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Noch 42 Tage - Muss man heutzutage überhaupt noch heiraten? Romantik vs. Vernunft

Hochzeitpaar

Hochzeiten sind für mich etwas Wunderbares. Man geht eine so intensive Verbindung ein, die man meiner Meinung nach nur mit seinem Ehepartner hat. 

Die Ehe wird von vielen heutzutage als überflüssig angesehen. Es sei das gleiche Bündnis, wie bei einer Beziehung. Doch stimmt das?

"Was? Heiraten? Warum tust Du Dir das an? Das ist doch lebenslange Sklaverei und wer heiratet heute schon noch?"

Falsches Verständnis der Ehe?

Das sind alles Sachen die Mathias und ich schon gehört haben. Nicht aus unserem Freundes-, aber aus unserem Bekanntenkreis. Nein, es versteht nicht jeder warum man heiraten möchte. Man darf auch nicht vergessen wie viele es gibt, die schon eine gescheiterte Ehe hinter sich haben oder gerade einfach nur glücklicher Single und frei sind. Aber da liegt auch der Punkt, wer eine Beziehung oder Ehe als das Gegenteil von Freiheit empfindet, der ist mit dem falschen Partner zusammen oder zusammen gewesen oder hat das falsche Verständnis von einer Ehe. Für mich ist eine Ehe ein noch engeres "Zusammenrücken" und das größte Versprechen, dass man einem anderen Menschen geben kann. Man verspricht füreinander da zu sein und miteinander einen gemeinsamen Weg zu gehen, in guten wie in schlechten Zeiten. Damit geht man einen sehr großen Schritt, zeigt aber auch Verantwortung und wie ernst es einem ist. Und ich finde nicht, dass man das alles auch kann, ohne verheiratet zu sein. Da fehlt nämlich ganz einfach die Verbindlichkeit!

Die Angst vor dem Heiraten

Wenn ich jemanden sagen höre, dass er niemals heiraten will, dann ist mein erster Gedanke: "Feigling!". Damit tue ich sicherlich vielen Unrecht, aber warum prinzipiell das Heiraten ablehnen? Ich höre dann oft die Antwort: "Ja, weil ich eben ein Kopfmensch bin und vernünftig denke! Ich lasse mich da nicht von meinen Emotionen fehlleiten." Das glaube ich nicht, denn eigentlich kann ja nur Angst dahinter stecken und Angst ist eine Emotion und hat nichts mit Vernunft zu tun. Derjenige war entweder schon einmal verheiratet und möchte nicht, dass das Drama sich wiederholt. Oder: er denkt als Vernunftmensch, dass jede Ehe in die Brüche gehen kann. Aber auch dann hat er in Wirklichkeit ja nur Angst davor. Ich habe auch vor vielem Angst, aber wenn man seine Ängste mit jemandem teilen kann, werfen sie keine so großen und dunklen Schatten mehr. Für mich war immer klar, dass ich einmal heiraten werde. Weil ich mir eine Sicherheit wünsche, ein Zuhause, ein Nest. Ich hätte sonst Angst (da ist sie wieder!), niemals an Ort und Stelle bleiben zu können, immer auf der Reise und auf einer ewigen Suche zu sein. Ruhelos und rastlos.

