Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Arme, Beine, Oberkörper

Was signalisiert meine Körperhaltung?

Hamburg, 10.08.2015
Körperhaltung, Büro, Business, Alltag

Verschränkte Arme ist eine typische Abwehrhaltung und signalisiert unter anderem Desinteresse. 

Ob mit den Armen oder den Beinen, verschränkt man sie, ist es eine Abwehrposition. Doch auch das Herumspielen mit den Haaren signalisiert Konzentrationsschwäche. 

Der Körper drückt das aus, was man denkt - und spricht für einen. Sei es bei der Arbeit oder bei einem Date - die richtige oder falsche Haltung kann einem Anerkennung schenken, oder einen ins Aus schießen. Jeder Mensch hat seine Standard-Haltung, mit der man nicht sofort Desinteresse oder Konzentrationsschwäche signalisieren will - es aber unbeabsichtigt tut, wie die Körpersprachen-Expertin Tonya Reiman erklärt. Die wohl bekannteste Abwehr-Haltung sind verschränkte Arme und überkreuzte Beine. Sie signalisieren so gut wie alles Negative: Desinteresse, Konzentrationsmangel, Unwohlsein und Unsicherheit. Doch nicht nur die Haltung beim Stehen und Sitzen kann falsche Signale an die Gesprächspartner senden. Das ewige Anfassen des Gesichts und der Haare kann für den Büroalltag tückisch werden. Eine andere Wirkung erzielt es jedoch bei Dates.

Verschränkte Arme:

Jeder kennt es, jeder macht es und jeder denkt "nicht bei mir". Wenn wir die Arme verschränken, signalisiert das zunächst erst einmal "nein". Auch wenn die Bewegung ohne Intentionen gemacht wird, so werden überkreuzte Arme grundsätzlich als negative und abwehrende Haltung wahrgenommen und der Gesprächspartner könnte falsche Schwingungen erkennen. Laut Reiman verarbeitet eine Person, die die Arme überkreuzt - selbst wenn es nur aus Komfort oder zum Warmhalten geschieht - rund 50 Prozent der Informationen, die man aufnimmt, nicht.

Die Haltung:

Wenig überraschend ist, dass eine krumme Haltung Unsicherheit und Faulheit signalisiert. "So wie wir uns fühlen, so stehen wir auch", sagt Reiman zur Haltung. Ihr Tipp: werdet Ihr als selbstbewusst wahrgenommen und fühlt Ihr Euch auch selbstbewusst, dann steht gerade, streckt Euch, Ohren und Schultern müssen eine Linie bilden, der Brustkorb kann leicht herausgestreckt werden und die Beine stehen ganz leicht voneinander getrennt.

Zusammengefaltete Hände:

Die Hände im Schoß zusammenfalten - scheint harmlos zu sein. Zwar übermittelt diese Haltung keine bestimmten Emotionen, dennoch sollte darauf verzichtet werden, wenn man einen guten Eindruck hinterlassen möchte. "Spricht man mit gefalteten Händen, besteht die Gefahr unsichtbar und vergessen zu werden. Versucht einige Gesten, während Ihr redet, zu verwenden, mit denen Ihr Euch wohlfühlt und der verbalen Nachricht noch mehr Kraft verleiht."

Herumgezappel:

Schuldig! Bereits im Kindesalter haben wir von unseren Eltern gepredigt bekommen, die Füße beim Essen still zu halten und gerade zu sitzen, die Hände aus dem Gesicht zu lassen und nicht andauernd mit den Haaren herumzuspielen. Reiman erklärt, wieso gerade das Herumspielen mit den Haaren und das Anfassen des Gesichts im Büro unpassend ist. "Es signalisiert Konzentrations- und Aufmerksamkeitsmangel. Wir fassen uns ins Gesicht oder an die Haare, weil wir uns beruhigen müssen." 
Doch auch eine unruhige Sitzposition kann den Gesprächspartner irritieren. Schlägt man die Beine immer wieder abwechseln übereinander, signalisiert man dem Gesprächspartner unbeachtet Desinteresse.

Anders als in Sachen Business, kann das Herumspielen mit den Haaren und das Anfassen des Gesichts während eines Dates signalisieren, dass man umso mehr interessiert an seinem Datingpartner ist. "Es wird "preening" (=herausputzen) genannt und ist ein gewöhnlicher Indikator dafür, dass man sein Bestes gibt, um für den potenziell neuen Partner gut auszusehen."

Die betonte Hüfte:

Einige Menschen tendieren ohne bewussten Hintergedanken dazu, den Schwerpunkt ihres Gewichts auf ein Bein zu setzen, wodurch die Hüfte hervorsticht. Laut Reiman wirkt diese Haltung "leicht sarkastisch oder kokett und signalisiert Skepsis". "Frauen, die solch eine Haltung einnehmen - und es sind meistens Frauen - fühlen sich manchmal ein bisschen zu selbstbewusst." Aus diesem Grund werden Frauen mit solch einer Haltung als störrisch eingeschätzt. Wer sich also Respekt und Anerkennung verschaffen will, sollte auf die "popped out hip" verzichten.

Lest auch: Horst und Anke im Test: Was sagt die Haltung über einen aus?

Horst und Anke aus der Radio Hamburg Morning-Show zeigen sich in unterschiedlicher Körperhaltung - doch was sagt ...

(pgo)

comments powered by Disqus