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Radio Hamburg

Das Thermometer klettert über 30 Grad

Hochsommer-Hitze am Wochenende in Hamburg

Hamburg, 17.08.2012
RHH - Expired Image

Wir bekommen in Hamburg das heißeste Wochenende des Jahres.

Nun wird es doch noch richtig Sommer. Passend zu den Cruise Days und den Vattenfall Cyclassics klettern die Temperaturen über die 30-Grad-Marke.

Die Hundstage halten am Wochenende auch in Hamburg, was sie versprechen: Badewetter in ganz Deutschland, in den Städten Tropennächte. Die Hitzewelle soll in Deutschland eine ganze Woche dauern. Und vor allem Hamburg freut sich über Hoch "Achim", das uns die heißen Temperaturen bringt, denn am Wochenende stehen die Cruise Days und das Radrennen Vattenfall Cyclassics an.

Wetter in Hamburg: Die detaillierten Temperaturen für Ihren Stadtteil

Das heißeste Wochenende des Jahres

"Unser mitteleuropäischer Sommer läuft sich endlich warm, vielleicht zu warm", sagt Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Hoch "Achim" lässt die Temperaturen mit heißer Luft aus dem östlichen Mittelmeerraum Richtung 40-Grad-Marke klettern. Ob sie geknackt wird und vielleicht sogar der Hitze-Rekord fällt, ist noch nicht klar. "Das ist noch nicht vorhersehbar, aber ich möchte es nicht ausschließen", so Ruppert.

Fest steht aber, dass der Sonntag der heißeste Tag des Jahres wird. Vorerst legen sich die DWD-Meteorologen auf 37 Grad im Südwesten fest. Damit wird der bisherige Spitzenwert dieses Sommers von 36,5 Grad, gemessen am 27. Juli in Bad Kreuznach, locker übertroffen. Die höchste je in Deutschland gemessene Temperatur liegt übrigens bei 40,2 Grad, gemessen 1983 in der Oberpfalz und im Supersommer 2003 am Rhein.

Hitzewelle soll eine ganze Woche anhalten

Die aktuelle Hitzewelle soll erst Ende nächster Woche vorüber sein. Sie fällt in die Hundstage, normalerweise die heißesten Tage des Jahres, vom 23. Juli bis zum 23. August. Ihren Namen haben sie vom Sternbild "Großer Hund".

Die Klagen über den bisherigen Sommer sind aus Sicht der DWD-Klimatologen nicht ganz berechtigt: Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt war es unter dem Strich seit Anfang Juni etwas zu warm, es gab ein bisschen zu viel Regen, und der Sonnenschein liegt fast genau im Soll.

Nur wenig Abkühlung in der Nacht

Am Samstag werden 28 bis 33 Grad erwartet, im Südwesten schon bis über 35 Grad, nur an den Küsten ist es mit Werten um 23 Grad kühler. Am Sonntag sind sogar Berge und Küsten mit 28 Grad hochsommerlich warm. In den lauen Nächten gibt es keine richtige Abkühlung. Vor allem in den westdeutschen Großstädten hält sich die Hitze in den Häuserschluchten, so dass es dort Tropennächte gibt. Tropennacht ist der meteorologische Begriff für Nächte, in denen das Quecksilber nicht unter 20 Grad fällt. Mindestens bis zum nächsten Donnerstag bleibt es heiß mit Werten um die 30 Grad, erst danach deutet sich spürbare Abkühlung an. Aber auch noch im September seien Tage mit 30 Grad keine Seltenheit, so Meteorologe Ruppert.

Sport und Hitze - Kann das gutgehen?

Gerade die Vattenfall Cyclassics am Wochenenden werden von den Tausenden Radfahrern viel abverlangen, gerade körperlich. das sind hitzige Temperaturen nicht unbedingt von Vorteil. Wir haben mit Rüdiger Reer, Sportmediziner der Uni Hamburg, gesprochen ab wann man das Rad lieber stehen lassen sollte:

"Es kommt natürlich auf die Ausprägung an. Wenn das nur leichte Beschwerden sind, dann kann man noch ins Ziel fahren - das können dann ja auch nur Symptome der Anstrengung sein. Wenn es dann aber massive Probleme gibt wie starke Kopfschmerzen, starker Schwindel, Übelkeit oder gar Erbrechen, dann ist falscher Ehrgeiz fehl am Platz und dann sollte man den Wettkampf abbrechen."

(aba)