Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Gadgets! Gadgets! Gadgets!

Die coolsten Lebenshelfer aus der chinesischen Wundertüte

Hamburg, 22.05.2017
China Gadget

Die chinesische"Werkbank der Welt“ macht unser Leben durch abertausende kleine Helferlein etwas besser. Die coolsten davon stellen wir hier genauer vor.

Sie kommen aus Fabriken, die häufig nur eine Nummer statt eines Namens haben. Sie legen tausende Kilometer zurück. Und oft genug werden sie auch von Produkttestern mehr als kritisch beäugt. Aber China-Gadgets haben eines, was sie trotzdem liebenswert macht: Sie nehmen ein ziemlich alltägliches Problem, für das es bisher kaum Abhilfen gab, und lassen es einfach verschwinden – oft für weniger als den Gegenwert eines Blumenstraußes vom Floristen. Für die folgende Liste haben wir einen tiefen Tauchgang in die China-Wundertüte getan und die besten Gadgets für alle Lebenslagen samt Shopping-Links mitgebracht. 

Woher kommt der Hype?

Was heute nicht nur Nerds, sondern auch normale Menschen verzückt, ist, mit einer etwas in Vergessenheit geratenen Trickfilmserie untrennbar verbunden. Mitte der 80er ermittelte der Cartoon-Polizist Inspector Gadget gegen seinen Erzfeind, die Verbrecherorganisation MAD.

Allerdings war der Inspektor nicht gerade für seine brillanten deduktiven Fähigkeiten bekannt. Was er aber besaß, waren unzählige Helferlein, eingebaut in seinen Körper. Mit dem Befehl „Go go, Gadgeto…“ konnte er seine Beine meterlang machen, seine Fingerspitzen zu Werkzeugen umfunktionieren oder notfalls aus dem Hut Rotorblätter zaubern, die den Gesetzeshüter zum Ein-Mann-Helikopter machten. Kleine Helferlein also für alle Lebenslagen. Was läge also da näher, als diesen Begriff auf das umzulegen, was vor etwa anderthalb Jahrzehnten begann, aus China auf den Weltmarkt zu fluten?

Und obgleich es unzählige Gadgets gibt, haben sie doch alle mehrere Grundelemente gemeinsam:

  • Oft mit Strom betrieben
  • Meistens handlich
  • Sehr hoher Spaßfaktor
  • Ziemlich pfiffig
  • Häufig die erstmalige Lösung für (kleine) Alltagsprobleme

Vor allem letzteres ist es, was Gadgets so beliebt macht. Denn praktisch immer werden damit kleine, aber nicht minder nervige Probleme bekämpft, die vorher trotz aller technischen Entwicklungen immer noch existierten.

Unmöglich ohne Internet

Eines vereint jedoch die Gadgets über alle Funktionalitätsgrenzen hinaus: Sie finden sich selten bis gar nicht im klassischen Einzelhandel. Auch die typischen Internet-Versandhäuser führen sie oft, aber längst nicht immer. Um an Gadgets heranzukommen, muss man sich also manchmal auf spezialisierte Seiten begeben.

Obendrein finden sich Gadgets auch bei Ebay und teilweise Amazon. Allerdings sollte man schnell sein, oft wechselt das Angebot täglich. Was man heute sieht, kann morgen schon auf Nimmerwiedersehen aus dem Shop verschwunden sein.

Gute Gadgets, schlechte Gadgets

Dabei sollte eines immer klar sein: Die meisten Gadgets sind ziemliche Billigprodukte. Klar, irgendwo muss der Hersteller ja sparen, wenn das Teil nach einem Transport um die halbe Welt für fünf Euro verkauft wird und trotzdem noch einen Gewinn abwerfen soll. Man sollte also darauf gefasst sein, dass der Neuerwerb nicht unbedingt bis in alle Ewigkeit hält. Gleichsam sollte man wegen der meist unbekannten Produktionsbedingungen auf Gadgets verzichten, die irgendwie sicherheitsrelevant sind oder am Körper getragen werden, letzteres wegen eventueller allergischer Reaktionen. Wenn man diese Regeln jedoch beachtet, kann man viel Freude mit seinen Helfern haben.

Grafik-Hintergrund   fotolia.com © luzitanija

Wissenswertes zu Zoll & Steuern

Übrigens gilt natürlich wie bei allem, was man aus dem Ausland kauft, dass darauf in Deutschland Zoll und Steuern gezahlt werden müssen. Die Untergrenze für den Warenwert liegt derzeit bei 22 Euro. Darunter ist das Gadget-Paket von Zollgebühren befreit. Bis 150 Euro muss man zudem auch keine Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Oberhalb davon gelten wiederum unterschiedliche Zollsätze für einzelne Produktkategorien.

