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Radio Hamburg

Candidate, Once & Co.

Diese Dating-Apps machen Tinder Konkurrenz

Online Dating

Tinder ist die weltweit bekannteste und erfolgreichste Dating-App. Doch dieser Erfolg zieht natürlich auch sämtliche Kopien mit sich.

Tinder ist seit dem Start 2012 die erfolgreichste Dating-App weltweit. Die Apps "Once" und "Candidate" wollen Tinder nun Konkurrenz machen – und gehen dabei in eine andere Richtung.

Seit 2012 ist Tinder die beliebteste Dating-App weltweit. Mit ihrem einfachen aber auch genialen Konzept kann sich jeder anfreunden. Wahrscheinlich sind die meisten jedoch fertig mit Tinder und hatte verschiedene Erfahrungen. Ob Sexpartner, Idioten oder die große Liebe – alles kann passieren. Oder auch nicht.

Der Erfolg von Tinder führt jedoch auch dazu, dass Kopien entstehen, die vom Prinzip her ähnlich sind, sich jedoch in verschiedenen Punkten unterscheiden. Wir stellen Euch die zwei größten Konkurrenten "Once" und "Candidate" vor.

Once: Ein Match alle 24 Stunden

Die Dating-App "Once" möchte ebenfalls Singles matchen, jedoch einen anderen Weg gehen als Tinder. Während man bei Tinder endlos viele Matches bekommt und dabei oft die Vorschläge nicht wirklich wertschätzt, möchte die App Once, dass man sich mehr mit den Vorschlägen befasst. Jeden Tag erhält der Benutzer einen einzigen Vorschlag, mit dem er sich 24 Stunden auseinandersetzen muss. Man soll sich Zeit lassen und auf das Match konzentrieren.

Tinder nur eine Sex-App

Tinder hat heutzutage mehr den Ruf als "Sex-App" und ist nur noch für wenige Frauen eine Plattform, für eine ernst zu nehmende Beziehung. Once möchte sich ein anderes Image aufbauen und beschreibt in der "WELT" einen passenden Vergleich: Tinder ist demnach McDonald’s, während Once das Drei-Sterne-Restaurant ist.

Candidate legt wert auf Tiefe

Die Dating-App "Candidate" möchte sich ebenfalls bewusst von Tinder abgrenzen. Hier soll man spielerisch Singles "mit Tiefgang" kennenlernen. Das Prinzip ist einfach: Der Nutzer stellt anderen Nutzern fünf unterschiedliche Fragen, die beantwortet werden müssen. Der Fragensteller entscheidet am Ende, welche Antworten er am besten fand. Erst im Nachhinein werden die Bilder von der Person freigeschaltet, die die besten Antworten hatte. Natürlich stellt man sich weiterhin die Frage, ob man eine Person, die man nicht attraktiv findet, überhaupt anschreibt, nur wegen der lustigen und kreativen Antworten.

Tinder für die Elite

Mit "The League" wurde vor zwei Jahren in San Francisco eine Dating-App rausgebracht, die nicht, wie bei Tinder, für jedermann gedacht ist, sondern nur für "erfolgreiche Singles" gedacht ist. Die App befindet sich immer noch in der Beta-Phase und ist zurzeit nur in San Francisco, New York und Los Angeles verfügbar. Das Ziel der App ist es, hochmotivierte und professionelle Singles zusammenzubringen. Um beizutreten, ist ebenfalls eine gewisse Geduld notwendig: man hat nicht sofort Zutritt, sondern muss sich in eine lange Warteliste eintragen oder mit Glück einen VIP-Pass von einem Mitglied erhalten. Diese VIP-Pässe werden teilweise für 100 Dollar verkauft. Auch ein Abonnement für 179 Dollar im Jahr für Vorzüge ist erhältlich.

Jeden Tag fünf Matches

Falls ihr es schafft, einen Platz zu bekommen, kann es losgehen. Die App zeigt jeden Tag fünf potentielle Matches, zu denen man, wie bei Tinder ebenfalls, nach links oder rechts für Ja oder Nein wischen kann. Der wesentliche Unterschied zu Tinder ist, dass die Matches ein Ablaufdatum haben. Wenn innerhalb drei Wochen niemand antwortet, wird das Match wieder verschwinden. Wie auch bei anderen Apps kann man sein eigenes Profil mit Interessen und Co. anlegen.

Alles in allem bringen die alternativen Online-Dating Apps keine Revolution in diesem Bereich. Man muss sich bei jeder App die Frage stellen, wie sehr man sich auf das Aussehen des Matches fokussiert, oder ob es einem wirklich etwas nützt, Fragen beantwortet zu bekommen. Wenn einem die Glatze oder der volle Bart nicht passt, klickt man ihn nämlich auch nach sämtlichen Fragen weg.

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