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Noch 38 Tage - Das Schlimmste, das bei einer Hochzeit passieren kann

Stolpergefahr? Hoffentlich werden Ankes Schuhe ihr nicht zum Verhängnis.

Wenn man sich kurz vor der Hochzeit unbedingt Bauchschmerzen bereiten will, klickt man sich einfach nur ein bisschen zu lange durchs Netz, auf der Suche nach den schlimmsten Hochzeitspannen.

Die große Angst vorm Stolpern

Neu aufgetaucht ist das Video der Frau, die gerade den Brautstrauß gefangen hat. Total glücklich darüber tänzelt sie über die Tanzfläche, bis von hinten ein Typ kommt, einen Flic Flac macht und sie dabei voll erwischt und umwirft. Sie stürzt samt Blumendeko zu Boden und als er ihr aufhelfen will, fällt sie gleich noch ein zweites Mal hin. Schön peinlich! Aber ich glaube da gibt es noch viel Schlimmeres. Meine größte Angst ist es, im entscheidenden Moment zu stolpern oder mit dem Kleid irgendwo hängen zu bleiben. Auf dem Weg vom Standesamt nach draußen, wenn alle gucken oder beim Aussteigen aus dem Auto. Der Auftritt als Braut in Weiß ist einfach so groß und einmalig, da darf (!) es kein Fallen oder Stolpern geben. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch. Man ist ein Kleid wie dieses und unter Umständen auch die Schuhe nicht gewohnt. Da passiert schnell mal etwas, gerade dann wenn auch noch die Nervosität im Spiel ist.

"Darum wolltest Du Dich doch kümmern..."

Ich habe aber noch vor ganz anderen Sachen Angst. Beispielsweise, dass Mathias oder mir am Tag der Hochzeit einfällt, dass wir irgendetwas Wichtiges vergessen haben. Dabei stelle ich mir immer ein Gespräch zwischen uns beiden vor.

Mathias: "Wer hat eigentlich die Gläser für den Sektempfang ins Auto gepackt?"

Anke: "Darum wolltest Du Dich kümmern. Das sollte doch Dein Trauzeuge übernehmen."

Mathias: "Also ich habe nicht mit ihm darüber gesprochen. Du?"

Und passend dazu stelle ich mir einen Sektempfang nach dem Standesamt mit jeder Menge Sekt, aber OHNE Gläser vor. Von solchen Gesprächen und Situationen träume ich nachts schon. Es sind einfach tausend Kleinigkeiten, an die man denken muss und es wäre mehr als nur normal, wenn man dann irgendetwas vergisst. So lange es bei Kleinigkeiten bleibt, ist es ja halb so wild. Aber wenn ich mir vorstelle, es würde zum Beispiel unser DJ spontan absagen weil er krank geworden ist, dann wäre das Drama schon größer.

Königsdisziplin: "Blumenstrauß-Werfen"

Eine weitere Aktion, die schief gehen könnte, wäre das Brautstrauß-Werfen. Ich habe in meinem Blog ja schon davon geschrieben, dass ich im Werfen deutlich besser als im Fangen bin, aber trotzdem: den Strauß werfe ich ja über meine Schultern nach hinten und sehe nicht, wohin ich werfe. Ganz ausgeschlossen ist es also nicht, dass der Strauß auf seiner Flugbahn ein paar Gläser vom nächsten Tisch abräumt.

Vorgezogene Flitterwochen um herunterzukommen?

Eigentlich gibt es nur eine Möglichkeit etwas gegen die Angst vor einer Panne zu tun: man verabschiedet sich früh genug von dem Gedanken, dass alles perfekt sein muss. Wir heiraten im besten Fall nur einmal im Leben, geben uns ein einmaliges Versprechen und feiern eine einmalige Party. Gerade weil an diesem Tag so vieles einmalig und besonders ist, glauben wir, dass von vorne bis hinten alles stimmen muss und dieses Verlangen nach Perfektion setzt einen so unter Druck und steigert die Erwartungshaltung, genauso wie auch die Aufregung. Eigentlich machen wir es uns nur selbst schwer. Ideal wäre es, man würde vor und nicht nach der Hochzeit in die Flitterwochen fliegen, zum Entspannen vorab. Deswegen freue ich mich auch schon auf unsere drei Tage an der Ostsee, die wir vor der Hochzeit noch eingeplant haben und wünsche mir einfach nur, dass es am großen Tag selbst nur Kleinigkeiten geben wird, die nicht so laufen wie geplant. Hauptsache von unserer Hochzeit landet am Ende keine Video-Collage bei Youtube mit dem Titel: „Peinlich! Das kann alles am schönsten Tag im Leben schief gehen…“.

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