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Radio Hamburg

Von Party- bis Mitleidsfreunden

10 Freundschafts-Typen, die jeder kennt

Hamburg, 30.07.2015
Freunde

Sind das alles Fake-Freunde oder kennen die sich schon seit ihrer frühesten Kindheit?

Jeder kennt sie: Die Freunde, die immer in Selbstmitleid baden oder mit denen man schon als Kind im Sand gespielt hat. Diese 10 Arten von Freunden kennt Ihr bestimmt!

 1. Party-Freunde

Gute Freunde sind sie nicht, aber Spaß hat man zusammen trotzdem: Die Party-Freunde. Saufen und Feiern ist alles, was Ihr zusammen in der Geschichte Eurer Freundschaft jemals getan habt. Auf Partys geht Ihr echt ab und erlebt verrückten Scheiß. Irgendwann verliert Ihr Euch auf dem Kiez und es ist keiner da, um Dir im Zweifel die Haare zu halten. Nachts nimmst Du fest vor, am nächsten Morgen eine "Bist du gut nach Hause gekommen?"-Nachricht zu schicken, aber Du vergisst den Party-Freund (und er Dich) natürlich bis zum nächsten Wochenende, zur nächsten Party und zur nächsten Alkohol geschwängerten Feierei. Überleg Dir gut, ob Du diese Leute besser kennen lernen willst! Sie sind eng verwandt mit den Fake-Freunden, perfekt wäre allerdings eine Party-Freunde-Friends-With-Benefits-Kombination.

2. Allerallerbeste Freunde

Diese Sorte von Freunden ist die beste, gleichzeitig aber schwieriger zu finden als die große Liebe oder gute Sendungen auf RTL 2. Aber wenn Ihr Euch einmal gefunden habt ist, es das Allerschönste auf der Welt, denn beste Freunde sind wie Du selbst nur besser. Ihr versteht Euch blind und seid immer füreinander da, ganz egal, ob es um Beziehungsschmerz, Katzenvideos oder Hämorrhoiden geht. Beste Freunde lassen Euch jahrelang kostenlos bei sich wohnen und Deine Eltern haben Deinen besten Freund schon lange adoptiert. Partner-Shirts zu tragen ist Euch nicht peinlich. Wenn Du richtig Glück hast, dann werden Deine Kindheitsfreunde auch später auch Deine besten Freunde.  

3. Kindheitsfreunde

Definitiv eine der besten Arten von Freunden. Jedes Mal wenn Du Gänse siehst und den Titelsong von "Nils Holgersson" im Ohr hast, oder Du Spaghetti mit Tomatensoße kochst, musst Du an sie denken. Kindheitsfreunde kennst Du schon Dein ganzes Leben und auch, wenn Ihr jetzt vielleicht nicht mehr ganz so eng seid, wisst Ihr einfach alles von einander (zum Beispiel, dass er keine gekochten Karotten mag und Angst vorm Weihnachtsmann hatte). Seine Familie war auch Deine Familie, Ihr habt einfach alles zusammen gemacht. Eure Nachrichten beginnen immer mit "Weißt du noch...?" und wenn Ihr Euch seht schwelgt Ihr in Erinnerungen. 

4. Fake-Freunde

Die schlimmste Art von Freunden: Sie wollen Dir Bescheid sagen und Dich aufs Event mitnehmen, vergessen Dich und tun dann so, als hätten sie kein Netz gehabt. Sie schleimen sich ein und heulen, dass sie unbedingt mit Dir befreundet sein wollen, haben aber dann doch nie Zeit. Wenn es richtig miese Charaktere sind, lästern sie (auf eine schlimme Art und Weise und nicht auf die nette) hinter Deinem Rücken über Dich. Fake-Freunde melden sich eigentlich nur, wenn sie was wollen (Sportpartner, Lernpartner, kostenloser Urlaub, etc.) und wenn Du ausgedient hast, melden sie sich nicht wieder. Aus den Erinnerungen ausradieren und aus dem Adressbuch löschen! Schnell!

