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Radio Hamburg

Unsere Staupiloten stellen sich vor

Markus Lohmann liebt Flüge nach Helgoland

Staupilot Markus Lohmann

Markus Lohmann kennt sich in den verschiedenen Flugzonen bestens aus.

Staupilot Markus Lohmann war schon immer flugbegeistert und hat mittlerweile 1.400 Flugstunden absolviert.

Markus Lohmann, 51 Jahre

Wie sind Sie zum Fliegen gekommen? : Mein Bruder war immer sehr flugbegeistert und so kam es, dass ich 2007 meine erste Flugstunde mit Fluglehrer in Rotenburg hatte. Zunächst war es nur eine Schnupperrunde, aber ich habe sofort gemerkt, dass das Fliegen genau meine Welt ist und im Anschluss gleich meinen Flugschein gemacht. Zusätzlich habe ich Flugzeugbau bei Airbus gelernt und dort über 10 Jahre als Programmierer gearbeitet.

Welche Ausbildung haben Sie durchlaufen? : Meinen Flugschein habe ich relativ schnell gemacht, bin zunächst privat geflogen und habe die Passagierberechtigung erhalten. Dann habe ich mich selbstständig gemacht und mit dem Flugzeug Luftwerbung durch Bannerschlepp angeboten. Gyrocopter haben mich allerdings immer mehr interessiert und so kam es, dass ich umgeschult habe und jetzt seit fast zwei Jahren Gyrocopter fliege.

Wie viele Flugstunden haben Sie schon absolviert? : Ungefähr 1.400 Stunden werden das schon sein.

Was war Ihr atemberaubendstes Erlebnis in der Luft? : Ich hatte mehrere Flüge nach Helgoland und dabei fliegt man sehr lange über Wasser und sieht nur Schiffe. Beim Anflug kann man die Seehunde am Strand beobachten und es sieht wie eine Südseeinsel aus. Irgendwann taucht vor mir Helgoland auf und man landet auf einer sogenannten Düne. So nennt sich der ausgelagerte Flugplatz, denn direkt auf Helgoland gibt es keinen. Man kommt sich fast vor, als betrete man einen anderen Planeten, denn man ist umgeben von Natur, Möwen und einer traumhaften Stille. Von der Düne fährt man ungefähr fünf Minuten mit einer Fähre nach Helgoland.

Gab es schon kritische Situationen? : Kritisch nicht, aber in der Hamburger Kontrollzone muss man sich unglaublich konzentrieren. Der Flugverkehr ist sehr stark und man wird lediglich durch den Tower geleitet.

Was sagt Ihre Frau zur Fliegerei? : Ich bin mit meiner Frau Christina seit 17 Jahren verheiratet und zum größten Teil befürwortet sie mein Hobby. Sie fliegt gerne mit, vor allem wenn es auf eine Insel geht, hat aber natürlich Respekt vor der Fliegerei. Glücklicherweise hat Christina in der Hinsicht ein großes Vertrauen in mich.

Wie haben Sie und Carsten Runge sich kennen gelernt? : Wir haben uns immer wieder auf dem Flugplatz gesehen und hatten unsere Hangar (So nennt man die Flugzeug-Garagen) direkt nebeneinander. Wir sind irgendwann ins Gespräch gekommen und Carsten hat Verstärkung gebraucht, also haben wir uns zusammengetan und ich bin in seine Firma „Helicopter-Fly“ eingestiegen.