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Noch 18 Tage - Mein Ersatzkleid und alles, was man sonst noch für den Notfall braucht

Hochzeits-Ersatzkleid von Anke

Das Ersatz-Hochzeitskleid steht zum Glück auch schon. 

Worst-Case-Szenario? Ja, die geht wohl jeder Braut durch den Kopf, deswegen ist es gut, vorbereitet zu sein. 

Mein zukünftiger Schwiegervater ist der Allerbeste! Er hat uns jetzt ein Auto für die Hochzeit organisiert und bringt den weißen Audi A6 am Tag der Hochzeit auch schon fertig geschmückt zum Standesamt. Danke Fritz! Dann mache ich jetzt auf meiner To-Do-Liste hinter den Punkt "Hochzeitsauto" einen Haken und freue mich über eine Sorge weniger.

Ersatz-Outfit steht

Was mich lange beschäftigt hat, war das Thema "Kleid". Was, wenn ich in meinem Prinzessinnen-Outfit zu unbeweglich bin um tanzen zu können? Das Kleid braucht ja wirklich viel Platz und auf der Tanzfläche wird es dann schon eng. Ich habe mir also noch ein Ersatzkleid gekauft, das auch weiß, aber schlichter und unter Umständen auch bequemer ist. Für den Notfall habe ich etwas zum Umziehen, genauso habe ich mich auch mit den Schuhen abgesichert: die halb-hohen werde ich tragen so lange es geht und dann auf die flachen, weißen umsteigen.

Rückzugsort für Gäste mit schwachem Kreislauf

Ich versuche auch jetzt schon herauszufinden, wie sich das Wetter bis Ende des Monats entwickeln wird. Da ist es jetzt natürlich noch zu früh für genaue Vorhersagen, aber zumindest ein Trend ist ja schon hilfreich. Aller Voraussicht nach wird es warm sein, hoffentlich kommt an dem Tag nicht nochmal die ganz große Hitze. Da mache ich mir jetzt schon Sorgen um unsere älteren Gäste: Opa und seine Lebensgefährtin zum Beispiel und auch meine Eltern. Selbst bin ich aber leider auch so ein schwacher-Kreislauf-Typ, vor allem wenn dann noch zusätzlich alles so aufregend ist an dem Tag. Für den Fall der Kreislauf sackt zusammen, gibt es aber in unserer Location einen kleinen Nebelraum, den man abdunkeln und kühl halten kann. Ein guter Rückzugsort für genau solche Fälle!

Handtaschen-Notfall-Set

Was könnte noch passieren? Die beiden Teenager-Mädels die auch zu unserer Hochzeit eingeladen sind, könnten "Verwandlung von Prinzessin in Monster" spielen. Die Älteste ist 13 und beide langweilen sich auch schnell mal. Aber dafür gibt es eine große Wiese und Wasser in der Nähe. Im Hinterkopf habe ich also einfach mal den Tretbootverleih um die Ecke, dann haben die beiden ein bisschen Action zwischendurch. Beide spielen auch Fußball, also notiere ich mir gleich mal, dass irgendwer einen Ball mitbringen soll. Bin ich mittlerweile an dem Punkt, wo ich mir wirklich zu viele Gedanken mache? Mathias meint: eindeutig Ja! Aber ich bin einfach gerne auf alles vorbereitet und wenn es Dinge gibt, die ich vorhersehen kann und die sich aber vermeiden lassen, dann ist das doch gut. Die restlichen Kleinigkeiten übrigens, die ebenfalls Teil des Notfallplanes sind, passen praktischerweise in meine Handtasche:

- Blasenpflaster
- Magen- und Kopfschmerztabletten (mit denen ich auch notfalls meine Gäste versorgen könnte)
- Ersatz-Haarnadeln falls meine Frisur spontan auseinander fällt
- Mini-Deo
- Ersatz-Kontaktlinsen
- Ersatz-Akku für die Kamera

Abgerundet wird der Notfallplan durch meine beste Freundin Katharina. Sie denkt nämlich tatsächlich an noch viel mehr Eventualitäten als ich das tue. Wenn zum Beispiel im Sommer eine Grillparty angesetzt ist, baut sie gleichzeitig zu allem was im Garten aufgebaut sein muss, noch im Wohnzimmer den Tischgrill auf. Man weiß ja nie, ob nicht doch noch ein Schauer oder ein Sommergewitter kommt. Und ich bin sehr froh, dass jetzt wieder einmal mehr klar geworden ist, warum wir Frauen zum Beispiel prinzipiell immer eine Handtasche brauchen oder auch oft mit Übergepäck in den Urlaub fahren: wir wollen immer auf jede mögliche Situation vorbereitet sein. Ohne, dass es in der totalen Hilflosigkeit endet.

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