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Noch 63 Tage - mein Heiratsantrag damals: Ort und Timing sind alles was zählt!

Ankes Hochzeit, Antrag am Hafen

Am Hamburger Hafen geschah es: dort stellte Mathias bei Eiseskälte die Frage aller Fragen. 

Die Hochzeit rückt immer näher. Da denkt man natürlich gern an den Tag zurück, an dem alles begann: der Heiratsantrag. Für Anke eine ganz besondere Erinnerung. 

Am Anfang jeder Hochzeit steht ein Heiratsantrag. Meiner ist mittlerweile schon unglaubliche viereinhalb Jahre her. Damals waren wir 1 Jahr zusammen und wir hatten eine Fernbeziehung: Hamburg-Nürnberg. Wir wollten mit der Hochzeit auch definitiv so lange warten, bis wir wieder in einer Stadt leben und ein gemeinsames Zuhause dort haben. Das hat seine Zeit gedauert!

Antrag in winterlicher Umgebung

Zurück zum Antrag: der kam von Mathias und im Nachhinein kam er auch zum genau richtigen Zeitpunkt, nämlich genau am Anfang unserer Fernbeziehung. Das war ein ganz klares Zeichen für mich, dass wir diese drei Jahre schaffen würden, wo wir nur die Wochenenden hätten um Zeit zusammen zu verbringen. Und mir war klar, dass am Ende dieser drei Jahre ein gemeinsames Leben und eine Hochzeit warten würden.

Den Antrag hat Mathias mir gemacht, als es Winter in Hamburg war, die Straßen verschneit, der Wind eisig und die Temperaturen ungefähr bei -10 Grad abends, gefühlt wie -20. Nach einem schönen Abend zu zweit, wo wir in der Schanze gemütlich etwas trinken waren, sind wir Höhe Landungsbrücken noch am Wasser entlang gelaufen und ich wollte unbedingt die Kamera meines neuen Iphones ausprobieren. Ich habe also wie verrückt Fotos im Dunkeln gemacht, bis Mathias irgendwann nach meiner Hand gegriffen und gesagt hat: "Hör doch mal kurz auf mit den Fotos. Ich wollte Dir noch etwas sagen…" Im Dunkeln, nur mit den Hafenlichtern im Hintergrund, hat er mir nochmal unsere Geschichte erzählt, mir gesagt, wie sehr er mich liebt und dass mit mir sein Leben noch ein zweites Mal angefangen hat. Und dann… kam die Frage aller Fragen: "Möchtest Du mich heiraten?"
Ich musste erst einmal begreifen was da eigentlich gerade passiert ist. War das ein Antrag? Ich stand einfach nur da und habe ihn glücklich angestrahlt. Daraufhin fragte er frierend: "Kannst Du bitte irgendetwas sagen? Es ist ganz schön kalt hier." Natürlich habe ich nicht irgendwas, sondern ich habe "Ja" gesagt und wir hatten uns erst einmal lange im Arm. Dann ist Mathias eingefallen, dass er ja noch einen Ring dabei hat, der kurz darauf auch direkt an meinen Finger gepasst hat.
 
Gewissheit in der Ungewissheit

Nein, ich hätte mir nicht die einsame Insel irgendwo im Paradies gewünscht, wo wir auf einer Picknickdecke am Strand gesessen und auf den Sonnenuntergang gewartet hätten bis er schließlich um meine Hand angehalten hätte. Auch nicht das Flugzeug, was ein Banner hinter sich herzieht, auf dem steht: "Willst Du meine Frau werden?". Nein. Ich hätte mir auch kein Bett voller Rosen, Champagner und Herzchenluftballons im besten Hotelzimmer der Stadt gewünscht, damit es noch romantischer gewesen wäre. Romantisch war, dass wir beide zum Zeitpunkt des Antrags an unserem Lieblingsort waren, am schönsten Hafen der Welt und dass wir uns in unserem Moment größter Ungewissheit (überstehen wir diese Fernbeziehung?) eine Gewissheit geschaffen haben, dass am Ende alles gut gehen wird.

Die Aufregung steigt

Total schön, heute an diesen Abend zurück zu denken. Außer, dass ich direkt wieder anfange zu frieren, genauso wie an jenem Abend als es so fies kalt war. Aber lieber ein Hochzeitsantrag bei -10 Grad, als später eine Hochzeitsfeier im Regen. Am liebsten würde ich jetzt schon die Vorhersage für den 28. August kennen. Aber bis dahin wird der Sommer es ja hoffentlich geschafft haben in die Gänge zu kommen. Nur noch 63 Tage!

Anke, Verlobungsring, Antrag
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