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Noch 51 Tage - Ein Bräutigam der Einsicht zeigt, ist ein guter Bräutigam

Ankes Hochzeitsblog, Noch 51 Tage

Mathias hat von seinen Kollegen einen Gutschein für einen neuen Anzug zur Hochzeit bekommen. Zum Glück!

Eigentlich wollte sich Mathias keinen neuen Anzug für die Hochzeit kaufen. Aber wie durch eine glückliche Fügung, ließ sich der Bräutigam umstimmen. 

Ursprünglich hat sich Mathias dagegen gewehrt, sich extra für die Hochzeit einen neuen Anzug zu kaufen. Er hat ja schließlich einen der gerade mal ein Jahr alt ist und den er sich damals, als er auf Jobsuche war, gekauft hat. Der Anzug würde mich an unserer Hochzeit immer an sein letztes Bewerbungsgespräch erinnern und er ist anthrazit. Für eine Hochzeit im Sommer also nicht fröhlich genug, finde ich. Man kann sich doch außerdem für seine Hochzeit einen Anzug kaufen, oder?

Schatz hat indirekt Recht

Bevor ich mir aber Nackenschmerzen vom Kopfschütteln geholt hätte, kam Mathias jetzt beim Abendessen mit einer ganz neuen Botschaft um die Ecke: "Schatz, ich habe mir das anders überlegt. Ich werde mir doch einen Anzug kaufen!" Habe ich richtig gehört? Der Satz geht entgegen meiner Erwartungen nicht mit einem "Weil Du Recht hast" weiter. Das wäre dann aber auch die absolute Kirsche auf meiner Torte gewesen! Mathias erzählt mir, dass er von seinen Arbeitskollegen einen Gutschein zum Geburtstag bekommen hat. Der Hochzeits-Anzug den er sich ursprünglich nicht kaufen wollte, hat sich bei ihm zum Bürothema Nummer 1 hoch gearbeitet. Also haben seine Kollegen ihm einen Gutschein für Policke in Hamburg geschenkt und den möchte er jetzt auch einlösen. Außerdem findet er es gar nicht so schlecht einen Anzug in einer eventuell etwas helleren Farbe zu haben. Ich bin begeistert! Es geschehen also doch noch Wunder. Ich würde ihn ja gerne in einem sommerlichen Anzug sehen, aber da muss man erst einmal sehen welche hellen Farben er überhaupt tragen kann, ohne dass es ihn blass aussehen lässt. Da bin ich allerdings schon wieder einen typisch weiblichen Schritt weiter. Am besten ich komme einfach mit zum Anzug aussuchen, vorausgesetzt ich "darf". Schatzi weiß natürlich, dass es – wenn er mich dabei hat – nicht so schnell geht wie in dem Fall, dass er sich alleine von einem Verkäufer beraten lässt.

Shoppen ist schön

Mit mir dauert Shoppen prinzipiell lange, weil ich ja auch Spaß daran habe und der Spaß von mir aus gar nicht lange genug dauern kann. Mathias ist dagegen froh wenn er einfach nur möglichst schnell wieder aus einem Laden raus kommt. "Da ist die Luft auch immer so schlecht!" Genau. Die Luft! Ich glaube eher, das hat mit der grundsätzlichen Einstellung eines ganz normalen Mannes gegenüber dem Thema "Shopping" zu tun. Mathias hat da eine spezielle Toleranzgrenze immer wenn wir zusammen einkaufen gehen und ich sehe mich in einem Laden um. Sind ziemlich genau 15 Minuten vergangen, dann möchte er raus. Entweder an die frische Luft oder dorthin wo es ein Bier für ihn gibt (auf den Schock). Daher glaube ich, dass für Mathias das überzeugendste Argument sich einen neuen Anzug zu kaufen, ein ganz bestimmtes war: die Tatsache, dass man bei Policke rein kommt und nach 15 Minuten auch wieder draußen ist. "Das geht dort ganz fix!", sagen zumindest Freunde und Arbeitskollegen von ihm, die sich dort bereits einkleiden lassen haben. Wenn er Glück hat, dann komme ich tatsächlich nicht mit und er ist wirklich schnell fertig. Man muss seinem Mann auch ein paar Entscheidungs- und Handlungsfreiheiten lassen. Ansonsten merkt er ja schon vor der Ehe, dass er die Hosen nicht an hat.
Hauptsache er hat am Ende etwas Schönes, worin er ich selbst gefällt und worüber wir beide letztendlich happy sind. Ich freue mich fürs Erste auf einen gutaussehenden Bräutigam in einem neuen Anzug in 51 Tagen!

Noch 51 Tage: Ankes Hochzeitsblog
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