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Radio Hamburg

Trotz Frühlingsanfang

Der Winter lässt nicht locker - Kälte in Hamburg

Hamburg/Offenbach, 17.03.2013
Winter, Schnee

Der kalendarische Frühling bricht am 20. März an, der Winter bleibt!

Am 20. März ist kalendarischer Frühlingsanfang, aber Pustekuchen! Der Frühling zeigt sich nicht, vielmehr bleibt der Bibber-Winter in Hamburg.

Der Winter lässt nicht locker: Auch zum kalendarischen Frühlingsbeginn am kommenden Mittwoch (20. März) sagen die Meteorologen Frost und Schnee voraus. Ein neues Tief über den Britischen Inseln sorgt mindestens noch bis Mitte der Woche für kaltes und ungemütliches Wetter. Grund ist das neue Tiefdruckgebiet "Andreas" über den Britischen Inseln.

Prognosen und Stadtteil-Wetter: So wird das Wetter in den nächsten Tagen in Hamburg

Alle warten auf den Frühling

Sowohl unser Wetterexperte Frank Böttcher als auch der Deutsche Wetterdienst prognostizieren, dass vor allem im Westen und in Schleswig-Holstein wieder Schnee fallen wird, der wegen der kalten Bodentemperaturen selbst in einer Höhe von 200 Metern noch liegenbleibt. Dabei wird es nachts wieder richtig kalt: Werte um minus zehn Grad sind keine Seltenheit.

Tief "Andreas" ist schuld

Im Norden, Westen und später auch im Osten hat der Winter weiterhin seine eisigen Krallen ausgefahren. Lediglich am Rhein bleiben die Nachttemperaturen über dem Gefrierpunkt. Im Alpenvorland bleibt es wegen des Föhns zunächst noch mild, ab Montag geht es aber auch dort mit den Temperaturen bergab. Bis zum Mittwoch bleibt es frostig. Wetterexperte Frank Böttcher rechnet damit, dass es zum Ende der kommende Woche wieder milder wird. Böttcher dazu: "Nach derzeitigen Modellrechnungen könnte es Ende der nächsten Woche wieder deutlich milder werden. Ob sich die Milderung allerdings deutschlandweit durchsetzen kann, ist noch nicht abzusehen. Eine erneute Luftmassengrenze mit einem kalten Nordosten und milden Südwesten rückt ebenfalls in den Bereich des Möglichen."

Europa versinkt im Schnee- und Winter-Chaos

Unterdessen kämpfen viele Menschen in Südosteuropa und Russland weiterhin gegen die Unbilden des Winters. Das Schneechaos in Ungarn ließ am Samstag zwar langsam nach, die von Wien nach Budapest führende Autobahn M1 war allerdings den dritten Tag in Folge blockiert. Polizei, Armee und Katastrophenschutz hatten die bis zu 24 Stunden in ihren Fahrzeugen eingeschlossenen Menschen in der Nacht in Sicherheit gebracht. Andere Hauptverkehrsstraßen, die seit Donnerstag nach Schneefällen, Schneeverwehungen und Unfällen blockiert waren, wurden inzwischen geräumt. Doch 20 Ortschaften waren noch waren von der Außenwelt abgeschnitten.

In Bulgarien forderten stürmische Winde ein zweites Todesopfer. Heftige Schneefälle hielten auch in Moskau die Räumdienste in Atem. Innerhalb von 24 Stunden habe es fast so viel Niederschlag gegeben wie normalerweise im gesamten Monat März, teilte das Wetteramt am Samstag der Agentur Interfax mit. Die Behörde sprach von 31 Millimetern Niederschlag - das entspricht 31 Litern pro Quadratmeter. Der März-Durchschnitt liege bei 34 Millimetern.

(aba/dpa)