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Radio Hamburg

Keine größeren Schäden

Unwetter verschont Hamburg

Hamburg, 21.06.2013
Unwetter, Regenwolken, Hamburg

Das Unwetter am Donnerstagabend hat Hamburg weitestgehend verschont.

Das Unwetter am Donnerstagabend hat Hamburg weitestgehend verschont. Die Feuerwehr musste nur vereinzelt ausrücken.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben starke Regenfälle und Gewitter für überflutete Keller, entwurzelte Bäume und reichlich Schäden gesorgt. Am Donnerstagsabend hat uns das Unwetter in Hamburg weitestgehend verschont.

Feuerwehr musste vereinzelt ausrücken

Nach Auskunft von Polizei und Feuerwehr gab zwar vereinzelt entwurzelte Bäume, herabfallende Äste und Regen, doch entstanden dabei keine größeren Schäden. „Wir hatten ein paar Einsätze wegen des Wetters, aber nichts Schlimmes“, so ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr.

Das sind Ihre Gewitterfotos von Donnerstagabend

Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern

Anders sieht es in anderen Teilen Deutschlands aus. Hier entstanden Millionenschäden. Im münsterländischen Dülmen starb ein 80-Jähriger im Kampf gegen eindringendes Wasser in einem Keller. Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel hielt ein Supermarkt-Dach den Wassermassen nicht stand und brach ein. Die Meteorologen warnten vor weiteren Gewittern und sogar Tornados. An diesem Freitag ist kalendarischer Sommeranfang.

Große Schäden im südlichen Deutschland

In Nordrhein-Westfalen richteten Unwetter große Schäden an. Häuser und Straßen wurden überflutet, Unterführungen liefen voll. Bäume knickten um. Blitzeinschläge lösten Brände aus. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Feuerwehren rückten zu hunderten Einsätzen aus. Betroffen waren vor allem der Raum Köln/Bonn, das Bergische Land, das östliche Ruhrgebiet sowie das Münsterland. In Bochum fielen in zwei Stunden mehr als 70 Liter Regen auf den Quadratmeter, die Feuerwehr rückte mehr als 350 Mal aus.

Bahnverkehr betroffen

Mehr als ein Dutzend Bahnstrecken wurde wegen Oberleitungsschäden sowie unter- oder überspülter Gleise gesperrt. Wann die Sperrungen vorbei sind, blieb zunächst unklar. Betroffen waren unter anderem die Regionen Bonn, Gummersbach, Dortmund und Münster. Züge des Fernverkehrs verspäteten sich. Für den späten Abend erwarteten die Meteorologen eine weitere Unwetterfront.

Mehrere verletzte Personen

In Köln-Porz befreiten Einsatzkräfte einen 71 Jährigen aus einer überfluteten Tiefgarage - er hatte seine Katze im Wasser gesucht. In Münster stürzte ein Baum um und traf ein fahrendes Auto mit vier Insassen und einen Rollerfahrer - alle fünf wurden verletzt. Bei der Polizei Bonn gingen bis zum frühen Nachmittag allein mehr als 850 Notrufe ein. Am Bonner Hauptbahnhof wurde eine Unterführung überschwemmt. Der Straßenbahnverkehr wurde dort unterbrochen. Auch in Düsseldorf oder Dortmund schüttete es später wie aus Eimern. Passanten flüchteten sich in Geschäfte und unter Dächer. Es donnerte so heftig, dass einige Mädchen schrien.

(dpa / ste)

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