Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

"Fast Schnee" in Hamburg

Wie entstehen Graupel-Schauer?

Hamburg, 10.10.2012
Graupel Spitalerstraße Hamburg

Diesen Graupelregen gab es am Dienstag hier in Hamburg in der Spitalerstraße.

Bereits Dienstag (09.10.2012) haben wir schon gedacht, dass es in Hamburg schneit. Aber nein, es waren nur Graupel. Wie entsteht das Wetterphänomen?

Unsere Radio Hamburg Wetterexpertin Anke erklärt Ihnen, welches Phänomen am Dienstag in Hamburg aufgetreten ist: "In manchen Stadtteilen sah es fast so aus, als würde es schon schneien. Dabei handelte es sich aber um Graupelschauer, die kleinen Vorboten von Schnee. Das Ganze dauerte nur wenige Minute und war auch nicht in ganz Hamburg zu erleben. Das kommt daher, dass besonders in höheren Luftschichten der Atmosphäre ( in etwa 5 km Höhe) gestern die Temperatur bei rund -25 Grad lag und auch in rund 1.500 Metern waren es noch 0 Grad."

Frank Böttcher aus unserem Wetterexperten-Team erklärt weiter: "Bei solchen Temperaturunterschieden kann es bei kräftigen Schauern dann zu Graupel bis am Erdboden kommen. So wir das in Hamburg gesehen haben und wahrscheinlich auch die nächsten Tage erleben werden."

Der Unterschied zwischen Graupel und Schnee

Frank Böttcher weiter: "Graupel entsteht dann, wenn Schneekristalle durch angefrorene Wassertropfen zu Boden fallen. Diese können bis 5 Millimeter groß werden. Sind sie noch kleiner, spricht man von Griesel. Bei Schnee hingegen ist es kalt genug und die reinen Schneekristalle erreichen den Erdboden. Zu Graupelschauern kommt es besonders häufig im zeitigen Frühjahr beim Einströmen von höhenkalten Luftmassen. Ist die Luftfeuchtigkeit gering, was bei einer solchen Wetterlage im Frühjahr relativ häufig der Fall ist, kann selbst bei Temperaturen von bis zu 10 Grad noch Reifgraupel aus den Wolken fallen. Bei Schauerlagen die mit sehr feuchten Luftmassen einhergehen, bildet sich dagegen eher Hagel beziehungsweise Frostgraupel."

So wird das Wetter in den nächsten Tagen

In den nächsten Tagen (bis Samstag) bewegen sich die Temperaturen zwischen 11 und 14 Grad. Es ist eher bewölkt, regnerisch und windig. Den Regenschirm oder eine wetterfeste Jacke sollte also nicht fehlen, wenn Sie das Haus verlassen.

Die genauen Temperaturen und Wetterprognosen finden Sie auf unserer Wetter-Seite .

(aba)