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Radio Hamburg

Zur Miete wohnen

11 Nachbartypen, die Ihr bestimmt kennt

Neugierig Nachbar

Dieser nachbartyp will alles über Euch wissen: Der Schnüffler.

Wenn Ihr in einem Mehrfamilienhaus lebt, ist Euch bestimmt mindestens einer dieser Nachbartypen über den Weg gelaufen oder erkennt Ihr Euch vielleicht selbst wieder?

Es liegt in der Natur des Menschen, mit anderen Menschen zusammenzuwohnen. Allerdings ist es ein Unterschied, ob man zusammen in einer Wohnung lebt oder nur den Hausflur miteinander teilt. Diese kleine Feinheit kann bei Meinungsverschiedenheiten und schlechten Angewohnheiten schnell zum Nachbarschaftsstreit führen. Einige Typen stechen da besonders heraus und wer sie nicht persönlich tagtäglich miterleben muss, hat sicherlich schon aus Erzählungen von ihnen gehört. Was "Die Streithähne", "Die Möchtegern-Musiker" und "Die verbitterten Alten ausmacht, haben wir für Euch zusammengefasst.

Die Party-WG

Jede Nacht wummern die Bassbeats aus der Party-WG einen Stock höher auch bei Euch im Bett. Es klirrt, der Boden knarrt und mit steigendem Alkoholpegel werden auch die Stimmen immer lauter. Ganz zu schweigen von den Gesangseinlagen zu den Top drei Partysongs: 3. "Torn", 2. "Ups, I did It Again" und ungeschlagen 1. "Everybody". Die könnt Ihr schon im Schlaf mitsingen. Morgens riecht dann das Treppenhaus nach Bier und an die Haustür gekotzt hat bei Euch auch schon mal jemand.

Der Geist

Er wohnt schon seit Jahren im Haus, aber man sieht ihn nie. Er macht nie Lärm, hat nie Besuch und nutzt weder seinen Autostellplatz noch den gemeinsamen Wäscheraum. Nur daran, dass sein Postfach immer leer ist, erkennt Ihr, dass hier wirklich jemand wohnt. Auch wenn das manchmal etwas gruselig ist, sind sie doch super angenehm, weil sie immer leise sind und sich auch nie beschweren, wenn Eure Hausparty Mal etwas länger geht.

Die lautstarken Bettsportler

Im Takt scheppert das Bett gegen die Heizung und das ganze Haus weiß Bescheid: Oben geht’s wieder ab. Zusätzliche Bekundungen wie "Ja", "Schneller!" und "OH MEIN GOTT" spornen den Hengst aus der Wohnung im dritten Stock nur noch weiter an, sodass das akustische Spektakel nach einiger Zeit seinen Höhepunkt findet. Blöd nur, wenn man seinen Kindern dann erklären muss, warum Herr und Frau Meyer immer so schreien.

Die Streithähne

Zu jeder Tages- und Nachtzeit finden diese Nachbarn einen Grund, um sich lautstark anzublaffen. Sie jagen sich schreiend durch die ganze Wohnung und werfen dabei auch gerne Mal mit Mobiliar um sich. Während die Tassen fliegen, haltet Ihr Euch nur das Kopfkissen aufs Ohr oder dreht den Fernseher leiser und freut Euch, dass es bei Euch nicht so drunter und drüber geht.

Die besten Freunde

Wer diesen Nachbartypen in seinem Haus hat, fühlt sich rundum wohl. Pakete werden gegenseitig angenommen, im Urlaub Briefkästen geleert und Pflanzen gegossen und auch nervige Termine wie Stromablesen werden fair untereinander verteilt. Wer kann, hilft dem anderen auch mit Werkzeug aus und an Wochenenden wird zusammen gegrillt und Fußball geguckt. Harmonie pur!