Die Gadget-Show

  • Keyboard-Waffeleisen 

    Je mehr Menschen mit dem Computer arbeiten, desto mehr möchten dies auch abseits des Bildschirms zeigen. Für Frühstück und Nachmittagskaffee übernimmt das das Keyboard-Waffeleisen. Statt normaler Vertiefungen prägt das solche in Tastatur-Optik ein. Das lässt die Waffel nicht nur nerdiger wirken, sondern vor allem auch größer als die deutsche Norm-Waffel.  

    Kostenpunkt: 70$.

  • Himalaya-Salz mit Schaber

    Schnödes Kochsalz wird von vielen Köchen aus unterschiedlichen Gründen verschmäht. Himalaya-Salz hat indes den Ruf, das reinste Salz der Welt zu sein. Und es ist nicht weiß, sondern schimmert rosa. Beides macht sich das nächste Gadget zunutze. Ein dicker Brocken dieses Spezial-Salzes kombiniert mit Holzbrett und Schaber. Das gibt der Küche nicht nur einen dekorativen Geologen-Touch, sondern erlaubt auch leichtes Portionieren direkt an Herd oder Tisch. 

    Kostenpunkt: 34€

  • Die Pizzaschaufel

    Fast die Hälfte aller Deutschen führt sich gerne mal eine Tiefkühlpizza zu Gemüte. Rechnet man dann noch die hinzu, die sowas selbst frisch machen, kommt man auf eine Menge Pizzafreunde. Doch oft endet die Freude beim Herausnehmen aus dem Ofen. Denn hier hat das deutsche Standard-Küchenwerkzeug nichts, was ein Herausheben des Teig-Kreises erlaubt, ohne dass die Ränder herunterhängen und im Zweifelsfall der Belag runterfällt. Gut, dass es die Pizzaschaufel gibt. Die ist nämlich breit genug, um auch große Pizzen zuverlässig zu halten und so schadenfrei auf den Teller zu bugsieren.

    Kostenpunkt: 13€

  • Auto-Rührer

    Bei diesem Gadget entspringt einem fast automatisch der Gedanke „Warum wurde DAS nicht schon längst erfunden?“. Was ist beim Kochen das Nervigste? Genau, man muss vor dem Herd stehenbleiben und mit stoischem Gleichmut rühren, damit aus der leckeren Mahlzeit keine halb-angebrannte Pampe wird. Zugegeben, alles lässt sich mit dem selbstrührenden Gadget nicht in Topf-Rotation versetzen, aber zumindest flüssiges wie Soßen. Und das macht wenigstens die Hände frei, um aufzupassen, dass Bratkartoffeln, Gehacktes und Co. nicht unbewegt bleiben.

    Kostenpunkt: 4$

  • Smartphone-Ventilator

    In Büros ist es praktisch Standard: Durch die meist großen Fenster erhitzt sich der Raum bei sommerlichen Wetterphasen schnell auf Sauna-Level. Zuhause würde man sich durch eine Klimaanlage Abhilfe schaffen. Doch die kostet richtig Geld – und das geben Chefs nur sehr ungerne aus. Dem Kampf gegen die Bürohitze hat sich deshalb auch eine Vielzahl von sprichwörtlich coolen Gadgets verschrieben. Der vielleicht wirkungsvollste davon ist der aufs Smartphone aufsteckbare Ventilator. Er wird einfach mit dem USB-Slot verbunden und bezieht daraus seinen Strom. Das ist zwar nicht so wirkungsvoll wie eine Klimaanlage, aber immer noch um Längen besser, als bei stillstehender Außenluft das Fenster zu öffnen. 

    Kostenpunkt: 9€

  • Ausnahmesituationen-Stempel

    WTF?!?! Oder etwas feiner ins Deutsche übersetzt „Was zum Geier…?!?“ Kaum ein Büroangestellter, der sich das nicht schon mal gefragt hat, wenn ihm ein Schriftstück vor die Nase gelegt wird, bei dem sich Normalsterbliche selbst bei Ausnutzung aller Kreativität nicht erklären können, welchen Sinn der Inhalt haben soll. Statt fluchend zu zerknüllen kann man dann seinem Unmut Luft machen und ein dickes WTF? draufstempeln. Allerdings: An den Chef sollte man das gestempelte Schriftstück besser nicht weiterleiten.

