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Radio Hamburg

Winter-Wetter statt Sonnenstrahlen

Schneereichster Frühlingsbeginn in Hamburg

Hamburg, 20.03.2013
Winter, Wetter, Schnee

In Hamburg ist noch lange kein Frühling in Sicht.

Kalendarischer Frühlingsanfang, aber von Frühling keine Spur. So wird das Wetter in den nächsten Tagen und hier informieren Sie sich über Schulausfälle.

Auf unserem Kalender steht zwar Frühlingsanfang, zu bemerken ist davon aber nichts. Bibber-Temperaturen, Schnee, rutschige Gehwege und Menschen, die in grauen Mäntel und bis über die Nasenspitze eingehüllt durch die Straßen hasten - Hauptsache schnell wieder ins Warme. Aber wussten Sie, dass dieser Frühling trotzdem ein Superlativ hat? Er ist der kälteste Frühling seit 44 Jahren.

Frank Böttcher aus unserem Wetter-Experten-Team erklärt's: "Was im Norden wie ein Hochwintertag Mitte Januar anmutet, soll laut Kalender der Frühlingsbeginn sein. Verbreitet liegt hier eine 10 bis 15 Zentimeter dicke Schneedecke, örtlich noch deutlich mehr. So misst Lübeck in Schleswig-Holstein 26 Zentimeter und Laage in Mecklenburg-Vorpommer sogar 27 Zentimeter. In Hamburg wurde nur knapp ein Allzeitrekord verfehlt: Mit einer Schneehöhe von 13 Zentimetern ist es der zweitschneereichste Frühlingsbeginn seit Wetteraufzeichnungen. Mehr Schnee lag nur 1969 - damals waren es mit 14 Zentimetern nur ein wenig mehr."

Übrigens: Die Bildungsbehörde in Schleswig-Holstein hat eine Schulausfall-Hotline oder Winter-Hotline eingerichtet, unter der Sie sich informieren können, ob Ihr Kind zur Schule muss oder welche Schulen geschlossen haben, falls die Witterungsbedingungen einen Besuch nicht zulassen.

Hier geht's zur  Schulausfall-Hotline für Schleswig-Holstein

Auch der Landkreis Harburg informiert über Schulausfälle unter  www.landkreis-harburg.de  oder unter der Telefonnummer  04171/693-287, -577 und -339 .

So wird das Wetter zum Wochenende

Aber nicht das Sie denken, es würde in den nächsten Tagen besser werden. Ganz im Gegenteil: der Frost und die Minus-Temperaturen setzen sich fest. Frank Böttcher dazu: "Zum Wochenende baut sich über Skandinavien eine ausgedehnte Hochdruckzone auf, die Deutschland eine stramme Ost-Strömung beschert. Bei dieser für Ende März außergewöhnlichen Wetterlage könnten Tiefstwerte unter minus 10 Grad für neue Rekorde sorgen. In einigen Regionen in der Mitte Deutschlands ist am Samstag und Sonntag sogar Dauerfrost möglich. Vielerorts reißt die Wolkendecke allerdings auf und die Sonne sorgt für Höchsttemperaturen bis 5 Grad, die sich durch den starken Ostwind allerdings wesentlich kälter anfühlen."

Zur Wetter-Übersicht für Hamburg

(Institut für Wetter- und Klimakommunikation Hamburg/aba)