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Radio Hamburg

Umweltschutz leicht gemacht

7 Dinge, um die Welt zu retten

Hamburg, 13.06.2017
Begrünte Weltkugel in Kleinformat

Für unseren Planeten gibt es keinen Plan B, denn wir haben nur den einen. 

Die Welt ist schön. Die Welt ist grausam. Um die schönen Seiten zu bewahren, muss man allerdings nicht fliegen oder zaubern können.

Als kleiner Junge wollte man Superheld werden, als Mädchen die Welt verzaubern. Doch was wird aus diesen Träumen, wenn man die Welt mit realistischen Augen sieht? Um die Welt zu retten oder zu verzaubern, braucht man allerdings gar keine übermenschlichen Kräfte oder Magie. Mit schon ein paar ganz leichten Tricks, kann jeder von uns den Planten ein kleines Stückchen besser machen und aktiv zum Schutz unserer Heimat beitragen. Packen wir es an, wir zeigen Euch, wo auch Ihr einen kleinen, großen Beitrag für unser Zuhause leisten könnt.

1. Fang klein an

Schon kleine Dinge können einen positiven Unterschied machen. Wenn wir das in unserem Alltag im Hinterkopf behalten und im Bus zum Beispiel für ältere Menschen aufstehen oder einfach zwischendurch mal "Danke" sagen, um unseren Mitmenschen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, kann das den Tag von vielen Leuten versüßen. Und auch, wenn das Weglassen von Schimpfworten für uns scheinbar unbedeutend wirkt, haben sie oft große Wirkung.

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2. Meide Plastik

Bio-Gemüse ist in Plastik eingepackt und Kosmetika enthält Mikroplastik. Das scheint abwegig und unnötig und dennoch kaufen wir diese Produkte aus Mangel an Informationen oder Alternativen. Doch langsam beginnt ein neues Zeitalter, in dem Nachhaltigkeit nicht nur Ökos und radikale Veganer beschäftigt, sondern auch im Bewusstsein der gesamten Gesellschaft angelangt ist. Es bilden sich neue Bewegungen wie "No Waste", die sich für möglichst wenig Verpackungsmüll engagieren. Nachhaltigkeit wird zum Trend, den viele Firmen für sich nutzen und ihre Produkte in hübschen ökologisch nachhaltigen Verpackungen vermarkten. So kannst du mittlerweile in vielen Bereichen auf unnötiges Plastik verzichten.

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3. Konsumiere fair

Wir kennen das alle. Immer auf der Suche nach Schnäppchen und Tiefpreisen kreisen unsere Gedanken um das Geld, das wir sparen können. Was wir dabei vergessen ist, dass diese Ware genauso billig produziert werden muss und dass die Menschen, die dies tun darunter leiden müssen. Denke doch also nächstes Mal darüber nach, ob du das Teil wirklich brauchst. Eine Alternative bieten auch Second-Hand-Shops oder für die, mit etwas mehr Kleingeld, Läden, die fair produzieren.

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4. Gesund und umweltschonend

Ernährung beschäftigt uns alle täglich. Doch was kann man ändern, um sich gesund und umweltschonend zu ernähren? Einen Apfel anstatt einer Banane am Tag und ein mal weniger Fleisch in der Woche spart schon kräftig Emissionen und kann einen großen Unterschied machen, wenn wir alle mitmachen. Und wenn es doch mal die importierte Mango sein soll, dann nimm einfach die Fair-Trade Variante: Schont die Umwelt und ist menschlich. 

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5. Transport, Stromverbrauch und Wasserverbrauch

Oft stellen wir uns die Frage: Nehme ich das Auto oder fahre ich lieber mit dem Fahrrad zum Supermarkt? Aber nicht nur, weil wir es gerne bequem und gemütlich haben, tendieren viele zum Auto. Der Einkauf ist zu groß, die Zeit zu knapp oder das Wetter zu schlecht, sind nur ein paar der Standardausreden. Aber vor allem bei kleineren Einkäufen sollte man versuchen zu der sportlicheren, Benzinkosten einsparenden und Umwelt schonenden Variante zu greifen und das Fahrrad oder den einfachen Spaziergang zu wählen.

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6. Recyclen

Beim Recycling bricht man sich jetzt wirklich keinen Zacken aus der Krone. Neben den normalen Mülleimer lässt sich in den meisten Wohnungen ganz problemlos mindestens ein bis zwei weitere Mülleimer für Biomüll und Papier aufstellen. Dosen und Plastik, sammelt man dagegen ganz bequem im Keller. Dadurch muss man auch nicht mehr ständig zur Mülltonne rennen, sondern fährt ganz entspannt einmal im Monat zum Recycling-Hof und wird dann auch noch direkt den ganzen anderen Krams los, der schon ewig im Keller steht. 

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7. Spende Zeit

Man muss kein Vermögen ausgeben, um Menschen zu helfen. Fülle einen Organspendeausweis aus, mähe den Rasen deines Nachbarn, wenn du schon dabei bist oder kümmere dich um Hunde im Tierheim. Spenden kennt keine Grenzen und kann so einfach sein.

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(Der Artikel entstand in Kooperation der Medienprofilklasse des  Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek. Idee und Text: Anna Leah, Thea und Kylie)

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