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Radio Hamburg

Frauen vs. Männer

Deshalb frieren wir Frauen im Büro schneller

Hamburg, 06.08.2015
Frauen, frieren, Arbeitsplatz, Büro, frösteln, Erkältung, krank, Grippe, Taschentuch

Haaaatschiiii! Es sind draußen 30 Grad und trotzdem frieren wir Frauen im Büro.

Im Büro gibt es schon mal den ein oder anderen Geschlechterkampf. Vor allem, wenn es um die Temperatur am Arbeitsplatz geht. Warum frieren wir Frauen nur so schnell? 

Wir Frauen kennen es doch alle: Draußen sind es 30 Grad und drinnen im Büro bekommen wir beinahe einen Kälteschock. Warum müssen die Männer den Temperaturregler der Klimaanlage auch immer wieder nach unten schieben? Versuchen wir uns durchzusetzen, hören wir meistens Sprüche wie "Nun sei doch nicht so empfindlich!", "Frieren? Draußen sind es 30 Grad!" oder "Zieh dir doch deinen Strickpulli über!"

Frauen brauchen es wärmer

Wie kann es sein, dass wir Frauen ständig frösteln, während den Männern der Schweiß nur so herunterläuft? Eine Studie aus der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" hat nun endlich eine Antwort darauf: Nein, liebe Männer: "Zu empfindlich" sind wir ganz sicher nicht. Diesen Spruch könnt Ihr also mal ganz schnell wieder von Eurer Liste streichen. Die Studie hat nämlich ergeben, dass wir Frauen es einfach wärmer brauchen. Ganze drei Grad mögen wir Frauen es wärmer. Der Grund: Frauen produzieren weniger eigene Körperwärme als Männer.

Klimaanlagen sind nach Männern ausgerichtet

Noch immer orientieren sich unsere Klimasysteme in den Büros nach einem Modell der Sechzigerjahre. Dieses Modell geht von einem Mann aus, der 40 Jahre alt, 70 Kilogramm wiegt und rund 60 Watt Wärmeenergie pro Quadratmeter Hautoberfläche erzeugt. Wir Frauen produzieren hingegen nur 48 Watt. Und da wundert Ihr Männer Euch auch noch, dass wir immer einen Strickpulli oder ein Jäckchen mit dabei haben?

Höherer Fettanteil bei Frauen

Dass wir weniger eigene Körperwärme produzieren, hat mehrere Gründe. Zum einen sind wir eben viel kleiner und zierlicher als Männer. Zum anderen sorgt unser höherer Fettanteil dafür, dass weniger Körperwärme bis zur Haut vordringen kann. Wir Frauen fühlen uns also erst bei kuscheligen 25 Grad so richtig wohl, während sich Männer mit nur 22 Grad zufrieden geben. 

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