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Radio Hamburg

Hitzewelle in Hamburg

Hitzetipps bei 37°C

Sonne, Schweiß und Sonnenbrand - wie Sie die Hitze ein wenig ertäglicher machen.

Der Sommer ist endlich da! Doch so schön das auch ist, die hohen Temperaturen machen vielen Menschen oft zu schaffen. Dazu kommen auch noch die hohen Ozonwerte, die in diesem Jahr zum ersten Mal die kritische Marke von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten haben. Normal sind 150 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Schützen Sie sich davor, indem Sie nur morgens und abends lüften, da sind die Werte am niedrigsten. Achtung: Asthmatiker sollten bei hohen Ozonwerten mit Ihrem Arzt sprechen. Eventuell brauchen Sie als Asthmakranker ein anderes Medikament oder eine höhere Dosis, denn ihnen macht der Sommer-Smog besonders zu schaffen.

Tropennächte stehen uns bevor

Hitze ohne Ende und kein Landregen in Sicht - so hochsommerlich geht's in den nächsten Tagen weiter. Den Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erwarten die Meteorologen am Wochenende (10./11. Juli), dann soll es tagsüber bis zu 37 Grad heiß werden. In den Nächten sinkt die Temperatur sogar nicht mal unter 20 Grad. Da brauchen Sie also maximal ein dünnes Laken zum Zudecken. "Ein Ende der Hitze ist aber nicht in Sicht", sagte Meteorologe Stefan Külzer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ."Vielleicht wird es am Dienstag ein bisschen kühler."

Hoch "Zadok" über Zentraleuropa und Island-Tief "Leonore" bringen heiße Luft aus Süden. Das Hoch, das ganz langsam nach Osten wandert, sorgt von Spanien bis Polen für große Hitze. Immer nachmittags kann es vereinzelt zu heftigem Regen und Hagel kommen. Trotzdem aber immer an die hohe Waldbrandgefahr denken, die weiterhin und noch akuter besteht.

Damit Ihr Wochenende und die nächsten Tage nicht zum Hitze-Desaster werden, klicken Sie sich am besten mit einer kühlen Virgin Colada oder einem leckeren Erdbeer-Smoothie in der Hand durch unsere Hitzetipps:

Tropen-Temperaturen-Tipps

So reißt Sie die Hitzewelle nicht um:

  • Die richtige Ernährung ist bei diesen Temperaturen besonders wichtig. Trinken Sie zwei bis drei Liter am Tag, besonders gute Durstlöscher sind Mineralwasser und Apfelsaftschorle oder abgekühlter Pfefferminz-Tee. Genießen Sie aber nur leicht gekühlte Getränke, sonst muss der Körper zu viel heizen und Sie schwitzen noch mehr.

  • Macht Sie die Hitze müde? Dann greifen Sie bitte nicht zu einer Überdosis Koffein. Die gibt zwar einen kurzen Energiekick, aber danach geht es dem Kreislauf nur noch schlechter als zuvor. Heißer Kaffee kann außerdem Hitzewallungen verursachen! Genauso schädlich für den Kreislauf ist Alkohol. Wenn Sie nicht auf ihr Feierabendbier verzichten wollen, warten Sie bis es am Abend etwas kühler wird und greifen Sie dann zum Radler oder ein alkoholfreies Hefeweizen.

  • Passen Sie Ihre Essgewohnheiten der Hitze an: Lieber viele kleine Portionen über den Tag verteilt als z.B. ein riesiger und fettiger Burger in der Mittagspause. Ihr Magen benötigt dafür weniger Blut, das der Körper dringend zur Wärmeregulierung braucht. Auf dem Speiseplan stehen bei diesen Temperaturen Pasta oder Reissalat, Salate, Obst, Fisch oder mageres Fleisch, also möglichst fettarme Gerichte. Unser Tipp: Salzstangen oder leichte Cracker gleichen den Salzhaushalt wieder aus.

  • Sorgen Sie mit kaltem Wasser für eine kleine Abkühlung. Ein paar Spritzer ins Gesicht oder an die Innenseite der Handgelenke unter den Wasserhahn gehalten – das wirkt Wunder. Für Bürositzer: Stellen Sie sich eine Wanne mit kaltem Wasser unter den Schreibtisch und halten sie zwischendurch mal die Füße rein. Durch die Kälte verengen sich die Gefäße kurzzeitig und der Kreislauf wird gestärkt.

  • Lüften Sie am besten nur morgens und abends gründlich, denn am Nachmittag ist die Außentemperatur höher als die Zimmertemperatur. Jalousien oder Vorhänge schützen vor direkter Sonneneinstrahlung. Wenn Sie mit einem Ventilator für einen leichten Luftzug sorgen, achten Sie darauf, dass er Ihnen nicht direkt ins Gesicht bläst – das kann sonst zu einer Bindehautentzündung führen. Unser Tipp: ein kleiner Taschenventilator für unterwegs bringt Blitz-Kühlung.

  • Vorsicht mit der Klimaanlage! Sei es im Auto oder im Büro - unterscheidet sich die Außentemperatur um mehr als sechs Grad von der drinnen belastet das den Kreislauf unnötig. Nackenverspannungen und Erkältung können die Folge sein.

  • Kurze Ärmel und fehlende Krawatten toleriert Ihr Arbeitgeber nicht? Dann passen Sie Ihre Kleidung an, indem Sie vor allem zu Naturfasern oder spezielle Synthetikstoffe tragen, die die Hautfeuchtigkeit aufnehmen und nach außen abgeben.

  • In der Mittagspause bleiben Sie lieber im Schatten, hier ist die UV-Belastung um 50 Prozent geringer.

  • Wenn Ihnen durch die Hitze schwindelig wird, legen Sie die Beine hoch und ein feuchtes Tuch in den Nacken. Das Beinehochlegen hilft auch bei geschwollenen und müden Beinen. Gekühlte Gels aus dem Kühlschrank helfen zusätzlich – wer die nicht gerade parat hat, greift auf eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank zurück und rollt diese über die Beine.

  • Wer in der Hitze Sport treibt, riskiert einen Kreislaufzusammenbruch und einen Hitzeschlag. Zum Joggen stehen Sie lieber etwas früher auf oder legen Sie den Sport in den Feierabend. In diesen Zeiten sind auch die Ozonwerte geringer. Auf anstrengende Ausdauersportarten wie Tennis oder Squash sollten Sie ganz verzichten. Schon beim Laufen entsteht ein Flüssigkeitsdefitzit: Ein Jogger kann bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit auf einer Strecke von zwei Kilometern 200 Milliliter verlieren, der Körper kann pro Stunde aber nur einen Liter aufnehmen.

  • Sonnencreme muss bei den Temperaturen immer auf die Haut. Aber noch wichtiger ist der Sonne- und Hitzeschutz für Babys. Bis zum ersten Lebensjahr dürfen sie nicht in die Sonne. Sie haben noch keinen eigenen UV-Schutz. Kleinkinder sollten auch im Schatten eingecremt werden – mindestens Lichtschutzfaktor 25. Nur kurz in die Sonne. Und nur mit Mütze!