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Radio Hamburg

Die besten Dating-Apps

Damit ihr am Valentinstag nicht allein ins Kissen heulen müsst…

Hamburg, 28.01.2016
Online Dating

Lovoo, Badoo oder Tinder? Was ist die richtige Dating-App für euch? 

Ihr seid noch Single und habt niemanden mit dem ihr den Valentinstag verbringen könnt? Diese Apps können Abhilfe schaffen... 

Ein romantisches Dinner, tiefe Blicke und heiße Küsse? Wenn euch das am Valentinstag erwartet habt ihr Glück gehabt. Falls es allerdings doch eher nach Pizza vom Lieferservice, Tatort und Jogginghose aussieht, haben wir für euch den 5 Schritte - Notfallplan ausgearbeitet:  

1. Tief durchatmen und die Jogginghose gegen etwas Vernünftiges tauschen.

2. Dating-App runterladen und los flirten.

3. Traumpartner finden und für den Valentinstag ein Date ausmachen.

4. Schnell noch einen Tisch reservieren (hier sind die schönsten Restaurants für den Valentinstag).

5. Romantisches Dinner, tiefe Blicke, heiße Küsse :).

So weit, so gut. Jetzt ist nur noch ein einziges Problem offen: Auf welcher Dating-App finde ich meine Traumfrau/ meinen Traummann? Wir haben die besten für euch rausgesucht und natürlich auch getestet:  

Die besten Dating-Apps

  • Badoo

    Auch Badoo funktioniert nach dem alten „Like/ Dislike“ Prinzip, allerdings hat es auch was von einem klassischen Freunde-Buch: Du kannst verschiedene Felder mit „Ich suche…, Beziehung…, Orientierung…, Aussehen…“ aber auch private Fragen wie „Willst du Kinder?“ (?!) ausfüllen, damit deine potenziellen Liker direkt wissen woran sie sind. Besonders angesprochen hat mich persönlich, dass man bei der Frage „Alkohol?“ die Antwort „Ja, bitte!“ auswählen kann. Dafür gibt es definitiv einen Pluspunkt. Am Anfang startest Du mit einer geringen Popularität, die in einer Art Balken angezeigt wird, aber wenn Du ein paar Kontakte geknüpft und ein bisschen Zeit auf der App verbracht hast, schießt die Poularität schnell hoch. Wenn man jemanden liked und derjenige einen zurückliked ist man direkt per „Volltreffer“ miteinander verbunden. Auch badoo wartet mir deutlich mehr Funktionen als Tinder auf. Ich kann in meiner Umgebung suchen, mir die Besucher meines Profils ansehen, es gibt eine „Gefällst Du“-, und eine „Favoriten“-Funktion. Bei Badoo kommt man sehr schnell mit den Leuten ins Gespräch, hier wird man sehr viel direkter/ häufiger angeflirtet als auf Tinder, allerdings sind darunter auch viele, gruselige Leute – zum Glück kann man diese einfach Blockieren oder Melden. 

  • Tinder

    Tinder ist wohl die berühmteste aller Dating-Apps. Die Technik ist denkbar einfach: Einem wird ein Profilbild gezeigt, welches man entweder nach rechts (like) oder nach links (dislike) wischen kann. Hat der andere dich auch nach rechts gewischt, gibt es ein Match! Wie die meisten anderen Dating-Apps ist Tinder ebenfalls kostenlos, bietet aber gegen einen gewissen Aufpreis noch mehr Funktionen – wie zum Beispiel die „zurück“ Funktion, falls man jemanden aus Versehen weggewischt hat. Tinder steht allerdings in dem Verdacht, vor allem unter den Männern ein Portal zu sein, auf dem eher statt längerfristigen Bindungen eher One-Night-Stands fokussiert werden. Das Schöne an Tinder ist, dass einen nur Leute anschreiben, die man auch selbst geliked hat und man sich nicht so durch Tausend Nachrichtenanfragen von irgendwelchem Menschen klicken muss. Das hat auch den Vorteil, dass beide Parteien bereits wissen, dass Interesse besteht und die Leute sich (gefühlt) mit einer Nachricht meist mehr Mühe geben, als nur „Hey“ zu schreiben. Wer allerdings eher auf Quantität als auf Qualität setzt, sollte sich lieber eines der anderen Portale angucken.