    Kostenpunkt: 7€

  • Soundbox

    Müssten Arbeitnehmer eine Hitliste der nervigsten Büro-Alltäglichkeiten erstellen, stünden Präsentationen und Besprechungen auf den obersten Plätzen. Vor allem wenn der, der vorne steht, die rhetorischen Qualitäten einer springenden Schallplatte hat, kann ein solches Meeting gefühlt unendlich dauern. Zumindest etwas Abhilfe kann die Soundbox schaffen. Sie hat 16 verschiedene Geräusche gespeichert und per Knopfdruck abrufbereit. Vom Schnarchen bis zum Klatschen reicht das Repertoire und kann so selbst der langweiligsten Besprechung noch etwas Farbe bringen.

    Kostenpunkt: 10€

  • Becherhalter „Chaos-Proof“

    Es soll ja Menschen geben, die auf ihrem Schreibtisch solche Berge an Unterlagen ansammeln, dass sie die Maus gegen einen Trackball eintauschen mussten. Damit Tisch-Chaos solcher Größenordnungen aber nicht dazu führt, dass man Kaffeekränze auf mega-wichtigen Dokumenten hinterlässt, gibt es einen Becherhalter für die Stelle, auf die man garantiert keine Unterlagen legen kann – die Tischkante. Sieht aus wie eine XXL-Wäscheklammer, funktioniert ganz ähnlich und ist sogar auch für notorisch tollpatschige „Tassen-Umwerfer“ ein echter Helfer.

    Kostenpunkt: 1$

  • Lenkradtisch

    Autoreisende kennen es ebenso wie Außendienstler. Draußen regnet es in Strömen, endlich steuert man einen Rastplatz an und würde sich gerne über Brötchen und Kaffee hermachen. Wäre das Wetter schön, könnte man das notfalls noch auf der Motorhaube erledigen. So ist man aber an den Innenraum gebunden – und da herrscht in europäischen Autos oft eklatanter Ablageflächenmangel. Genau diesem Problem widmet sich der Lenkradtisch. Wenig mehr als eine Kunststoffplatte mit Metallhaken lässt er sich zuverlässig am Lenkrad fixieren und schafft so eine brauchbare Unterlage fürs Auto-Frühstück. 

    Kostenpunkt: 13€

  • Parkzettel für Wütende

    Wie oft musste man die schon sicher geglaubte Einfahrt in eine Parklücke abbrechen, weil der Nebenmann so parkt, als wäre sein Kleinwagen ein Sattelschlepper? Und wie oft würde man demjenigen dann gerne mal ein paar erklärende Worte hinterlassen? Das ermöglichen die Parkzettel für Wütende. Von der roten Karte fürs schlechte Parken bis zu bitterer Ironie ist alles dabei, was man dem Heer der Einpark-Versager gerne sagen würde. Allerdings: Rechtlich sauber ist das Anfassen fremder Scheibenwischer samt Darunter-klemmen von Zetteln keineswegs.

    Kostenpunkt: 3€

  • Soundracer Ferrari

    Beim Beschleunigen summt das Auto nur dumpf vor sich hin? Es gibt vieles, was moderne Autos gut machen, aber einen schönen Sound produzieren sie nicht. Der klassische Weg wäre es, einfach seine Auspuffanlage durch eine zu ersetzen, die weniger dämmt. Aber das zieht neben schmutzigen Fingern auch wieder Ärger mit dem TÜV nach sich und wäre auch nachts nicht sonderlich nett den Anwohnern gegenüber. Wie also bösen Motorsportsound ohne Nachteile produzieren? Ganz einfach, mit dem Soundracer. Das Gerät wird mit dem Zigarettenanzünder verbunden und lässt sich auf eine Frequenz programmieren. Dann noch das Autoradio auf diese einstellen und schon kommt aus den Boxen waschechter Ferrari-Sound – natürlich drehzahlabhängig. 

    Kostenpunkt: 40€

  • Magnetisierer/Entmagnetisierer

    Jeder, der schon mal eine Schraube ohne vorgebohrtes Loch eindrehen wollte und dabei nicht mit der zweiten Hand stützend eingreifen konnte, kennt es: Nur eine falsche Bewegung und die Schraube fliegt in hohem Bogen vom Bit oder Schraubenzieher hinunter. Oft auf Nimmerwiedersehen. Mit dem Magnetisierer/Entmagnetisierer kann man dieses Problem für einen einstelligen Euro-Betrag abstellen. Alle Werkzeuge, die aus einem magnetisierbaren Metall bestehen, lassen sich durch einige Sekunden Aufenthalt in starke Magneten verwandeln, die Schrauben und Co. zuverlässig halten – und ebenso schnell entmagnetisieren, damit nicht alles daran kleben bleibt.

