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Radio Hamburg

Albtraum Hochzeitsrede

So wird der Hochzeitstoast kein Desaster

Hamburg, 30.07.2015
Brautpaar mit Gästen, Hochzeit, Toast, Trauzeugen

Bei der Hochzeitsrede sollten keine peinlichen Momente entstehen. 

Eine Rede halten ist für einige eine Leichtigkeit, andere sehen darin den blanken Horror. Mit unseren Tipps wird das Verfassen der Hochzeitsrede etwas leichter. 

Wie schwer kann es sein eine kleine Rede zu halten? Das sind zwei Minuten, die man einfach nur ein bisschen reden muss. Doch für viele ziehen sich die zwei Minuten so hin, wie zwei Stunden. sollen die Gäste lachen, weinen vor Rührung oder ein bisschen was von beidem?

Fulminant oder peinlich?

Viele kennen es wahrscheinlich nicht nur aus Filmen, sondern auch durch persönliche Erfahrungen. Man besucht eine Hochzeit, dann kommt die Rede von Trauzeugen oder Eltern und irgendeiner haut sich selber ins Fettnäpfchen. Peinlich, langweilig und das "was war das denn bitte?!" - alles Reaktionen, die von Gästen hervorgerufen werden, wenn eine Rede nicht fulminant läuft.

Wichtig ist, sich nicht im Vorfeld verrückt zu machen und mit ein paar kleinen Tipps wird die Rede zum Kinderspiel:

Tipps zur perfekten Hochzeitsrede

  • 1. Bei der Hochzeit geht es um das Paar, nicht um die Braut oder den Bräutigam an allein oder die Freundschaft zu ihnen. Deswegen sollte auf Insider-Witze verzichtet werden. Eine kleine Anekdote aus dem gemeinsamen Leben schadet nicht, doch sollte man sich vorher überlegen, ob die erzählte Situation auch nachvollziehbar ist für Menschen, die nicht dabei waren. Ist es lustig und unterhaltsam? Dann kann gern davon erzählt werden. Ansonsten konzentriert Euch auf das Paar. 

  • 2. Es geht nicht darum, den Bräutigam oder die Braut an den Pranger zu stellen. Natürlich sind Erinnerungen an eine verrückte Clubnacht, aber es geht nicht darum, wie "krass betrunken" mal der Bräutigam war und wie er "voll mit einem Mädchen geflirtet hat, das eigentlich ein Junge war". Ebenso geht es um Ex-Partner. Jeder weiß, dass es sie gibt, aber dennoch haben sie nichts in der Hochzeitsrede zu suchen.

  • 3. Jemand der Geschwister hat, mag diese Situation kennen: Man befindet sich auf der Hochzeit seiner Schwester oder seines Bruders und wird von Tante, Onkel, Oma, Opa, Cousine und der Tante 3. Grades gefragt "Und, wann ist es bei dir denn so weit?". Ja, die Fragerei nervt, egal ob man jünger oder älter als seine Geschwister ist, aber dennoch gehört das Thema nicht in eine Rede. Gebt den Gästen nicht auch noch Futter, auf dem sie Herumkauen können, sondern konzentriert Euch auf die wesentlichen Dinge: Die lustigen Geschichten, die Ihr mit Euren Geschwistern erlebt habt. Doch genauso wie bei den Geschichten zu peinlichen Partynächten, sollen die Geschwister hier nicht geoutet werden. 

  • 4. Ihr wurdet als Trauzeuge ausgewählt, obwohl Ihr Euch nie als engen Freund gesehen habt? Schüttelt Euch nichts aus dem Ärmel, sondern geht auf Angehörige zu, wenn ihr das Paar noch nicht so gut kennt. Es ist deren besonderer Moment, also macht ihn auch persönlich. Auch wenn Ihr verwundert seid, dass Ihr als Trauzeuge ausgewählt wurdet. Anscheinend bedeutet Ihr der Person etwas, also schreckt nicht davor zurück, enge Verwandte über das Paar auszuquetschen. 

  • 5. Die "Arbeits-Freunde". Man kennt sich von der Arbeit, leidet miteinander, schimpft miteinander, quasselt miteinander. Doch so gut man sich bei der Arbeit auch versteht, sie hat nichts bei der Hochzeit zu suchen. Nicht umsonst hat der Bräutigam oder die Braut einen Abwesenheitsassistenten eingerichtet. Und lasst auch die Finger von "Meine Büro-Frau" oder "Mein Büro-Mann". Es ist nichts unpassender bei einer Hochzeit über "seine Person" bei der Arbeit zu reden. Thematisiert stattdessen Eure erste Begegnung und wie Eure Beziehung sich bis jetzt verändert hat. 

  • 6. Der Ex-Partner als Trauzeuge - eigenartig, auch wenn man im Guten auseinander gegangen ist. Doch für viele entwickelt sich nach der Trennung eine richtig gute Freundschaft. Dennoch sollte auf Zitate von Liebesgedichten und ähnlichem verzichtet werden. Bleibt in der Gegenwart und verfallt nicht in die Vergangenheit und zieht bloß nicht die "Erinnerst Du dich noch an.."-Karte. Ihr beide wisst was passier ist, jetzt steht das Brautpaar im Mittelpunkt. 

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