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Radio Hamburg

Amerikanische Studie enthüllt

Popularität macht nicht glücklich!

Hamburg, 25.08.2017
Partyspiele, Freunde, Teaser

Eine amerikanische Studie hat belegt, dass Popularität nicht glücklich macht.

Menschen, die sich in einem großen Freundeskreis befinden, wirken meist positiv, fröhlich und aktiv. Eine Studie belegt jetzt etwas anderes.

Das Glück der Freundschaft

Was gibt es schöneres als seine Zeit und sein Glück mit den besten Freunden zu teilen? Die guten Erlebnisse gewinnen an Bedeutung und werden durch diese Menschen plötzlich doppelt so gut. Besonders Leute, die mit vielen Freunden auffahren können, wirken besonders glücklich, aktiv und beliebt. Die müssen doch das perfekte Leben führen! Eine Untersuchung aus den USA beweist jetzt jedoch das Gegenteil.

Zur Studie

Die University of Virginia hat sich die letzten zehn Jahre zur Aufgabe gemacht, 168 Teenager zu begleiten und ihren Freundeskreis mit Beginn der Studie und dem Ende zu vergleichen. Die Studie kam zum Ergebnis, dass die Schüler, die mit 15 einen engeren Freundeskreis hatten, zehn Jahre später eher ausgeglichener und selbstbewusster sind, als jene, die einen großen Freundeskreis hatten. Letztere Gruppe litt sogar eher an Depressionen.

Die Testpersonen der kleinen Gruppen haben demnach weniger versucht so vielen Menschen wie möglich gefallen zu wollen und haben ihr Glück eher in engen, vertrauten Freundschaften gesucht. Dort haben sie genauso viel Aufmerksamkeit zurück bekommen, wie sie gegeben haben. Auch die Intensität der Kontakte war stärker.

Und die Moral von der Geschicht?

Man ist einfach glücklicher, wenn man aufhört, so vielen Leuten wie möglich gefallen zu wollen, sondern einfach seine Erfüllung im kleinen Kreis genießt. Denn ist es nicht von mehr Wert, eine kleine Gruppe zu haben, die einen so nimmt wie man ist?

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