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Radio Hamburg

Do's & Don'ts

Goldene Regeln für die Weihnachtsfeier

Hamburg, 26.11.2015
Champagne, Party, anstoßen

Bei der Weihnachtsfeier sollte man nicht zu tief ins Glas schauen.

Zu viel Alkohol, zu kurze Kleider und unpassende Gesprächsthemen - so umgeht Ihr Fettnäpfchen bei Eurer Weihnachtsfeier im Unternehmen.

Die einen freuen sich das ganze Jahr darauf, für die anderen ist es ein großes Fettnäpfchen. Weihnachtsfeiern gehören in fast jeder Firma zur Vorweihnachtszeit. 

Karrierekiller Weihnachtsfeier

Das ist neben dem monatlichen Lohn das Dankeschön der Geschäftsführer an seine Mitarbeiter für ein Jahr lang Arbeit. Doch bei der vermeintlich ungezwungenen Feierlichkeit lauern einige Fettnäpfchen, deren Auswirkungen weit über die Weihnachtsfeier hinweg reichen. So wird der Kollege, der zu viel getrunken hat und die Kollegin mit dem zu kurzen Kleid für Wochen zum beliebten Tuschelthema. Und das Image wird man schwer wieder los. 

Damit die Bürofete nicht zum Karrierekiller wird, solltet Ihr ein paar Dinge beachten. Wenn Ihr Euch an diese Regeln haltet, dürfte es auch nicht peinlich werden:

Dos & Don'ts

Goldene Regeln für Weihnachtsfeiern

  • Nicht "schwänzen":

    Es macht einen guten Eindruck, wenn man zur Weihnachtsfeier erscheint. Nur wichtige Gründe sind eine Entschuldigung für das Nichterscheinen. Dann sollte man aber auch vorher Bescheid geben und sich rechtzeitig für den Abend abmelden.

  • Pünktlich sein:

    Eine weitere wichtige Knigge-Regel lautet: Nicht zu spät kommen. Wenn die Feier für 19 Uhr angesetzt ist, sollte man auch pünktlich zu der Uhrzeit da sein. Wenn es in der Einladung ab 19 Uhr heißt, kann man auch etwas später kommen.

    Auch zu früh Verabschieden wirkt langweilig, unhöflich oder nicht teamfähig.

  • Dresscode:

    Generell kann man sich an die Kleiderordnung im Unternehmen halten. Ist der Dresscode eher strenger sollte man nicht zu locker mit Sneakers zur feier erscheinen. wenn die Kleidung eher leger ist, sollte man nicht Overdressed zur Unternehmensfeier erscheinen. Häufig steht aber auch eine Angabe zur Kleiderordnung auf der Einladung.

    Generell gilt für Frauen: lieber etwas mehr Stoff als zu wenig. Ein zu tiefer Ausschnitt oder ein kurzer Rock sind zu sexy für solche Anlässe. Bei Männern passt meistens ein Hemd mit dunkler Jeans, Chino oder Stoffhose.

  • Buffet-Regeln:

    Wer sich vor dem Gastgeber am Buffet bedient, macht einen schlechten Eindruck. Meistens wird das Essen vom Chef oder Abteilungsleiter mit einer kleinen Ansprache eröffnet. Wer dann schon am Tisch sitzt und isst, hat etwas falsch gemacht.

    Außerdem sollten sich auf dem Teller keine Essensberge türmen. Dann lieber öfter gehen. Hierbei ist es schick sich bei jedem Gang einen neuen Teller und Besteck zu nehmen.

    Vordrängeln am Buffet geht auch gar nicht. Das wird als unhöflich und gierig gewertet. Beim Warten auf die Speisen ergeben sich außerdem nette Gespräche mit Kollegen, mit denen man im Arbeitsalltag vielleicht nicht so viel zu tun hat. Internes Networking ist also auch bei der Weihnachtsfeier möglich und fördert das Teamwork.

  • Gesprächsthemen:

    Wer möchte beim netten Zusammensitzen schon von der Arbeit oder persönlichen Problemen der anderen hören? Richtig: Keiner. Deswegen lieber auf Small Talk setzen. Bei Themen wie Hobbys, Wetter oder neue Kinofilme – in diesem Jahr zum Beispiel "Die Tribute von Panem" und "Der Hobbit" - kann jeder mitreden. Punkten könnt Ihr auch mit Weihnachtsanekdoten aus Kindheitstagen und dem letzten Urlaub.

    Den Chef nach Karrierechancen oder mehr Gehalt fragen, ist auch ein absolutes No Go. Wie Arbeitskollegen möchten auch Vorgesetzte sich nicht mit Themen aus dem Arbeitsalltag beschäftigen. Das sollte man respektieren, wenn man einen guten Eindruck machen will.

  • Alkohol in Maßen:

    Wer bei der Weihnachtsfeier zu tief ins Glas schaut, macht sich schnell zum Negativ-Gesprächsthema Nummer eins im Unternehmen. Die Erinnerung an solche Peinlichkeiten werden auch immer wieder gerne aufgewärmt, wenn die nächste Unternehmensfeier ansteht.

    Außerdem kann es Euch am nächsten Tag den Führerschein kosten, wenn Ihr im Auto mit Restalkohol zum Arbeitsplatz fahrt. Also den Alkohol lieber in Maßen genießen.

    Wer es mit dem Alkohol übertrieben hat und sich einen Fauxpas gegenüber Kollegen und Vorgesetzten geliefert hat, sollte sich am nächsten Arbeitstag entschuldigen. So tun als wäre nichts passiert, macht das Missgeschick nicht ungeschehen, sondern zeugt von Verantwortungslosigkeit. Deswegen gleich dem Problem stellen, das kommt sicherlich besser an.

  • Flirten:

    Laut einer Studie der Unternehmensberatung German Consulting Group legen es viele auf eine Affäre zur Weihnachtszeit an. Rund 52 Prozent wollten die Weihnachtsfeier für die Suche nach einem neuen Abenteuer oder neuem Partner nutzen. Doch wer seinem Gesprächspartner schöne Augen macht, sollte damit rechnen, dass er den Kollegen auch am Arbeitsplatz nicht los wird. Vom Knutschen und mehr sollte man auf der Feier in jedem Fall absehen. Wer es sich dennoch nicht verkneifen kann, sollte die Feier getrennt verlassen, um dem internen Klatsch kein Futter zu liefern. 

  • Das "Du" vom Chef:

    Wer in Weinlaune und zu später Stunde das "Du" vom Chef angeboten bekommt, sollte am nächsten Arbeitstag nicht direkt mit der vertrauten Anrede gegenüber dem Vorgesetzten starten. Im Gespräch solltet Ihr erst einmal abwarten, wie der Chef Euch anspricht. Im Zweifel anfangs lieber siezen. Wenn der Chef dann nochmal das Angebot wiederholt, ist das "Du" gesetzt.

(kru)

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