    „Neu“ bei Tinder ist der Super-Like Button. Den kann man innerhalb von 12 Stunden nur ein einziges Mal verwenden und jemanden damit markieren (Es sei denn man kauft sich mehr davon). Derjenige erhält auch eine Benachrichtigung, dass man ihn mit einem Super-Like markiert hat. Dies führt allerdings dazu, dass man mit der Zeit ein bisschen eingebildet wird und nur noch Leute zurückliked, die einen selbst mit einem Super-Like markiert haben, man will ja nicht nur ausgewählt, sondern gern besonders ausgewählt werden. 

  • Lovoo

    Auch Lovoo gehört zu den beliebteren Dating-Apps. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei der Tinder-App, nur dass hier auch mit Leuten kommuniziert werden kann, die einen noch nicht aktiv zurück geliked haben. Bilder können, ähnlich wie bei Instagram, mit Hashtags versehen werden. So findest Du schnell Leute, die die gleichen Interessen haben, wie du. Auch hier gibt es noch mehr Features gegen Geld. Doch auch in der komplett kostenlosen Version gibt es schon einige Features mehr, als zum Beispiel bei Tinder. Schön ist, dass nicht das ganze Facebook-Daten, also die Interessen und die Bilder von Facebook übernommen werden und man sich so also ein bisschen anonymer bewegen kann. Die verschiedenen Einstellungen sind am Anfang allerdings ein bisschen verwirrend und relativ schwierig auseinander zu halten. Schön ist, dass man sich eine Art Profil erstellen kann, in dem man auch Fotos hochladen (und diese mit Hashtags versehen) kann, die es nicht bei Facebook gibt. Man kann Follower haben und selbst Leuten folgen, in dem man auf ein kleines Herz klickt. Auch hier können einen Leute anschreiben, die man selbst nicht geliked hat – durch diese Funktionen rücken die „Like or Dislike“-Funktionen ein bisschen in den Hintergrund und werden unwichtiger. Anders als bei beispielsweise Badoo und Jaumo schreiben einen bei Lovoo allerdings (nach meinem eintägen Test) deutlicher weniger Leute an, die Nachrichten sind dafür aber auch "hochwertiger" (mehr längere Texte, weniger simple „Hey“s). Ähnlich wie bei Badoo und Jaumo können auch hier die Chatanfragen an sich abgelehnt werden. Wer als Frau nicht direkt nur Männer vorgeschlagen haben will, kann das in den Einstellungen ändern, bei einer „gemischten“ Suche, ergibt sich allerdings nicht viel gemischtes. Es empfiehlt sich schon, sich auf ein Geschlecht zu spezialisieren. 

  • Jaumo

    Diese App ist schon ein wenig anstregend. Wer sein Handy gerne aufgeräumt hat und es hast, wenn ständig diese roten Zahlen, von neuen, ungeöffneten Nachrichten aufblinken, sollte sich diese App nicht runterladen. Nicht nur, dass man andauernd angeschrieben wird, man sieht auch, wer sich sein Profil angesehen hat und wer einen geliked hat. Das Grundprinzip der App ist allerdings das gleiche wie überall: Per Wischtechnik, kann ich Menschen anhand eines Fotos liken oder disliken. Auch hier können mir Leute schreiben, die ich nicht zuvor geliked habe. Das Gespräch kann ich entweder annehmen oder wegwischen.  Es ist ein bisschen unhandlich, wenn man nicht direkt mit jemanden schreiben will, sondern erst einmal abwarten, oder sich eine Übersicht verschaffen will, da man, wenn man nicht direkt antwortet, das Gespräch kategorisch ablehnt. Die „Mögen dich“-Funktion ist noch einmal unterteilt in Leute, die mich nur Mögen oder tatsächliche Matches. So kann ich schon einmal vorsortieren, wer überhaupt Interesse an mir hat und dann im Nachhinein entscheiden, ob ich auch Interesse an demjenigen habe. Auch hier gilt eine gewisse Vorsicht: Es sind relativ viele seltsame Typen unterwegs.

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