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Radio Hamburg

Neues Winterwetter bleibt aus

Es wird nur etwas frostiger

Kältere Luft kommt nach Norddeutschland

Es kommt zwar kältere Luft zu uns und die Temperaturen ziehen wieder an, aber mit einem erneuten Wintereinbruch ist momentan nicht zu rechnen.

Mitte der Woche fallen die Temperaturen zwar wieder, aber das Kältetief bleibt aus.

Hamburg - Für den Süden und für Mitteldeutschland wird für Mitte der Woche neuer Schnee und Frost vorausgesagt. Aber was ist mit dem Norden, müssen wir mit einer neuen Kältewelle mit Schnee und Frost rechnen oder bleiben uns die Plustemperaturen erhalten? Frank Böttcher aus unserem Wetterexperten-Team kennt die Antwort.

"Die Gänse machen's uns vor und fliegen vom Südwesten in den Nordosten - das ist ein gutes Zeichen, dass uns eine neue Winterzeit ersparrt bleibt. Aber darauf können wir uns natürlich nicht verlassen. Also, das Wetterradar zeigt deutlich, dass es zwar ab Mittwoch etwas kälter wird, die Temperaturen auch nachts unter den Gefrierpunkt sinken, aber sich am Tag bei 2 bis 3 Grad einpegeln. Die Tage bleiben also frostfrei."

Am Mittwoch (19.01.2011) rechnet Frank Böttcher mit leichtem Schneeregen und am Morgen mit Raureif auf den Straßen, der vor allem auf Nebenstraßen das ein oder andere Auto wieder rutschen lassen könnte. "Die Böden sind aber weitestgehend aufgetaut, mit einem Eispanzer müssen wir nicht rechnen. "Für die nächsten 10 Tage kann der Experte die Wiederkehr eines strengen Winters nicht prognostizieren."

So wird das Wetter in den nächsten Tagen: Radio Hamburg Wetterradar

Daran merken Sie, dass der Winter wiederkommt

Es gibt drei wichtige Komponenten, die Meteorologen wie Frank Böttcher zeigen, dass eine Kältewelle im Anmarsch auf Deutschland ist. "Wenn Sie das Wetter in der Welt ein bisschen beobachten, können Sie selbst schon sehen, ob Sie in den nächsten Tagen wieder den Kratzer ins Auto packen müssen. Also einmal ist das die Wetterlage über Russland. Wenn sich von da ein schönes knackiges Hochdruckgebiet nähert mit zweistelligen Minustemperaturen, dann stehen die Chancen gut, dass wir auch was davon haben. Momentan schwanken die Temperaturen in Russland um den Gefrierpunkt. Aus der Richtung kommt also kein Winterwetter."

Das zweite Indiz für Kälte und Schnee bei uns, ist das Wetter überm Nordpolarmeer, Grönland und Skandinavien. "Aus der Richtung kam auch der knackige Wintereinbruch im Dezember. Eigentlich ungewöhnlich, denn die Luftmassen müssen einige Meere passieren bevor sie nach Deutschland kommen - da tanken sie eher wieder warme Luft. Aber grundsätzlich gilt auch hier: wenn es dort knackig kalt ist, dann haben wir auch die Chance auf Schnee und Eis und Minustemperaturen. Aber danach sieht es momentan aus dieser Richtung auch nicht aus."

Die dritte Komponente ist das Wetter über dem nördlichen Kanada. "Das ist aber das schlechteste Indiz für uns. Denn selbst, wenn es dort richtig frostig ist, setzt sich dieses Tiefdruckgebiet meist an der Ostküste Nordamerikas oder an der Südküste Grönlands fest und kommt erst gar nicht zu uns. Für uns ist also am entscheidendsten, wie sich das Wetter in Osteuropa, speziell über Russland, entwickelt."

Falls es auf den Straßen doch wieder rutschig wird, dann rufen Sie die Winter-Hotline der Stadtreinigung Hamburg unter der Telefonnummer 040/ 25 76 13 13 in der Zeit von 7 bis 18 Uhr an, damit abgestreut werden kann.

So ist die Straßenlage momentan in Hamburg - Zur aktuellen Verkehrs-Übersicht