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Radio Hamburg

Fettes "Like"

So werden Eure Party-Fotos nicht zur Katastrophe

Hamburg, 24.08.2016

Wer feiern geht und Spaß hat, will das meistens auch zeigen. Doch die meisten Party-Fotos sind eher eine Katastrophe, als vorzeigbar. 

Wer kennt es nicht? Man trifft sich bei Freunden, trinkt ein bisschen was, entschließt sich noch los zu ziehen - und diesen fantastischen Abend muss man ja noch unbedingt mit einem Foto (oder 50) festhalten. Was da bereits an Schnappschüssen entstanden ist, möchte man am liebsten wieder vergraben - buchstäblich. Die Hemmungen werden weniger und der Mut zur Peinlichkeit immer größer. Dabei ist es doch eigentlich so einfach, sogar auf einem Party-Foto gut auszusehen. 

Duckface, Bierflasche und alles mit Blitz

Ist es dunkel, benutzt man die Blitz-Funktion. Weil wir witzig sind, machen wir ein Duckface. Weil wir angetrunken sind, ist es uns auch egal, dass wir ein Wein-Glas oder eine Bier-Flasche in der Hand halten. Es sind die einfachen Dinge, die unsere Fotos so wunderbar blöd aussehen lassen. Viel einfacher wäre es da, wenn wir auch diese Sachen verzichten und tadaaa: Man hat ein schönes Foto. 

Tipps für das perfekte Party-Foto

  • Kein Blitzlichtgewitter 

    Ganz wichtig: Die Blitz-Funktion ist eine ganz ganz blöde Erfindung und sollte eigentlich nie verwendet werden. Fotografiert man mit Blitz gegen Tageslicht sieht man auf einmal 10 Jahre älter aus. Benutzt man einen Blitz und es ist komplett dunkel, außer der roten Neon-Röhren im Club, wird es noch viel schlimmer: Man gleicht einem Vampir, sieht jede kleinste Rötung, das verwischte Make-up - und wird dermaßen überblendet, dass man Draculas Kind sein könnte. Also: Pfoten weg. Stattdessen lohnt es sich, eine "natürliche" und vor allem gedämpfte Lichtquelle zu verwenden. Dazu eigenen sich vor allem Neon-Zeichen. Einfach seitlich-frontal zur leuchtenden Schrift drehen und von der Seite fotografieren lassen. Die Pose darf hier ruhig etwas extravagant ausfallen. 

  • Nicht von unten fotografieren

    Ein weiterer beliebter Fehler: Wir finden es irgendwann total witzig, uns von unten zu fotografieren. Nein! Es ist nicht lustig. Vor allem nicht, wenn das Doppelkinn "Hallo" sagt, die Nasenlöcher so aussehen, als könnte man damit gleich abheben, und die Augen so geschlossen aussehen, als würde man gleich vor lauter Erschöpfung umkippen. Haltet die Linse der Kamera stattdessen immer auf Augenhöhe. Und nicht mit dem Arm nach oben rutschen. Das Selfie aus 2007, in dem man ab der Nase eigentlich nichts mehr vom Gesicht sieht, war ein ganz schlimmer Trend - den wir leider alle mitgemacht haben. 

  • Grimassen-Verbot

    Und weil wir so lustig sind, denken wir "Hey, lass uns ein Foto machen, auf dem wir eine Grimasse machen - Ha ha ha". Ja, Grimassen sind tatsächlich lustig und sie können auch teilweise zum Ausdruck bringen, dass man sich selbst nicht immer so ernst nimmt und das auch gut so ist. Keine Sorge, Grimassen sind in Ordnung - in komplett nüchternem Zustand. Ansonsten arten diese Grimassen in deutlicher Gesichtsakrobatik aus. Was also verboten ist: Zunge rausstrecken - Mund öffnen und daraus ein "O" formen - Mund öffnen und daraus ein Quadrat formen - alles zusammen. 

  • Ab an die frische Luft

    Wieso müssen Party-Fotos immer im Club gemacht werden? Die Morgensonne bietet einem tatsächlich natürliches Licht, ist aber noch nicht so stark und schmeichelt einem deshalb umso mehr. Wie wäre es also einfach mal mit frischer Luft? Die tut nicht nur dem Foto gut, sondern auch dem Organ, das in unserem Schädel herumliegt: Das Gehirn. 

  • Weniger ist mehr

    Kennt Ihr den Spruch "Weniger ist mehr"? Den sollte man beherzigen, wenn es um Kleidung geht. Das bedeutet jedoch nicht, dass weniger Kleidung mehr ist, sondern eher weniger Haut. Ein tiefes Dekolleté, ein kurzer Rock und auch noch bauchfrei = zu viel des Guten. Legt den Fokus nur auf ein Körperteil. Man sollte weder sich noch seinen Körper irgendjemandem aufzwängen - und schon gar nicht mit einem Foto festhalten. 

  • Detailaufnahme 

    Die Liebe zum Detail sollte man bei Fotos auf jeden Fall beachten. Es muss nicht immer das Gesamtkunstwerk, a.k.a. der Körper, gezeigt werden. Habt Ihr ein Tattoo am Rücken oder hinter dem Ohr? Sind Eure Haare heute mal mit Glitzer am Ansatz versehen? Das sind die Fotos, die besonders sind, auf Instagram garantiert funktionieren und sowieso nicht immer so Mainstream sind. 

  • Schwarz-weiß sehen

    Ein letzter, ultimativer Tipp: In Schwarz-weiß sieht einfach ALLES gut aus. Verfärbungen bei der Fotografie werden glatt gebügelt, die Haut wird ebenmäßiger und etwas Künstlerisches haben diese Fotos immer. Außer, man hält eine Flasche Bier oder ein Glas Wein in der Hand. Dann kann man sich auch gleich ein Post-it auf die Stirn kleben, auf dem ganz groß und fett "Alkohol" drauf steht. 

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