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Noch 37 Tage - Endlich! Unsere Ringe sind bestellt

Auf dem Foto sieht man den Entwurf für unsere Ringe.

Das war halbwegs knapp. Vier Wochen dauert es, bis beim Juwelier Ringe nach Wunsch angefertigt und graviert sind. Damit haben wir unsere Trauringe gerade noch rechtzeitig bestellt. Das ist aber auch nicht innerhalb von wenigen Minuten entschieden. Bei uns hat es jetzt ein paar Wochen und mehrere Besuche im AEZ gebraucht, bis wir hier beim Juwelier unsere Entscheidung getroffen haben. Manchmal ist es gar nicht so gut, wenn man zu viel Auswahl hat, aber als kleine Hilfe gibt es einen Trauringkonfigurator. So kann man ziemlich genau am Bildschirm sehen, wie der Ring später aussehen wird und auch die Gravur.

Weißgold und Roségold

Mathias und ich haben uns entschieden, jeweils den Namen des anderen eingravieren zu lassen zusammen mit dem Datum unserer Hochzeit und einem Unendlichkeitssymbol. Die Ringe selbst entsprechen dem, was momentan auch Trend ist: Sie sind bicolor, also zweifarbig. Weißgold verbunden mit Roségold. Am liebsten hätte ich den Ring jetzt schon am Finger, am Finger der rechten Hand übrigens.

Nicht nur weil das zumindest in Deutschland so üblich ist, sondern weil ich an der linken Hand generell nichts trage, lieber an der rechten. Da fühlt sich Schmuck für mich bequemer an, ohne dass ich wüsste, woran das eigentlich liegt.

Die Ringe sind für immer

Allerdings gibt es zwei Gründe, weshalb die linke Hand eigentlich viel besser geeignet ist. Den Ring links zu tragen – so wie in anderen Ländern und Kulturen üblich – bedeutet, man trägt ihn an der Seite, die auch zum Herzen führt. Da steckt also zumindest ein romantischer Gedanke dahinter. Für alle Rechtshänder ist es außerdem auch eine gute Idee sich für den Finger der linken Hand zu entscheiden, so schont man ja auch seinen teuren Ring ein wenig. Teuer wird es bei zwei Trauringen schnell! Man möchte ja auch auf ein beständiges Material zurückgreifen das nicht sofort verkratzt oder verfärbt und das hat einfach seinen Preis. Wir haben uns aber schnell von der Angst getrennt, dass es zu teuer wird. Wenn man mal genau darüber nachdenkt, sind genau diese zwei Ringe das Einzige, wovon man auch noch nach der Hochzeit etwas hat. Alles andere, wofür man schon so viel Geld ausgibt, ist nur für den einen Tag: das Kleid, das Essen, die Getränke, die Torte, die Party, der Brautstrauß, das Auto… alles einmalig! Die Ringe aber sollen für immer sein.

"Kind, jetzt wird es bald ernst!"

Direkt nach dem Kauf waren wir beide total glücklich und haben auch gleich darüber gesprochen, wann es eigentlich erlaubt ist, den Ring überhaupt abzunehmen. Bei mir kommt das nur vor dem Schlafengehen infrage. Bei Mathias muss der Ring auch vor dem Sport runter, also ganze fünf Mal in der Woche. Das heißt, er hat fünf Mal pro Woche die Chance, seinen Ehering irgendwo in einer Umkleidekabine zu vergessen. Keine guten Aussichten! Er würde ihn dann jedes Mal in den Geldbeutel legen, meinte er. So könnte er ihn nicht vergessen.

Das klingt theoretisch ganz gut, wir warten einfach mal ab, wie das praktisch funktionieren wird.

Als wir am Ende des Tages vom Juwelier kamen, musste ich direkt meine Mama anrufen, um ihr von den Ringen zu erzählen. Sie hat sich natürlich gefreut, war ganz aufgeregt und hat zu mir gesagt: "Kind, jetzt wird es bald ernst!". Damit hat sie recht. "37 Tage" klingt noch nach jeder Menge Zeit, aber anders ausgedrückt ist es schon übermorgen in fünf Wochen so weit. Das klingt für mich schon sehr nah dran am großen Ereignis.

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