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Radio Hamburg

Erste Pläne liegen aus

Mammut-Projekt A7

A7 Deckel Stellingen

Hier markiert: Der Deckel-Bauabschnitt bei Stellingen.

Die Pläne für den 1. Bauabschnitt brauchen allein 24 Aktenordner. Droht Verkehrs-Chaos?

Hamburg - Die Pläne für den ersten Bauabschnitt für die A7 liegen seit Montag (17.01.2011) aus, sie umfassen über 20 Aktenordner! Über die A7 zwischen Stellingen und Othmarschen soll ein Anti-Lärm-Deckel gesetzt werden - ein Mammut-Projekt, das Auswirkungen auf die ganze Stadt Hamburg haben wird. Der Deckel ist nötig, weil die Autobahn in den Bereichen Stellingen und Bahrenfeld/Othmarschen von sechs auf acht, im Bereich Schnelsen von vier auf sechs Spuren erweitert werden soll und gleichzeitig die Lärmschutzvorgaben eingehalten werden müssen.

Drohen durch das Mega-Projekt etwa auch Mega-Staus?

Das jedenfalls erwarten Experten für Verkehr - deshalb muss noch einiges passieren. So sagt Christian Schäfer vom ADAC Hansa der "Bild"-Zeitung: "Es müssen vorher alle anderen Baustellen abgearbeitet werden - an der Kieler Straße, an Ring 2 und 3 sowie entlang der Umleitungen." Besonders die Kieler Straße wird dann als Ausweichroute deutlich stärker genutzt. Das "Abendblatt" zitiert die Planer: "Wir werden versuchen die Auswirkungen durch veränderte Ampelschaltungen und zusätzliche Linksabbiegerspuren abzufangen." Sonst wird's für Autofahrer richtig eng in Hamburg!

Für die Beseitigung der anderen Baustellen vor Eröffnung der Mega-Baustelle ist noch etwas Zeit: Der Planfeststellungs-Beschluss für den ersten Abschnitt in Stellingen soll laut "Bild" erst im Juni 2012 stehen - und der Bau des ersten Deckels über der A7 dann im zweiten Halbjahr 2012 losgehen.

Übrigens: Noch bis zum 2. März können Bürger Einwände erheben oder Ideen einbringen. Weitere Infos gibt's auch unter www.hamburger-deckel.de

Noch mehr Infos zur Verkehrslage in und um Hamburg finden Sie hier: Zur Verkehrs-Übersicht