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Radio Hamburg

Betrunken und hemmungslos

Die verrücktesten Suff-Geschichten

Hamburg, 06.11.2015
Man sieht hier einen Twitterpost über vier Freunde die nach einer durchgefeierten Nacht in Spanien aufwachen

Aus einem fast normalen Kneipenabend wurde ein spontaner Trip nach Spanien...

Es gibt so manche Geschichten, die sind einfach zu verrückt um wahr zu sein. Der Hintergrund ist dann meistens: zu viel Alkohol. 

Fast jeder kennt diese Situation: Es soll eigentlich ein entspannter, lustiger Abend mit ein paar Freunden werden und plötzlich wacht man am nächsten Morgen auf und denkt sich: "Was zur Hölle habe ich gestern gemacht?!" Bei den meisten von uns resultiert das in peinlichen WhattsApp-Nachrichten oder Anrufen, die man am liebsten aus seinem Gedächtnis löschen möchte. Sehr beliebt ist auch das stundenlange Volllabern eines armen Unschuldigen. Dann wiederum gibt es einige Unglückliche, die es ein wenig zu weit treiben… Hier haben wir einmal die lustigsten und verrücktesten Aktionen für Euch aufgelistet.

Das Brillentattoo

Es gibt Tattoos, die uns selbst nüchtern entstanden am geistigen Zustand des Besitzers zweifeln lassen. Und dann gibt es die Tattoos im besoffenen Zustand, bei denen einem einfach die Worte fehlen: Nach einer durchgefeierten Nacht ist ein Waliser am nächsten Morgen mit einem Brillentattoo im Gesicht aufgewacht! Sogar die Marke "Ray Ban" war auf dem Brillenbügel zu sehen. Zunächst hat er einen schlechten Scherz mit Edding vermutet, allerdings stellte sich dies schnell als falsche Hoffnung heraus. Anstatt daraufhin direkt panisch das Tattoo entfernen zu lassen, "gewöhnte er sich an das Tattoo und entschied, es nicht entfernen zu lassen." Als sich im Laufe der Zeit aber mehrere Leute über ihn lustig machten, entschied er sich dann doch für eine Entfernung. Jetzt nach über zwei Jahren ist endlich fast nichts mehr von dem sehr… interessanten Tattoo zu sehen. 

Der "Shitty Charmander"

Ein 27-Jähriger wachte nach einer durchgefeierten Nacht auf und fand auf seinem Bauch ein selbst gestochenes Tattoo. Das Motiv sollte eigentlich ein Pokémon darstellen. Wonach es tatsächlich aussieht, kann niemand so genau sagen. Das Tattoo, das "betrunken und auf Xanax" entstanden ist, wurde kurz darauf zur Internet-Lachnummer.

Anscheinend hatte das Tattoostudio seiner Wahl nicht geöffnet, woraufhin er einfach beschloss es mal selbst zu versuchen. Seine Vorlage war hierbei das Pokémon Glumanda im gruseligen Tim Burton Stil. Das Original, ein niedliches Echsenwesen mit riesigen Kulleraugen und einer kleinen Flamme am Schwanz, war in den späten Neunzigern der weltweite Kinderliebling gewesen.

Die selbst gemalte besoffene Version sieht da ein wenig anders aus. Der Körper ist nicht wirklich ausgemalt, die Nasenlöcher sehen aus wie Tränen, die Arme sind verkümmert und scheinen Picasso nachahmen zu wollen. Dennoch hat das kleine Wesen seinen Charme.

Am nächsten Morgen hat sein Kumpel ein Bild von dem missratenen Tattoo auf die Plattform "Reddit" hochgeladen. Innerhalb weniger Stunden feierte die gesamte Community den "Shitty Charmander", wie sie das Motiv tauften. Es wurde sogar so beliebt, dass es die schwarze Echse mittlerweile als Stofftier und als Kette gibt und sie es sogar auf T-Shirts und Trinkflaschen geschafft hat!

Das "Hangover"-Erlebnis

Für vier Freunde aus England wurde der eigentlich "entspannt" geplante Kneipenabend zum spontanen Urlaubstrip. Am nächsten Morgen wachten die vier nämlich im Spanischen Marabella auf und mussten das dann irgendwie versuchen sämtlichen Chefs und Familien zu erklären. 

"Wir hatten etwa sieben Bier und dazu einige Vodka-Shots. Der Abend ist ehrlich gesagt etwas verschwommen", erklärt Adam Holloway, einer der vier, die spontane Reise. Einer von ihnen hatte anscheinend seinen Reisepass mit in die Bar genommen, um herein gelassen zu werden. Darauf hin entstand die Idee spontan nach Spanien zu fliegen. "Wir machten Witze darüber, in Spanien aufzuwachen." Kurz darauf begann die Fahrt zum Flughafen. Auf dem Weg wurden noch die fehlenden Reisepässe abgeholt und der Flug über das Handy gebucht. Allerdings passierte hierbei ein kleines Missgeschick und aus dem gewollten Return-Ticket wurde ein One-Way-Ticket. Ohne Gepäck wachten sie schließlich am nächsten Morgen auf und stellten fest, dass sich die geplante Rückreise ohne Ticket als etwas schwierig herausstellte. Daraufhin mussten die vier dann ihre Chefs anrufen und so gut wie möglich erklären, warum sie nicht Montag bei ihrer Arbeit erscheinen konnten. Während zwei von ihnen gezwungen waren am Montag und Dienstag zurückzufliegen, durften die anderen zwei noch bis zum Ende der Woche in Spanien bleiben.  

Die Aktion hat leichte Ähnlichkeiten mit dem Film "Hangover" und ist auf jeden Fall eine unvergessliche Geschichte!

Besoffene Traumreise

Während die meisten Personen ihre betrunkenen Entscheidungen bereuen, wurde diese für Jamie Ather zur besten Entscheidung seines Lebens. Auch er hatte im Vollrausch ein Ticket nach Südamerika gebucht. Als er am Morgen nach der durchgefeierten Nacht in sein Postfach schaute, staunte er nicht schlecht über eine Bestätigungs-E-mail für einen Flug nach Brasilien. Der Preis: 700 Euro. 

"Ich hatte absolut keine Erinnerung, weil ich total betrunken war. Nie im Leben war mir davor in den Sinn gekommen nach Südamerika zu reisen", sagte der Schotte zu seiner Aktion.

Nach langem Überlegen und vergeblichen Versuchen das Ticket zu stornieren, trat er dann tatsächlich die Reise an. Und es wurde zur unglaublichsten Reise seines Lebens! Auf seinem Instagram Account zeigte er Fotos von seinen Erlebnissen.

"Ich war noch nie alleine auf einem Trip dieser Art unterwegs und dementsprechend nervös, aber im Nachhinein war das eine der besten Erfahrungen meines Lebens".


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