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Radio Hamburg

Kevin Costner

"Ich bin glücklich"

Hamburg, 14.07.2014
Kevin Costner

Kevin Costner bei Arquenautas.

Fashion-Expertin Carina Grendel traf Kevin Costner auf der Fashion Week in Berlin: Im Interview spricht er über seine Verbindung zu Mode.

Vor meinem Treffen mit Hollywood-Schauspieler Kevin Costner in Berlin vor ein paar Tagen war ich wahnsinnig aufgeregt. Schließlich ist er der Retter meiner Jugend – Bodyguard, Robin Hood, der mit dem Wolf tanzt, um nur einige seiner Welterfolge zu nennen. Seine Verbindung zur Mode, machte mich als Fashion- Victim natürlich neugierig. Der Schauspieler war in Berlin, um die Marke ARQUEONAUTAS bei der er Partner ist, nicht nur mit dem einzigen Deutschlandkonzert zu unterstützen, sondern auch um auf der Messe Panorama die Frühjahr/Sommer Kollektion zu entdecken und das Designteam von ARQUEONAUTAS zu treffen. Bei unserem Treffen, war ich erstaunt wie unglaublich gut er immer noch aussieht. Auf den Lippen steht ein leicht verschmitztes Grinsen. Damit hat der fast 60-Jährige die Aura eines 30-Jährigen. Ich verbrachte 15 Minuten mit einem weitaus tiefgründigeren und entspannteren Kevin Costner, als ich es erwartet hätte.

Hi Kevin, schön Dich hier in Berlin zu treffen! Wie Du weißt findet hier gerade die Berliner Fashion-Week statt – wie ist Deine Verbindung zur Mode und ARQUEONAUTAS entstanden?

Kevin: Ich bin seit je her der Natur und insbesondere dem Wasser sehr verbunden. Tauchen und die Meere zu entdecken ist meine Leidenschaft. Ich habe sogar schon als Fischer gearbeitet, als ich vor vielen Jahren mein Studium finanzieren musste – ich liebe das Wasser, ich liebe den Ozean. Als ich dann erstmalig mit ARQUEONAUTAS in Verbindung kam, gefiel mir besonders die Tatsache, dass sich die Marke ebenso für den Erhalt von Meeresschätzen einsetzt. Dazu kam, dass der Look&Feel der Kollektion perfekt meinen Lifestyle widerspiegelt.

Bist Du ein Modeliebhaber – ist Mode wichtig für Dich?

Kevin: Nein, ich bin nicht der klassische Modeliebhaber. Ich mag es, mich in meiner Klamotte  wohl zu fühlen. Ich bin überhaupt nicht der Anzug-Typ – ich finde sogar, dass mir Anzüge und Smokings nicht wirklich gut stehen. Ein Anzug spiegelt nicht meine Persönlichkeit wieder. Ich bin ein sehr entspannter Typ, der sich gerne in der Natur aufhält und praktische und bequeme Kleidung bevorzugt.

Bist Du ebenso in den Design-Prozess involviert?

Kevin: Ach weißt Du, ich fühle mich in beratender Funktion. Natürlich versuche ich, mit meinen Erfahrungen als Mensch einen Beitrag zu leisten, in der Hoffnung, dass diese Erfahrungen ein Mehrwert für die Marke sind. Wenn Du Dir die Kampagnenfotos anschaust, dann solltest Du wissen, dass der Ort wo sie gemacht wurden, mein Zuhause in Santa Barbara ist. Am Meer mit meinen Kindern und Familie. Ich muss mich einfach gut in meiner Klamotte fühlen und ich denke, das geht anderen Menschen genauso. Es liegt mir wirklich sehr am Herzen mit meinen Erfahrungen und auch Bedürfnissen den Ausbau der Marke zu unterstützen.

Du bist ein sehr, sehr kreativer Mensch. Könntest Du Dir auch vorstellen als Designer zu arbeiten?

Kevin: Du hast Recht – ich mache viele unterschiedliche Dinge. Ich arbeite als Schauspieler, Regisseur, Musiker und ich engagiere mich seit Jahren im Umweltschutz. Ich halte mich für gesegnet, all diese Dinge zu tun und auch mit dem entsprechenden Talent dafür beschenkt worden zu sein. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, Designer zu sein. Mode zu designen ist ebenso eine Kunst und ich überlasse sie denjenigen, die das entsprechende Talent dafür haben.

Wenn du wählen müsstest zwischen Schauspieler sein und Musiker, wofür würdest Du Dich entscheiden?

Kevin: Ich würde nicht wählen. Ich könnte mich niemals für das Eine, oder das Andere entscheiden. Ich liebe beides und das ist, was meine Persönlichkeit ausmacht.

Was sind Deine aktuellen Projekte?

Kevin: Oh ich habe viele Dinge zur Zeit. Im Herbst kommt mein Film "Black & White" heraus. Ich habe lange gekämpft dafür und endlich hat es geklappt einen Verleih für den Film zu finden. Ich arbeite ebenso an einem Buchprojekt. Ich bin zwar nicht der Autor des Romans, aber ich arbeite mit dem Autor sehr eng zusammen. Für mich ist das eine neue, sehr spannende Erfahrung. "The Explorers Guild", so heißt der Roman, ist eine Abenteuergeschichte in der Liga von Jules Verne.

Kevin bist Du ein glücklicher Mann?

Kevin: Ich halte mich für einen sehr glücklichen Mann. Ich bin beschenkt mit einem wundervollen Leben. Auch wenn nicht immer alles perfekt lief, habe ich eine wunderbare Frau, tolle sieben Kinder und das Glück mein Geld mit den Dingen verdienen zu dürfen, die mir am meisten Spaß bereiten. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar. Ich habe weit mehr, als ich je zu träumen gewagt hätte. Ich kann mich wirklich nicht beschweren – ich bin ein glücklicher Mann!

Du wirst 60 – bist Du ok damit?

Kevin: Was sollte ich sonst sein!? Natürlich ist es in Ordnung für mich, ich kann es ja sowieso nicht ändern!

(Carina Grendel)

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