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Radio Hamburg

Nächstes Sturmtief im Anmarsch

"Andrea" wird heftiger als "Ulli"

Bereits in der Nacht zu Mittwoch hat uns Sturmtief "Ulli" Sorgen gemacht, aber jetzt kommt "Andrea" mit Windgeschwindigkeiten bis zu 160 km/h.

Hamburg - In der Nacht zum Donnerstag (05.01.2012) erwarten die Meteorologen den nächsten schweren Sturm. Er heißt "Andrea", soll Graupel und Gewitter mitbringen und deutlich heftiger ausfallen als "Ulli". Örtlich können sich auch Gewitter bilden, so Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg.

Starke Sturmböen im Norden

Am Donnerstag ist fast im gesamten Land mit Sturmböen zwischen 75 km/h und 90 km/h zu rechnen. An der Nordseeküste und den nordfriesischen Inseln sind erneut Orkanböen bis 120km/h möglich. Am schwersten wird der Sturm in den Gipfellagen der Alpen und des Oberharzes erwartet. Hier kann  sich der Orkan auf 160 km/h ausweiten. Im Laufe des Tages dreht der Wind auf Nordwest, so dass auch eine Sturmflut möglich sein könnte. Wie hoch das Wasser tatsächlich aufläuft, kann jedoch derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Begleitet wird das stürmische Wetter von kräftigen Regenfällen, Graupelschauern und einzelnen Gewittern.

Freitag wird auch stürmisch

An der Rückseite des Orkantiefs ,,Andrea‘‘ strömt polare Kaltluft nach Deutschland und der Wind nimmt langsam deutlich ab. Durch den noch immer starken bis stürmischen Nordwestwind  ist die Gefahr einer Sturmflut weiterhin sehr groß. In den Alpen hingegen steigt durch die heftigen Schneefälle und den stürmischen Wind die Lawinengefahr weiter an.

Deshalb fegt "Andrea" über uns hinweg

Der Luftmassenunterschied zwischen Mittel- und Nordeuropa ist für das extrem windige Wetter verantwortlich. Auf engstem Raum treffen polare und subtropische Luftmassen aufeinander. Der dadurch entstehende Druckgradient sorgt für eine wiederholt kräftige Tiefdruckproduktion, die in einzelnen Fällen auch zu Orkantiefs heranwachsen können. Zum Wochenende beruhigt sich die Lage und in Mitteleuropa setzen sich kalte Luftmassen durch.

Quelle: Institut für Wetter- und Klimakommunikation