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Hanseatische Geschichte in Travemünde

Foto: Hansestadt Lübeck

Travemünde war früher mein absoluter Lieblingsort an der Ostsee. Die Stadt ist einfach wunderschön und von Hamburg aus mit der Regionalbahn Schleswig-Holstein super schnell erreichbar. 

Schon als kleines Kind bin ich mit meinen Eltern in den Sommerferien immer nach Travemünde gefahren. Dort ging es zuerst an den Strand für einen langen Spaziergang. Am Wasser entlang und vorbei am Schwimmbad ging es dann Richtung Stadtkern. Links lernten die Enten zwischen den Booten schwimmen, rechts saßen die Omas und Opas und haben die Sonne genossen. Und so machen wir es auch heute noch manchmal. Allerdings immer häufiger mit der Deutschen Bahn. Keiner will am Ende des Tages am Steuer sitzen - wir ersparen uns die Parkplatzsuche - und jeder kann ohne schlechtes Gewissen eine Erdbeerbowle trinken...

Je öfter ich mit der Regionalbahn Schleswig-Holstein fahre, desto mehr nimmt man auch die Mitreisenden wahr. Das sind natürlich auch Geschäftsleute. Aber was ich vor allem bei meiner letzten Bahnfahrt gemerkt habe: es sind besonders viele Familien, Reisegruppen und Teenager unterwegs. Und was mich immer wieder positiv überrascht: Es gibt kein Gepöbel. Die Menschen unterhalten sich über Enkel, ihre Arbeit, ihre Ex-Freunde oder über die nächste Party. Es ist, als säße man bereits in einem Café - nur dass sich die Landschaft, wenn man aus dem Fenster guckt, stetig fortbewegt. Dramatisch viel Zeit nimmt eine Bahnfahrt ja auch nicht in Anspruch - sie geht sogar in den meisten Fällen schneller. Innerhalb von 1:20 Stunde ist man in Travemünde, muss keinen Parkplatz suchen und kann dort sogar noch ein weiteres Fortbewegungsmittel betreten. Die Viermastbark "Passat" liegt nämlich im Travemünder Hafen und verbreitet bei jedem Besucher ihren hanseatischen Charme.

Das Gewinnspiel ist leider abgelaufen. Eine Teilnahme ist daher nicht mehr möglich. 

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