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Radio Hamburg

Andere Länder, andere Sitten

Liebesbräuche außerhalb von Deutschland

Hamburg, 14.02.2016
Liebe, Rose, Paar

Hier in Deutschland geht man beim Valentinstag Essen oder schenkt sich Schmuck. In anderen Ländern sieht das jedoch etwas anders aus. 

Schon mal was davon gehört, dass man sich Äpfel unter die Achseln klemmt, um die Liebe zu prüfen? Oder dass die Tochter in ein "Liebeszelt" gesteckt wird, wo sie unter den vielen Jungen, die sich auch in dem Zelt befinden, die wahre Liebe finden soll? Nicht? Dann liegt das wahrscheinlich daran, dass das die jeweiligen Bräuchen aus anderen Ländern sind, wenn es um Liebe geht. 

Liebe mal anders 

Es ist schon verrückt, wie sehr sich einige Länder in ihren Bräuchen unterscheiden. Hier in Deutschland ist uns allen bekannt, dass man sich datet, vielleicht vorher sogar schon befreundet war, dann kommt man - wenn beidseitiges Interesse besteht - zusammen, lebt glücklich bis an sein Lebensende. Oder so ähnlich. Am Valentinstag oder Jahrestag geht es dann oftmals zu einem romantischen Dinner oder eine kleine Aufmerksamkeit erwärmt das Herz des Partners. Aber so läuft es nicht in allen Ländern. Um seine Liebe zu beweisen oder die wahre Liebe zu finden, gehen einige Länder recht außergewöhnlichen Sitten nach. Wir haben mal ein paar für Euch zusammengestellt: 

Rituale der Liebe in anderen Ländern

  • Großbritannien

    Die Briten, vor allem die Waliser, schnitzten damals einen außergewöhnlichen Löffel und verzierten ihn mit besonderen Figuren, den sie dann ihren Verehrerinnen schenkten. Der Löffel sollte Fürsorge und Liebe ausdrücken und sollten die Auserwählte immer an ihren Verehrer erinnern. Daher entschieden sie sich auch für einen Gegenstand aus dem Alltag. 

  • Schlesien

    Wolltet Ihr schon mal in Schweiß getränkte Äpfel essen? Wohl eher nicht und daher ist es auch gut, dass dieser Liebesbrauch heutzutage nicht mehr allzu oft angewendet wird. Auch wenn gemunkelt wird, dass man er in Österreich immer noch einige Abnehmer findet. Wer damals verliebt war, der klemmte sich tagelang einen Apfel unter die Achseln. Den gaben sie dann ihrer Auserwählten. Hat sie ihn gegessen, war es die wahre Liebe. Die geht ja bekanntlich durch den Magen...

  • Kambodscha

    Ein "Liebeszelt" für die eigene Tochter. Klingt nicht sehr überzeugend, hat aber bei den Kambodschanern einen begründeten Hintergrund. Eine Scheidung kommt bei dem Kreung-Stamm nämlich so gut wie nie vor. Deshalb soll die Tochter die richtige Wahl treffen, weshalb sie von ihren Eltern in ein Zelt voller Jungen gesteckt wird. 

  • Neuseeland

    Den Atem von jemand anderem einatmen, den man kaum kennt erscheint etwas abwegig. In Neuseeland und bei den Maori ist das jedoch das Pendant zu einem normalen Kuss. Hier werden Nase und Stirn aneinander gelegt. Während der eine ausatmet, atmet der andere dessen Atem ein. Das gilt als intim und besiegelt nicht nur die Liebe eines Paares, sondern auch Verträge. 

  • China

    Im Südwest von China kochen die Frauen der Miao zu einem Fest im April Reis und wickeln ihn in Tüchern. Die Reisbeutel werden dann von ihren Verehrern ausgewickelt und durchsucht - befinden sich Essstäbchen darin, dann liebt sie ihn auch. Befinden sich jedoch Knoblauch oder Chili darin, gilt das als Rückweisung. Bei Ungewissheit liegt eine Nadel in dem Reisbeutel. 

  • Finnland

    Mädchen im heiratsfähigen Alter trugen damals eine Messerscheide am Gürtel. Hatte sie einen Verehrer, so steckte er sein Messer in den Behälter. Behielt sie das Messer, so war sie mit einer Heirat einverstanden. Zog sie es jedoch wieder heraus, hatte sie kein Interesse. 

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