5. Friends with Benefits

Wenn Du diese Art von Freunden hast, ist sie Dir wahrscheinlich im Moment die liebste, solange Du nicht derjenige bist, der sich verknallt hat. Ob so was gut geht oder nicht, sollte an anderer Stelle diskutiert werden, fest steht aber: Es gibt sie, die Friends with Benefits. Wenn Ihr mal miteinander geschlafen habt und es so schlecht war, dass Ihr Euch jetzt nur noch angezogen trefft, herzlichen Glückwunsch: Ihr habt es überwunden! Ihr könnt vor Euren unwissenden Freunden lustige Anspielungen machen und versteht Euch auf eine ganze besondere Weise. Aber ganz ehrlich: Bitte verliebe Dich nicht. Das wäre dermaßen kitschig. Wenn Du noch vorhast Eure Freundschaft um ein paar intime Details zu erweitern ist Vorsicht angebracht. Vor allem gute Freundschaften könnte sowas belasten, bei allen anderen: Viel Spaß!

6. Mitleids-Freunde

Es gibt diese Freunde, die antworten immer "Nicht so gut" oder sogar "schlecht", wenn man sie nach Ihrem Befinden fragt. Da kann man nur mit den Augen rollen. Dieser Art von Mensch geht es immer dreckig und sie muss immer getröstet werden. Genau diese Freunde brauchen stundenlange Telefonate (ganz ehrlich, wer telefoniert heutzutage noch?), fragen umgekehrt aber nie, wie es einem selbst geht. Mit diesen Menschen bist Du eigentlich nur aus Mitleid befreundet (Komm schon, gib es zu!) und nach einem Treffen mit Ihnen hast Du das Gefühl genug soziales Engagement für die nächsten zehn Jahre gezeigt zu haben. Du wünscht Dir, Du hättest seine Probleme und mit der Zeit meldest Du Dich immer seltener, mit den eigenen Problemen hast Du ja schließlich auch genug zu tun! 

7. Freunde des Partners

Sind das überhaupt Freunde? Na ja, so viel Zeit wie man mit Ihnen verbringt, scheint es zumindest so. Sie sind halt da, Dein Partner freut sich und Du bist froh, wenn Du nach wahlweise Bier-Gröl-Fußball-Abenden oder Sekt-Kreisch-Bachelor-Abenden wieder Ruhe im Karton ist. Es ist immer so ein: Die sind ja ganz nett, aber...-Ding. Ihr feiert halt zusammen Silvester, fahrt eventuell in Urlaub und auch ansonsten stehen sie andauernd auf der Matte und irgendwann kannst Du nicht mehr unterscheiden, ob es auch Deine Freunde sind oder warum sie eigentlich die ganze Zeit auf Deinem Sofa rumhängen. Tja, so ist das mit der Liebe. Die nervigen Freunde gibts einfach nach dem All-Inclusive-Prinzip dazu. 

8. Studienfreunde 

Sie sind ein bisschen wie die Party-Freunde, jedenfalls hat man in seiner Studentenzeit auch nicht viel anderes miteinander gemacht, oder? Sie sind so ganz anders als Du (obwohl Ihr das gleiche studiert habt und man denken könnte, Ihr hättet die gleichen Interessen) und im Grunde seid Ihr auch nur befreundet, weil Ihr damals beide neu und allein in der Stadt und an der Uni wart. Das gemeinsame Lernen, Bier vernichten und aus Ketchup, Senf und Licht leckeres Essen kochen, hat Euch aber irgendwie verbunden und Ihr schwelgt gern Erinnerungen an eine Zeit, in der die Semesterferien lang und Hausarbeiten große Probleme waren. Seit Du den Freitag wieder als Werktag siehst, verliert sich der Kontakt, aber dennoch wars ne schöne Zeit. 

9. Friendzone-Freunde

Diese Freunde sind ein bisschen nervig. Eigentlich hast Du sie echt gern, denn sie sind cool und Ihr könnt viel Spaß miteinander haben. Doch wenn Ihr tanzt, ist es schnell ein bisschen zu touchy und generell will diese spezielle Art von Freunden sowieso lieber eher einen gemütlichen Film-Abend zu zweit machen. Freunde, die auf Dich stehen, können zu einer echten Belastung werden, wenn Du sie wieder und wieder in die Friendzone abschieben musst. Umgekehrt ist es übrigens genauso schlimm! Wenn Dein Freund auf Deine wiederholten Versuche Eure Freundschaft zu "Friends With Benefits" zu steigern, nicht reagiert, dann lass es bitte einfach und setz Dich am besten beim nächsten DVD-Abend ans andere Ende des Sofas!

 10. Facebook-Freunde

Da muss ich gar nichts weiter zu sagen, oder? 

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