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Noch 25 Tage – Der Tischplan ist da! Warum braucht es den so unbedingt?

Der Tischplan für unsere Hochzeit im August. Jetzt müssen wir nur noch überlegen, wer wo sitzt.

Wie lange bin ich jetzt der Frau, die für unsere Location zuständig ist, hinterher gelaufen? Nur wegen eines Tischplanes! Der wird entsprechend der Gästezahl erstellt, und eigentlich gibt es da nicht viel zu machen. Ein paar Tische aufmalen, entsprechend der Sitzplätze mit Zahlen versehen, fertig! Ganze vier Wochen hat das jetzt gedauert, bis ich auf mehrfache Nachfrage endlich den Plan bekommen habe. Mathias und ich müssen jetzt nur noch überlegen, wer wo sitzt und das ist leider nicht mal eben erledigt. Das ist wie Puzzeln! Man braucht auf jeden Fall Geduld.

Sitzplan gegen das absolute Chaos

Warum sitzt nicht einfach jeder, wo er will? Weil das Chaos gibt! Alle kommen zur gleichen Zeit an und irren ziellos in dem doch etwas größeren Raum umher, um nach einem Platz zu suchen. Außerdem möchte keiner seine beste Freundin oder seinen besten Freund am Ende des Raums in der hintersten Ecke sitzen haben, nur weil kein anderer Platz mehr frei war. Sicherlich löst oder lockert sich das alles im Lauf des Abends auf und jeder sitzt mal hier, mal da. Aber zum Essen und um das große Suchen nach einem schönen Platz zu vermeiden, macht es Sinn, einen Plan zu haben.

Der Brautpaartisch

Bis vor Kurzem war mir gar nicht bewusst, dass es ja auch einen eigenen Brautpaartisch gibt. Hier wird man ja in eine richtig heikle Situation manövriert: Wer darf mit dem Brautpaar an einem Tisch sitzen? Normalerweise die Eltern. Wäre aber schön, wenn die Trauzeugen auch noch dabei wären. Die haben aber auch ihren Anhang dabei und schon sitzt man an einem 10er-Tisch.

Rücksicht auf alle Gruppen

Die Fußballer von Mathias können wir auch nicht auseinander setzen, die feiern ja auch gerne ihre eigene Party innerhalb der Party. Bei den Älteren in der Family muss man ebenfalls ein bisschen mitdenken: da sind einige nicht mehr so gut zu Fuß und wenn die dann ausgerechnet den weitesten Weg zur Toilette haben, dafür aber direkt neben der Box sitzen und die Musik immer schön laut auf den Ohren haben, ist das auch nicht so schön.

Die Möglichkeit einer gemischten Sitzordnung gibt es auch. Hier setzt man absichtlich die Leute so zusammen, dass sie einander nicht kennen, also neue Bekanntschaften schließen können. Das geht aber unter Umständen böse nach hinten los! Man zwingt seinen Gästen ja nur etwas auf, was sich eigentlich von selbst entwickeln soll. Kennenlernen werden sie sich – wenn sie das wollen – auch später noch beim Buffet, beim Tanzen oder an der Bar.

Meine Horrorvorstellungen

Es gibt übrigens Tischkonstellationen, wie ich sie mir noch nicht einmal in meinen fantasievollsten Träumen vorstellen könnte! Ein paar Beispiele werde ich auslassen, denn auch die lesen diesen Blog....

Ein Problem könnte beispielsweise auftauchen, wenn Mathias' armer Cousin Stephan als Werder Bremen-Fan bei unseren Hamburger Jungs sitzt, die zu einem geringen Teil HSV-Fans und zum größten Teil Pauli-Fans sind. Wenn da einmal das Thema Fußball aufkommt, wird es eventuell unentspannt oder einfach nur anstrengend. Schwer abzuschätzen für mich, als Nicht-Fußballfan. Auch die fröhlichen Berliner Tanten passen nicht zusammen an den Tisch mit den paar Männern, die erst nach ein paar Bier zu viel anfangen, langsam aufzutauen und sich unterhalten zu wollen (im Falle sie kennen ihr Gegenüber noch nicht so gut).

Die perfekten Kombinationen

Aber es gibt auch Kombinationen, die besser nicht passen könnten: mein Papa und die Mama meiner besten Freundin zum Beispiel. Da redet einer mehr als der andere und in der Vergangenheit hat mein Papa schon einmal gesagt: "Wenn ich die junge Frau vor Deiner Mutter kennengelernt hätte..."

"... dann hätte es mich wahrscheinlich gar nicht erst gegeben", war meine Antwort.

Schön stelle ich mir auch das Kennenlernen zwischen meiner in Berlin geborenen Mama und unserem ältesten Gast, Mathias' Opa vor. Der lebt bis heute in Berlin und kann meiner Mama erzählen, was sich seit "damals" alles in der großen Stadt verändert hat. Mathias' Opa passt aber generell an jeden Tisch mit seiner sonnigen Art!

Ich bin auf jeden Fall jetzt schon gespannt, wer als Erstes und als Letztes die Party verlassen wird.

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