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Radio Hamburg

Wieder Winter-Bibbern in Hamburg

Dem Norden droht ein Schneesturm

Hamburg, 08.03.2013

So schön die Sonne auch war, am Wochenende erwartet uns eine Grenzwetterlage mit Schnee. Die Temperaturen sinken massiv ab.

Wie haben wir die Sonne genossen. Viele haben schon draußen vor den Cafés gesessen, die Sonnenbrillen wurden aus der Versenkung geholt, die Jacken offen getragen. Aber damit ist am kommenden Wochenende wieder abrupt Schluss. Deutschland erwartet am Wochenende eine extreme Grenzwetterlage. Trockenkalte Luftmassen aus Nordosten prallen auf feuchtmilde Luftmassen aus Südwesten und lassen dabei kräftige Schneefälle entstehen.

Am Samstag liegt die Luftmassengrenze auf einer Linie vom südlichen Emsland über das südliche Niedersachsen, Sachsen-Anhalt bis nach Sachsen und Thüringen. 

Der Schnee kommt zurück in den Norden

Wir haben mit Frank Böttcher aus unserem Wetterexperten-Team gesprochen und er prognostiziert klirrende Aussichten: "An der Nordseite der Luftmassengrenze setzt am Samstag zunächst Regen ein, der später in gefrierenden Regen und Schnee übergeht. Am Sonntag und Montag schneit es dann nördlich dieser Luftmassengrenze teilweise kräftig. In Teilen Norddeutschlands und der Mitte können allerdings 48-stündige Neuschneemengen über 30 Zentimeter auftreten."

Enorme Temperaturunterschiede in Deutschland

Holen Sie Handschuhe, Mütze und die ganz dicke Jacke wieder aus dem Schrank. jedenfalls im Norden sinken die Temperaturen auf bis zu Minus 5 Grad ab. Das ist ein teilweiser Temperatursturz von bis zu 20 Grad.

Frank Böttcher erklärt weiter: "Aufgrund der gegensätzlichen Luftmassen bildet sich am Boden ein enormer Temperaturkontrast aus. Dieser ist bereits am Freitag zu spüren. Im Oberrheingraben ist es mit 13 bis 16 Grad noch frühlingshaft mild, während im Nordosten schon die Kaltluft einsickert und nur noch 1 bis 4 Grad erreicht werden. Bis zum Montag haben sich die Gegensätze weiter verschärft. Im Norden herrscht dann verbreitet Dauerfrost mit Tageswerten um -5 Grad bei einzelnen Schneeflocken während man in München bei 12 Grad noch Frühlingsluft schnuppern kann."

Und auch der Deutsche Wetterdienst warnt: "Zum Wochenanfang verlagert sich die Luftmassengrenze bis nach Süddeutschland und flutet dann das ganze Land mit kalter Luft aus Skandinavien und Russland", sagt Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag. Vor allem nördlich der Mittelgebirge seien ergiebige Schneefälle zu erwarten. "Einige
Wettermodelle zeigen von Samstagmittag bis Montagmorgen dort sogar Neuschneemengen um 20 Zentimeter bis ins Flachland an!"

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(aba)

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