reicher an Eiweiß ist, als gewöhnlicher Joghurt. Die Beliebtheit des Joghurts hat sich mittlerweile auch in Deutschland breitgemacht. Doch beim Kauf eines griechischen Joghurts sollte darauf geachtet werden, um was für einen Joghurt es sich handelt, denn oftmals sind diese nur "nach griechischer Art" und daher nicht wie der original Griechische Joghurt hergestellt. Dieser wird zum Abtropfen in Leinensäcke gefüllt und später mit Milch vermischt, wodurch er seine cremige Konsistenz erhält. Traditionell kann man noch ein wenig Honig und Früchte hinzufügen, um dem Joghurt noch einen süßen Geschmack zu verleihen.

Doch wie funktionieren Kohlenhydrate eigentlich?

Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen. Gelangt der Zucker durch die Aufnahme von Kohlenhydraten ins Blut, steigt auch der Blutzuckerspiegel. Dieser Vorgang ist ein Signal für den Körper, das Hormon Insulin auszuschütten, das dafür sorgt, dass der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen wandert. Dadurch reguliert sich der Blutzuckerspiegel. Echter Zucker gelangt dadurch, dass er unbehandelt ist und die Moleküle nicht erst auseinander gebaut werden müssen, schnell ins Blut.
Sind Kohlenhydrate jedoch komplex, ist auch der Verarbeitungsprozess länger. Ein gutes Beispiel dafür ist Brot aus ganzem Getreide. Der dort enthaltene Zucker liegt als Stärke vor, welches ein großes Molekül ist. Da der Körper dieses große Molekül zunächst in die einzelnen Zuckermoleküle zerlegen muss, um sie weiter zu verarbeiten, sind diese langsamen Moleküle auch gesünder. Übrigens: Die dadurch entstandenen Zuckermoleküle sind wandern nur nach und nach ins Blut, wodurch sich der ganze Prozess rund um die Insulinausschüttung verringert.

In welchen Lebensmitteln befinden sich Kohlenhydrate?

Es ist so schwer, und doch so einfach. Zunächst gilt: Alles, was süß schmeckt, hat in der Regel auch Zucker. Doch Kohlenhydrate sind nicht nur Zucker, sondern auch Stärke. Stärke befindet sich in Getreide, Reiskörnern und Kartoffeln. Vorsicht ist auch bei Mais geboten, denn das ist ebenfalls ein Getreide.
Her jetzt mit den Kohlenhydratarmen Lebensmitteln. Dazu gehören vor allem Fisch und Fleisch, die eher einen hohen Eiweißanteil haben. Außerdem helfen Vollkorn-Grießbrei, der reich an Proteinen ist und sättigt, und Kichererbsen. Die Hülsenfrüchte liefern Eiweiß, Ballaststoffe und Eisen. Was natürlich immer geht, sind auf jeden Fall Früchte und Gemüse.

Und alle Bierliebhaber müssen jetzt stark sein: Bier enthält Kohlenhydrate, da es teilweise aus Gerste und Weizen aka Getreidesorten hergestellt wird. Wer also sein Gewicht reduzieren will, sollte besonders abends auf das Bierchen verzichten.

(pgo)

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