Den richtigen Menschen finden

Wer viel allein ist, erfährt jede Menge über sich selbst. Das ist auch eine Regel, die ich gelernt habe. Als Single konzentriert man sich ungestört auf sich selbst und auf seine eigenen Bedürfnisse, in einer Beziehung denkt man ja auch immer an den anderen. Man trägt außerdem auch die Verantwortung nur für sich allein. Ein Gefühl von Freiheit? Das bedeutet aber doch nicht, dass man sich durch eine Ehe selbst zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Ich sehe das eher als ein Zuhause, was man sich selbst geschaffen hat. Ein neues Zuhause was auf das folgt, was man als Kind mit seinen Eltern geteilt hat.
Wir Menschen sind keine Einzelgänger, auf Zeit vielleicht, aber nicht grundsätzlich. Für Mathias und mich hat die große Suche ein Ende, weil wir beide das für uns Beste bereits gefunden haben und darüber sind wir einfach nur glücklich. Natürlich muss man dann nicht gleich heiraten, aber wenn man doch weiß, dass man mit dem einzig richtigen Menschen zusammen ist, was geht man dann schon für ein Risiko ein? Auto fahren finde ich gefährlicher! Auf eine Leiter steigen auch. Aber im Bezug aufs Thema "Heiraten" und welchen Stellenwert das überhaupt noch hat, haben wir in Deutschland ja gleich zweierlei Baustellen: die wachsende Zahl an Paaren, die es ablehnen zu heiraten und die Tatsache, dass nicht jeder heiraten darf. Obwohl das längst kein Thema mehr sein sollte, muss in Deutschland immer noch über die Homo-Ehe diskutiert werden und unsere Kanzlerin lehnt sie kategorisch ab. Leider weiß ich nicht mehr wo im Internet ich diesen Spruch gelesen habe, aber ich finde ihn herrlich zutreffend: "Wenn Homosexuelle nicht heiraten dürfen weil es deiner Religion widerspricht, dann darfst du auch keine Kekse essen, denn ich bin gerade auf Diät."

10 gute Gründe für eine Ehe

  • Ein krönender Liebesbeweis

    Geht man mit einem anderen Menschen eine Ehe ein, verspricht man sich immer füreinander da zu sein, und gemeinsam alt zu werden. Ohne Bedenken "Ja" zu sagen gilt für viele als krönender Liebesbeweis. 

  • Gemeinsamer Nachnahme

    Was verbindet mehr als ein gleicher Nachname? Und was klingt schöner als "mein Mann" oder "meine Frau"? Viele empfinden sich erst durch den gleichen Nachnamen als richtige Familie. 

  • Eheringe signalisieren "Vergeben"

    Schmuck ist an sich immer eine gute Idee. Wenn er auch noch für eine Liebe zwischen zwei Menschen und deren Verbundenheit steht, ist es optimal. Zudem signalisiert ein Ehering "Achtung, er/sie ist vergeben". 

  • Absicherung

    Im Falle eines tragischen Todes haben die jeweiligen Ehepartner ein Recht auf die sogenannte Witwerrente. Paare, die nicht verheiratet sind, und einer von ihnen verstirbt, kann nur beim Erbe berücksichtigt werden, wenn er im Testament festgehalten ist. 

  • Steuerliche Vorteile

    Es ist zwar nicht gerade romantisch, aber die Ehe bringt auch steuerliche Vorteile. Hat ein paar unterschiedlich hohe Einkommen, so wird zu gleichen Teilen auf beide verteilt, wodurch der Mehrverdiener weniger in die Steuerprogression kommt. Heißt, es fallen weniger Steuern an, als wenn man unverheiratet ist. 

  • Sorgerecht

    Hat ein unverheiratetes Paar ein gemeinsames Kind, so steht in erster Linie der Mutter das alleinige Sorgerecht zu. Dies kann geändert werden, wenn die Eltern beim Jugendamt eine Vereinbarung des geteilten Sorgerechts unterschreiben, sodass - im Falle einer Trennung - beiden das Sorgerecht zusteht. Bei einem verheirateten Paar mit Nachwuchs fällt diese Frage im Falle einer Scheidung automatisch weg. 

  • Geschenke, Geschenke, Geschenke

    Was ist witziger als Geschenke auszupacken? Nichts! Deswegen macht es auch so einen Spaß die Geschenke der Gäste auszupacken. Solange es sich nicht um eine bunte Glaskaraffe handelt..

  • Die Sau rauslassen

    Ob beim Junggesell(inn)enabschied oder bei der Hochzeitsfeier. Es gibt einen Grund zu feiern, die besten Freunde sind um einen herum, es gibt leckeres Essen und tolle Musik, also wird auch kräftig gefeiert!

  • Die Qual der Wahl... der Kleider

    Fast jede Frau träumt von ihrem perfekten Hochzeitskleid, das sie bereits entworfen hat, als sie noch ein Teenager war. Die Suche nach einem Brautkleid kann zwar zur Qual werden, aber wenn es die richtige Wahl ist, ist es umso schöner. 

  • Liebe..

    Ihr habt Euch gefunden, und seid Euch sicher: Mit dieser Person will ich den Rest meines Lebens verbringen! Dann ist es ganz leicht "Ja" zu sagen. 

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