    Kostenpunkt: 3,50€

  • Mini-Drechselbank

    Wäre das nicht cool? Aus Holzresten irgendwas Nützliches erstellen. Vielleicht kleine Kerzenhalter als Gastgeschenk oder für Weihnachten den Baum mit komplett in Eigenregie erstelltem Behang verzieren? Aber für normale Heimwerker bedeuteten solche Projekte bisher viel Handarbeit mit Schnitzmesser und Schleifpapier, denn Drechselmaschinen sind groß und teuer. Beides ist dieses Gadget nicht. Die Mini-Drechselbank ist kaum größer als ein Notebook und lässt sich so notfalls sogar vom Küchentisch aus betreiben. Gut, die Maximallänge der drechselbaren Gegenstände beträgt nur 18 Zentimeter, aber für viele kleine Dinge ist das mehr als ausreichend.

    Kostenpunkt: 51$

  • Android-Endoskop

    Beim Bohren springt plötzlich die Sicherung raus. Der Abfluss wird auch durch industrielle Mengen an Rohrreiniger nicht frei. Und liegen hinter Omas gigantischem Wohnzimmerschrank vielleicht sogar noch „Schätze“ aus Jugendtagen? Um all das zu ergründen, müsste man umfangreiche Deinstallationsmaßnahmen betreiben. Man kann es sich aber auch wesentlich einfacher machen und einfach an den USB-Stecker seines Android-Gerätes das China-Endoskop stecken. Einen Meter ist es lang, mit Beleuchtung ausgestattet und sogar wasserdicht. Und weil der Objektivkopf nur 5,5 Millimeter durchmisst, passt das Android-Endoskop auch ins kleinste Bohrloch und erlaubt einen komfortablen Blick über das Display von Telefon oder Tablet.

    Kostenpunkt: 8$

  • Armband "halt mal“

    Wohin mit Schrauben und Nägeln? Klar, in die Hosentasche. Oder, wenn sie direkt einsatzbereit sein sollen, zwischen die Lippen, na guten Appetit. Ersteres sorgt nicht nur rasend schnell für perforierte Taschenfutter in der Arbeitshose, sondern piekst auch noch ins Bein. Und Metall fragwürdiger Herkunft in den Mund zu stecken, ist mindestens hygienisch zweifelhaft – wenn man sich nicht noch an scharfen Kanten die Lippen aufreißt. Insofern gehört „Halt mal“ ebenfalls zu den „warum erst jetzt?“-Gadgets. Denn es ist eigentlich nicht mehr als ein Klettarmband in dem Magnete stecken. Darauf packt man Schrauben und Co. und hat sie direkt dort, wo sie benötigt werden.

    Kostenpunkt: 5$

  • H2Go Wassersack

    Und dieses Credo vom „leichter machen“ übernimmt gleich das erste Gadget. Denn auf welche Weise wässert man seine Pflanzen? Genau, entweder per Gießkanne oder Schlauch. Beides hat Nachteile, denn eine volle Gießkanne ist nicht eben leicht und Schläuche können, zumindest in Längen jenseits der 10 Meter, richtig ins Geld gehen. Doch wie könnte man Wasser sonst noch transportieren? Klar, mit der Schubkarre. Aber nicht „einfach so“, sondern mit dem H2Go genannten Wassersack. Das ist eine große Gummiblase, die man über den Einfüllstutzen mit rund 80 Litern Wasser befüllt. Dadurch, dass der Wassersack weich ist, passt er sich der Schubkarre an und kann praktisch nicht herausfallen. Und leer ist er, zusammengerollt, auch noch platzsparender als jeder Schlauch.