Der Möchtegern-Musiker

Sie spielen ein möglichst lautes Instrument, beherrschen dieses aber überhaupt nicht. Klassiker wie Beethovens "Für Elise" werden da zum Trauerspiel, weil sie immer an derselben Stelle versagen. Und anstatt diese zu üben, fangen sie wieder ganz von vorne an, um festzustellen, dass Ihnen der gleiche Part Probleme bereitet. Von Ruhezeiten halten diese Nachbarn auch nicht viel. Um den Schwarm zu beeindrucken, wird dann auch Mal nachts um 1 Uhr gespielt.

Die verbitterten Alten

Sie sind intolerant, streitsüchtig und suchen immer nach einem Fehlverhalten. "Der Flur ist nicht geputzt", "Ihre Schuhe dürfen nicht hier draußen stehen" oder "Ihre Freunde sind immer sehr laut" sind Standardsätze, wenn man ihnen an der Eingangstür begegnet. Und anstatt die zunehmend schlechter werdenden Ohren positiv zu sehen, haben sie Ihr Hörgerät immer voll aufgedreht, um jeden Lärm zu maßregeln. Als zweite Waffe gegen ihre Nachbarn, benutzen sie am liebsten den Krückstock, um an die Heizung zu klopfen. Das bedeutet, dass ihnen etwas nicht passt und das ganze Haus das auch wissen soll.

Wenn junge Nachbarn ähnliche Angewohnheiten haben, fallen  sie in die Kategorie "Die Peniblen" und scheuen sich auch nicht davor, an Eurer Wohnung persönlich nach dem Rechten zu schauen.

Die Flurverpester

Schon hundert Meter vor der Haustür riecht man, was Nachbar Krause heute wieder kocht. Es gibt entweder deftige Hausmannskost wie Kohlrouladen und Eintopf oder Gerichte mit möglichst vielen, starken Gewürzen. Während sich der wabernde Geruch im Hausflur verteilt, weil zum Abziehen auch noch dessen Haustür offen steht, ist einem der Appetit von so viel Geruchsintensität schon wieder vergangen.

Der Schnüffler

Dieser Typ ist von besonders unangenehmer Sorte, weil er seine Nase in die Angelegenheiten seiner Nachbarn steckt. Er lauscht, wenn es bei Euch Mal lauter zu geht und weiß komischerweise immer bestens über aktuelle Geschehnisse in Eurem Leben Bescheid. Das tut er auch stolz in Kommentaren kund, wenn Ihr Euch Mal auf dem Flur begegnet. Wenn Ihr Besuch empfangt, geht seine Tür ganz zufällig auf und Ihr habt das Gefühl, dass er morgens am Balkon steht, wenn Ihr zur Arbeit geht. Das einzig Positive: Falls Euch Mal was in der Wohnung passieren sollte, würden sie wahrscheinlich einen Krankenwagen rufen.

Der Kettenraucher

Egal, ob 30 Grad oder Minus 10 Grad Celsius der Kettenraucher quarzt in Wohnung und auf seinem Balkon vor sich hin. Darunter leidet vor allem die Wäsche der Nachbarn, die fleißig mit seinem Qualm verpestet werden. Ob es sich um diesen Typ Nachbar handelt, erkennt man bereits vor seiner Wohnungstür, denn Tausende Zigaretten später hat sich der kalte Rauch in Wände, Möbel und Teppiche gezogen und begrüßt jeden Besucher schon vor dem Eintreten in die Räucherkammer.

Der Hobby-Handwerker

Es wird gebohrt, gesägt und gehämmert, denn in der Wohnung des Hobby-Handwerkers gibt es immer etwas zu tun. Und wenn aller fertig ist, wird von vorne angefangen, denn renovieren ist seine Lieblingsbeschäftigung. Das geht vor allem morgens auf die Nerven. Auch wenn man irgendwann laut sein darf, nerven Bohrer, Hammer und Co. trotzdem. Der Vorteil: Wenn Ihr Mal Hilfe braucht, packt er gerne mit an.

Welche Nachbartypen habt Ihr bei Euch oder welchen haben wir vergessen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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