    Kostenpunkt: 20€

  • JQ-308 Klappspaten

    Wer nicht bei der Bundeswehr war, für den ist ein Klappspaten in der Regel „nur“ ein Bodenbearbeitungswerkzeug zum Löchergraben oder bestenfalls Unkrautjäten. Wer indes mal „gedient“ hat, der weiß, dass ein solches Klapp-Gerät eigentlich das ultimative Mac-Gyver-Tool ist. Und genau diesen Allzweck-Gedanken treibt der chinesische Klappspaten mit der etwas kryptischen Bezeichnung WJQ-308 definitiv auf die Spitze. Graben kann man damit, aber zudem auch:

    • Holz hacken
    • Draht schneiden
    • Flaschen öffnen
    • Muttern schrauben
    • Hämmern
    • Sägen
    • Essen zubereiten

    Und weil das in der Web-Community bereits legendäre Werbevideo des Klappspatens auch seine Eignung als Enterhaken und Schutz vor Bösewichten zeigt, ist es definitiv das vielseitigste Gadget dieser Liste – wenngleich für einen Spaten nicht ganz billig.

    Kostenpunkt: 65$

  • Waspinator

    Mit Wespen ist es als Balkon- und Gartenfreund immer so eine Sache. Denn obgleich die Tiere einige nützliche Eigenschaften aufweisen, etwa weil sie ebenso wie Bienen Pflanzen bestäuben oder andere nervige Insekten fressen, so sind die im Englischen als „Yellowjackets“ bekannten Insekten doch für die meisten eine Plage, denn sie sind aggressiv und stechen auch ohne offensichtlichen Grund. Töten darf man sie nicht, denn sie stehen unter Naturschutz. Und das Entfernen eines Nests ist nicht nur teuer, sondern muss auch genehmigt werden. Das alles umgeht der verblüffend einfach aufgebaute Waspinator. Im Prinzip ist es nicht mehr als ein wetterfester Sack in Wespennest-Optik, den man mit Plastiktüten ausstopft. Eine Wespen-Vogelscheuche, wenn man so will. Wo er hängt, denken die echten Gelbjacken, dass sich dort bereits die Konkurrenz breitgemacht hätte – und meiden das Gebiet.

    Kostenpunkt: 13€

  • Die schmelzende Uhr

    Praktisch jeder hat schon mal eine der unzähligen Kopien eines der Haupt-Stilelemente des Künstlers Salvador Dali gesehen, die schmelzende Uhr. Was der Maler eigentlich als Ausdruck für das ewige Dahinschmelzen der Zeit sah, fasziniert nicht nur Kunstsammler, sondern auch Fans des Exzentrischen. Und genau die bekommen jetzt ein wenig Futter, denn die schmelzende Uhr gibt es auch als Gadget – natürlich funktionstüchtig. An die Wand hängen, wie eine klassische Uhr, kann man dieses Gadget zwar nicht, dafür aber an den Rändern von Regalen und Schränken positionieren und so Kunst mit Funktion vereinen.

    Kostenpunkt: 13€

  • Wellenprojektor

    Schon mal im Swimmingpool unter Wasser nach oben geschaut und dabei die faszinierenden Lichtreflexe auf der Wasseroberfläche betrachtet? Oder sich in der Badewanne gefreut, wenn die Deckenleuchte ständig wechselnde Wasserreflexe an die Wand warf? Wer solcherlei Licht-Wechselspiele mag, der wird den Wellenprojektor lieben. Mittels LEDs projiziert er ganz ähnliche, tiefblaue Wellen-Schemen an die Zimmerdecke. Und per USB-Anschluss lassen sich über den integrierten Lautsprecher auch noch entsprechend entspannende, sphärische Klänge einspeisen. Schaltet man dann noch die restliche Zimmerbeleuchtung aus, bekommt man so sein ganz eigenes Entspannungsstudio mitten in der Couchlandschaft.

    Kostenpunkt: 25€

  • Wohnzimmer-Zuckerwattemaschine

    Im Zuge der immer weiteren Verbreitung von Streamingdiensten und der immer bombastischeren Qualität von Serien hat die Zahl derer, die mit dem Partner oder Freunden ganze Wochenenden vor dem Fernseher verbringen, rapide zugenommen. Aber spätestens mit Einführung des Mikrowellenpopcorns kam auf dem Gebiet der TV-Naschereien kaum noch Neues für den Hausgebrauch auf und so hinken die Gaumengenüsse denen fürs Auge gewaltig hinterher. Bis jetzt. Denn jetzt kann man fürs nächste Serien-Bingewatching sich und seinen Gästen auch echtes Jahrmarkt-Feeling auf die Zunge zaubern und zwar mit der Wohnzimmer-Zuckerwattemaschine. Einfach normalen Zucker reinkippen, einschalten und Stäbchen reinhalten. Doch Vorsicht: Kalorienreicher dürfte kaum ein anderer TV-Snack sein.